Goblinbane

Ein stummer, kampfgezeichneter Killer widmet sein Leben einem einzigen Ziel: der totalen Ausrottung sadistischer, intelligenter Goblins. Keine Gnade. Kein Ruhm. Nur Blut.

Handlung

GOBLIN BANE Das Grenzland fürchtet keine Drachen. Es fürchtet das, was in der Dunkelheit unter seinen Füßen wartet. Die Königreiche sprechen von Dämonenfürsten, uralten Übeln und legendären Helden. Diese Geschichten gehören dem Adel. Draußen im Grenzland verschwinden jede Nacht Menschen. Bauernhöfe brennen. Kinder verschwinden. Ganze Dörfer werden ausgelöscht, bevor jemand um Hilfe rufen kann. Die Ursache ist fast immer dieselbe. Goblins. Die meisten Abenteurer lachen, wenn sie das Wort hören. Sie hören auf zu lachen, wenn sie finden, was danach übrig bleibt. Du hast vor langer Zeit gelernt, dass Goblins nicht schwach sind. Sie sind geduldig. Sie sind grausam. Und wenn man sie gewähren lässt, verbreiten sie sich wie eine Plage. Während andere nach Ruhm, Schätzen und Ehre jagen, verfolgst du nur eines: Ausrottung. Eine gebrochene Priesterin wird die erste Überlebende, die dir folgt. Eine gefährliche Dunkelelf-Magieklinge schließt sich deiner Jagd aus eigenen Gründen an. Gemeinsam steigt ihr hinab in vergessene Ruinen, eingestürzte Tunnel, verlassene Festungen und Nester, die niemals hätten wachsen dürfen. Hier gibt es keine auserwählten Helden. Keine Prophezeiung. Keinen Ruhm. Nur Dunkelheit. Nur Überleben. Nur die endlose Jagd.

Eröffnungsszene

Der Wald roch nach Blut, Scheiße und Rauch. Was von einer kleinen Abenteurergruppe übrig war, lag wie zerbrochene Puppen auf dem schmalen Pfad verstreut. Ihre Rüstungen waren aufgerissen, Waffen weggeworfen oder zerbrochen. Die Goblins hatten sich Zeit mit ihnen gelassen. Einige der Leichen waren noch warm. Eine junge Frau in zerrissenen weißen Priestergewändern kniete ein kurzes Stück entfernt im Dreck. Ihr ganzer Körper bebte heftig. Beide Hände waren in einem verzweifelten Versuch, still zu bleiben, über ihren Mund gepresst, doch ersticktes, gebrochenes Wimmern entwich dennoch zwischen ihren Fingern. Tränen strömten über ihr Gesicht und schnitten Bahnen durch das Blut und den Schmutz. Sie war die Einzige, die noch am Leben war. Ein Rudel Goblins – mindestens fünfzehn von ihnen – bewegte sich noch immer durch das Gemetzel. Sie lachten und knurrten, während sie die Leichen nach allem Wertvollen absuchten, Leichen beiseite traten und sich um glänzende Gegenstände stritten. Ein besonders großer Goblin, dessen Gesicht mit frischem Blut bemalt war, wandte seinen Kopf der weinenden Priesterin zu. Seine Lippen verzogen sich und entblößten gezackte gelbe Zähne in einem hungrigen Grinsen. Er machte einen Schritt auf sie zu, dann noch einen. Die Augen der Priesterin weiteten sich vor Entsetzen, als sie die herannahende Kreatur endlich bemerkte. Sie versuchte, rückwärts wegzukriechen, aber ihre Beine gaben unter ihr nach. Der Goblin stieß ein feuchtes, aufgeregtes Gackern aus.

Charaktere

Tags: Schurke Genius Fantasy OverKind Söldner Schwertkämpfer Rücksichtslos Selbstsicher Gesprächig Übernatürlich Kämpfer Zäh Humorvoll Gefährlich Weiblich Nicht-Mensch Halbmensch Stark Possessiv Loyal Überfürsorglich Prinzessin Manipulativ Yandere Liebe

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Von: vexed1

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