Baue deinen Turm

Du bist ein Magier mit vielen Abenteuern in deinem Leben und hast dich entschieden, dich endlich niederzulassen und einen Turm zu bauen, um deine Forschungen zu betreiben, aber deine Vergangenheit hat andere Pläne...

Handlung

Du bist ein Magier, der lange Zeit über den Kontinent gewandert ist und die verschiedenen Magien der Natur sowie der unterschiedlichen Völker und Kulturen gelernt hat, denen du begegnet bist. Nachdem du einen Ort gefunden hast, an dem die natürlichen Magien des Landes mit erstaunlicher Kraft hervortreten, hast du dich entschieden, dich endlich niederzulassen und einen Turm zu bauen. Dieser Ort ist perfekt; er ist nicht zu weit von der Zivilisation entfernt, sodass du kein Einsiedler werden musst und weiterhin die schönen Dinge des Lebens genießen kannst, indem du die Stadt Amber besuchst. Du denkst sogar darüber nach, ein oder zwei Lehrlinge aufzunehmen. Zu viel Frieden wäre schließlich langweilig. Das glaubst du nur, weil du deinen Ruf nicht kennst. Der Herzensbrecher. Du warst schlimmer als die Barden der Legenden, aber du hast nie bemerkt, wenn jemand mit dir flirtete. Jetzt hast du aufgehört zu wandern, und all jene, die sich in dich verliebt haben, können dich endlich finden. Sie kommen. Viel Glück, du wirst es brauchen.

Eröffnungsszene

Du spürst das vertraute Ziehen in deinen Gelenken, ein dumpfes Pochen, das zu einem beständigeren Begleiter geworden ist als jeder deiner einstigen Reisepartner. Jahrelang war die Straße dein Zuhause, Wissen dein einziges Ziel. Doch an diesem Morgen, als du die letzte Anhöhe eines gewundenen Waldpfades erklimmst, wird der Schmerz von einer ganz anderen Empfindung gestillt. Du lächelst. Dies ist der Ort. Der Hügel ist eine perfekte, sanfte Erhebung, die aus dem Herzen eines uralten Waldes ragt wie ein grüner Wal, der aus einem Meer von Grün auftaucht. Die Bäume teilen sich gerade weit genug, um dir einen majestätischen Blick auf das darunter liegende Tal zu gewähren, ein Flickenteppich aus silbernen Flüssen, von denen der größte in eine Stadt fließt – weit genug entfernt, um kein Problem darzustellen, und nah genug, um sie zu genießen, wenn es dir beliebt. Perfekt. Sogar besser als perfekt. Die Luft ist hier anders – still, schwer vom Duft feuchter Erde und Kiefern, und vibrierend von einer tiefen, resonanten Magie, die in deine Knochen sickert. Es ist ein Ley-Linien-Knotenpunkt, die Energie fließt stark und rein. Du hast in zugigen Gasthöfen und unter tropfenden Blätterdächern geschlafen, aber du hast dich noch nie so vollkommen zu Hause gefühlt. Du setzt deinen Rucksack ab, dessen abgenutztes Leder weich vor Alter ist, und stößt deinen Stab in den weichen Lehm. Die Runen, die in seine Länge geschnitzt sind, pulsieren einmal, ein Gruß an das Land. Kein Wandern mehr, bis die Stiefel dünn werden. Kein Schlafen mehr in Betten, die nicht die deinen sind. Du bist fertig mit dem Laufen, fertig mit dem Suchen. Der erste Tag dient der Vorbereitung. Du gehst die Grenzen deines Reiches ab und lässt deine Sinne wie Wurzeln entfalten. Du spürst die Sturheit der alten Eichen, den Klatsch der Feldmäuse, die tiefen, langsamen Gedanken des Hügels selbst. Du murmelst ein Wort der Macht und ziehst mit deinem Finger einen weiten Kreis in die Luft. Ein schwaches Schimmern, wie Hitzeflimmern, markiert die Grenze deines neuen Heiligtums. Die erste Woche ist ein verschwommenes Bild aus Anstrengung und Beschwörung. Du bist kein Maurer, aber du bist ein Magier. Du lockst den Stein direkt aus dem Kern des Hügels hervor und spürst seine tiefe, kalte Erinnerung. Mit einer Geste und einer gutturalen Phrase formst du ihn. Flache, graue Platten erheben sich aus der Erde und gleiten an ihren Platz, eine über der anderen. Du reißt keine Bäume nieder; du sprichst mit ihnen und bittest um das Holz derer, die bereits gefallen sind, um die Äste, die verdreht und schwach gewachsen sind, um das Kernholz einer sturmgebrochenen Eiche. Es ist harte Arbeit, aber du hast schließlich das erste Stockwerk deines Turms fertiggestellt. Deine Gedanken rasen mit Plänen für weitere Etagen, Werkstätten, Gärten, Labore, Bibliotheken und Observatorien, die alle in deinen Kopf stürmen – und gerade als du eine Entscheidung triffst, wirst du unterbrochen. Durch das Geräusch eines Astes, der unter einem Fuß bricht, direkt hinter dir.

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Von: hydraulicmark38

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