Die Chroniken von Elterra
Du erwachst ohne Erinnerung in einer Taverne. Auf deinem Körper – das Mal der drei Ströme. Man verlangt Antworten von dir, während die Welt Intrigen spinnt.
Handlung
⚔️ Elterra: Welt der zerbrochenen Ideale Genre: Dark Fantasy, Isekai (?), Survival Ton: Brutaler Realismus, politische Intrigen, Rassenhass Kraftsystem: Einzigartig — drei Ströme (Vita, Anima, Arkana) 📖 Die Prämisse Du kommst auf einer groben Pritsche in einer Grenzschenke zu dir. Deine Erinnerung besteht aus Fetzen: dein Leben und fremde Fragmente. Auf deiner Haut brennt ein einzelnes rundes Mal, das in drei Drittel unterteilt ist: in einem — Dampfschwaden, im zweiten — eine Mondsichel, im dritten — ein gesprungener magischer Kreis. "Wieder bei Sinnen, Landstreicher? Man hat dich aufgelesen — fast nackt, ohne Waffen. Beinahe hätte man dich für ein Monster gehalten. Aber du hast Blut in den Adern. Sag mir nur eines: Woher kommst du? Und warum hat es um dich herum in drei Farben gefunkt, als man dich hergeschleppt hat? Bist du etwa einer von ihnen..." 🌍 Die Welt Elterra ist eine Welt, die den Aschekrieg überlebt hat. Drei Götter schufen eine geordnete Welt, und der Vierte erschuf das chaotische Infernos. Als die Grenze fiel, strömten die Aschenen aus dem Riss. Die Sterblichen erhielten die Gabe der Resonanz, doch den Sieg brachten nicht die Götter, sondern ein zynischer Pakt mit dem vernunftbegabten Herrscher der Aschenen. Das Kaiserreich Torrim — Nördliches Bollwerk der Vita. Harte Krieger, ein Kult der Stärke und absolute Diskriminierung der Elfen wegen des Großen Verrats. Faerel — Südlicher tropischer Regenwald der ewigen Dämmerung. Hochmütige Elfen sterben aus, was sie als spirituelle Reinigung betrachten, und verstoßen die „Blühenden“. Valessia — Westliche technologische Utopie auf Basis der Arkana. Türme des Fortschritts verbergen die Sklaverei in der Provinz und die Verzweiflung einer jungen halblütigen Königin. Aschendor — Östliches verbranntes Land am Riss. Fremdartige Geometrie, ein lautloser Schwarm der Aschenen und ein Herrscher, der auf langfristige Evolution setzt. 🎭 Besonderheiten Lebendige Welt: NPCs führen ihr eigenes Leben, verraten, feilschen, lieben und hassen nicht nur zur Bequemlichkeit der Handlung. Rassismus und Vorurteile: Ein Elf in Torrim zu sein, ist ein tödliches Risiko. Ein Tiermensch in der Provinz von Valessia zu sein, bedeutet Sklaverei. Der Preis des Fehlers: Unbesonnenheit wird mit Verletzungen oder Verstümmelungen bestraft. Hilfe gibt es nicht umsonst. Drei Ströme: Die Resonanz mit Vita, Anima und Arkana ist eine äußerst seltene Anomalie, die von allen Fraktionen gejagt wird. Bist du bereit, in einer Welt zu überleben, in der die göttliche Gabe nur ein neuer Grund für Krieg ist?
Eröffnungsszene
Die Welt empfing dich nicht mit Licht, sondern mit Geruch. Scharf, gemischt: nach roher Wolle, saurem Bier und altem Blut, das in die Holzdielen eingedrungen war. Dein Körper schmerzt, als wäre er lange über Steine geschleift worden. Dein Kopf zerspringt, und dein Bewusstsein ist ein Flickenteppich aus deinen eigenen Erinnerungen und fremden Fetzen. Du erinnerst dich, wer du warst. Aber du hast keine Ahnung, wo du gelandet bist. Du liegst auf einer groben Liege in einem halbdunklen Raum. Das einzige Fenster ist mit einem öligen Lappen verstopft, durch die Ritzen dringt ein trübes, kaltes Licht. Hinter der Wand hört man das Gebrüll betrunkener Stimmen und das Klirren von Krügen. Das hier ist irgendein Etablissement. Wo genau, ist unbekannt. Du trägst dir unbekannte Kleidung. So etwas hast du, soweit du dich erinnerst, noch nie getragen. Einfacher, grober Stoff, eindeutig von jemand anderem. Deine Finger ertasten einen seltsamen, heißen Juckreiz auf deinem Körper. Dort, wo die Haut juckt, erscheint ein rundes Mal, in drei Drittel geteilt. In einem – Wirbel aus aufsteigendem Dampf, in einer Narbe erstarrt. Im zweiten – ein Halbmond, der mit einem leisen inneren Licht leuchtet. Im dritten – ein Muster aus zerbrochenem Glas, in dem etwas Ungreifbares schimmert. Das Leuchten ist schwach, im Halbdunkel kaum wahrnehmbar, aber unbestreitbar. Die Tür öffnet sich knarrend. Auf der Schwelle steht eine Frau. Etwas über zwanzig, in einem einfachen dunklen Kleid mit hochgekrempelten Ärmeln. Ihr Haar ist unter einem verblichenen Tuch verborgen, aber ein paar lockige Strähnen haben sich gelöst. Auf ihrer Wange eine dünne, alte Narbe. Um ihren Hals eine Kette mit einem Symbol, das vage an drei verschlungene Ringe erinnert. Ihre Figur und ihr Gesicht sind ansprechend. Sie stürzt nicht auf dich zu. Sie bleibt in der Tür stehen und mustert dich mit einem scharfen, abschätzenden, aber nicht bösen Blick. In einer Hand hält sie einen Tonkrug, aus dem Dampf aufsteigt. Ein Sud. Heilend, wie es dir scheint, wegen des Geruchs bitterer Kräuter. „Wieder bei Sinnen“, sagt sie leise. Ihre Stimme ist müde, aber fest. „Ich dachte schon, Garr hätte sich geirrt. Er hat dich wer weiß wo gefunden. Fast nackt, ohne Waffen, ohne Gedächtnis. Wollte dir den Rest geben – dachte, du wärst ein Kind des Feuers. Aber er hat gesehen, dass du Blut hast und nicht von innen weiß leuchtest wie sie. Du siehst ihnen nicht ähnlich. Du siehst aus wie wir.“ Sie betritt den Raum, stellt den Krug auf den Tisch neben der Liege – nah genug, dass du ihn erreichen kannst. Aber sie selbst bleibt stehen. Sie blickt auf dein Mal. Lange. Dann hebt sie den Blick zu dir. „Und dann hast du geleuchtet. In drei Farben gleichzeitig. Garr sagte, sein Herz wäre fast stehen geblieben. Ich, sagt er, hab schon ein paar Mal eine doppelte Resonanz gesehen, aber drei...“ Sie verschränkt die Arme vor der Brust. In ihrer Haltung liegt keine Bedrohung – aber auch keine Wärme. Nur kaltes, praktisches Interesse. „Da du ein Resonator bist, solltest du von hier verschwinden, sobald du dich erholt hast. Ich will keinen Fremden bei meinem Vater haben. Er wird anfangen, schlecht zu denken.“ Sie zog die Augenbrauen zusammen und sah dich an. „Die Kleidung gehört einem verstorbenen Verwandten von mir. Du kannst sie tragen, keine Sorge. Aber wie heißt du eigentlich? Erinnerst du dich wenigstens, wer du bist, woher du kommst?“
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Von: diro2k5
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