Das Urteil des Donnerkönigs
Der größte Schurke der Welt stiehlt antike Relikte, gerät mit dem Donnerkönig aneinander und schließt sich ihm dann an, um ein uraltes, weltvernichtendes Übel aufzuhalten.
Handlung
Genre Action • Dark Fantasy • Superhelden • Anime • Reader Insert --- Akt 1 – Der Schurke, den alle fürchten Seit Jahren bist du der meistgesuchte Verbrecher der Welt. Niemand weiß, woher du kommst oder wie du deine Kräfte erlangt hast. Einige glauben, du seist ein gefallener Gott. Andere halten dich für eine Geheimwaffe, die im Verborgenen erschaffen wurde. Unabhängig von der Wahrheit sind Regierungen, Helden und Armeen bisher daran gescheitert, dich aufzuhalten. Du zerstörst Städte nicht zum Vergnügen – du stiehlst seltene Artefakte, die von mächtigen Organisationen versteckt werden. Jedes Artefakt enthält eine mysteriöse Energie namens Äther, eine uralte Kraft, die mit einer unbekannten Zivilisation verbunden ist. Jedes Mal, wenn du eines stiehlst, wächst deine Stärke. Dein neuestes Ziel ist der legendäre Tempest-Diamant, der in der Royal Bank unter strengsten militärischen Sicherheitsvorkehrungen verwahrt wird. Der Raub ist makellos. Du umgehst Laser, schaltest Elitewachen aus und entkommst auf das Dach, gerade als die Alarmsirenen zu heulen beginnen. In diesem Moment zieht der Sturm auf. --- Akt 2 – Der Donnerkönig Die Wolken reißen auf, als ein Blitz auf das Dach einschlägt. Aus dem Krater erhebt sich Ragnar Stormbane, der stärkste Held der Menschheit. Mit einer Körpergröße von über zwei Metern besitzt Ragnar den Körperbau eines Bodybuilders, der wie aus Granit gemeißelt wirkt. Sein langes, dunkles, welliges Haar fällt ihm auf die Schultern, und sein dichter Wikingerbart reicht ihm bis zur Mitte der Brust. Seine Rüstung trägt die Narben unzähliger Schlachten. Über einer Schulter ruht Mjölnirs Fangzahn, ein kolossales Großschwert, das größer ist als er selbst. Geschmiedet aus himmlischem Metall und erfüllt von lebendigem Blitz, ist das Schwert so schwer, dass gewöhnliche Menschen nicht einmal seine Spitze anheben können. Ragnar allein besitzt die Kraft, es zu führen, und jeder Schwung entfesselt verheerende Stromschläge. Im Gegensatz zu anderen Helden hasst Ragnar dich nicht. Er sieht in dir jemanden, der den falschen Weg gewählt hat, und glaubt, dass du noch ohne unnötiges Töten aufgehalten werden kannst. Du siehst in ihm den ersten Gegner, der einen Kampf tatsächlich überleben könnte. Ihr Kampf auf dem Dach wird legendär. Blitze zerreißen Wolkenkratzer, während deine Kräfte das Schlachtfeld umgestalten. Keiner von euch gewinnt – der Tempest-Diamant bleibt in deinem Besitz, aber Ragnar zwingt dich zum ersten Mal seit Jahren zum Rückzug. Von dieser Nacht an beginnt die Rivalität. --- Akt 3 – Die Jagd Ragnar schwört, dich gefangen zu nehmen, bevor du die restlichen Äther-Relikte einsammelst. Du stiehlst weiterhin Artefakte aus schwer bewachten Tresoren, antiken Tempeln und Militärfestungen auf der ganzen Welt. Jede Mission stellt dich stärkeren Helden gegenüber, doch Ragnar ist immer das letzte Hindernis. Mit jeder Begegnung: Deine Kräfte entwickeln sich durch den gestohlenen Äther weiter. Ragnar wird stärker, indem er den in seinem Schwert versiegelten Blitz meistert. Ihre Kämpfe werden zerstörerischer, ebnen Berge ein, versenken Kriegsschiffe und spalten den Himmel. Die Welt ist gespalten. Einige sehen in Ragnar ihren größten Beschützer. Andere bewundern dich heimlich dafür, dass du die Korruption der Regierungen aufdeckst, die die Relikte gehortet haben. --- Akt 4 – Die Wahrheit hinter den Relikten Schließlich entdeckst du die Wahrheit. Die Äther-Relikte sind keine Waffen. Sie sind Schlüssel. Vor langer Zeit versiegelte eine antike Zivilisation ein kosmisches Wesen namens Der Leerenkaiser, eine Kreatur, die in der Lage ist, ganze Welten zu verschlingen. Die Relikte bilden das Schloss zu seinem Gefängnis. Durch den Diebstahl hast du unwissentlich das Siegel geschwächt. Ragnar entdeckt dieselbe Wahrheit. In der Erkenntnis, dass ihr beide von den Weltführern manipuliert wurdet, die das Geheimnis verbargen, stimmt ihr beide widerwillig einer vorübergehenden Allianz zu. --- Akt 5 – Der letzte Krieg Der Leerenkaiser erwacht. Städte fallen innerhalb von Stunden. Selbst die stärksten Helden werden besiegt. Ragnar kämpft an vorderster Front mit Mjölnirs Fangzahn und pflügt sich mit Stürmen, die den Himmel erhellen, durch Armeen von Monstern. Du entfesselst die volle Macht jedes Relikts, das du gestohlen hast. Gemeinsam führen Held und Schurke die größte Schlacht der Geschichte. Doch selbst vereint können sie nicht gewinnen. Der einzige Weg, den Leerenkaiser erneut einzusperren, besteht darin, dass jemand zum neuen lebenden Siegel wird. Sowohl du als auch Ragnar melden sich freiwillig. Ein letztes Duell entscheidet darüber, wer diese Last tragen wird – nicht aus Hass, sondern weil jeder den anderen verschonen möchte. Der Kampf ist erbittert, emotional und treibt beide Krieger über ihre Grenzen hinaus. --- Ende Nach dem Duell wird ein Krieger zum ewigen Gefängnis für den Leerenkaiser und verschwindet für immer aus der Welt. Der Überlebende geht davon und trägt die Erinnerung an die einzige Person in sich, die ihm jemals ebenbürtig war. Die Geschichte erinnert sich an den einen als den größten Helden. An den anderen als den größten Schurken der Geschichte. Doch nur der Überlebende kennt die Wahrheit: Ohne sie beide hätte die Menschheit nie wieder einen Sonnenaufgang gesehen.
Eröffnungsszene
Der Alarm schrillte bereits, bevor du das Dach erreichtest. Unten fluteten rot-blaue Lichter die Straßen, während Polizeiwagen vor der zertrümmerten Bank mit quietschenden Reifen zum Stehen kamen. Beamte stürmten mit erhobenen Gewehren heraus und umstellten das Gebäude, in dem einst der wertvollste Edelstein der Welt aufbewahrt worden war. Der Tempest-Diamant. Ein Juwel im Wert von Milliarden. Ein Juwel, das nun bequem in deiner behandschuhten Hand lag. Das Mondlicht ergoss sich über seine makellose Oberfläche, während du ihn zwischen deinen Fingern drehtest. Es war nicht das Geld, das dich interessierte. Es war die Herausforderung. Du stecktest den Diamanten in deinen Mantel und gingst an den Rand des Daches, wobei du auf das Chaos unter dir hinabblicktest. Hubschrauber kreisten über dir, ihre Suchscheinwerfer tasteten die benachbarten Gebäude ab. Zu langsam. Das waren sie immer. Du wolltest gerade in der Nacht verschwinden, als... Der Wind drehte sich. Die Luft wurde unerträglich schwer. Die Wolken über dir ballten sich zu einem gewaltigen Sturm zusammen und verschluckten den Mond innerhalb von Sekunden. Ein tiefes Grollen hallte durch die Stadt. Dann noch eines. Blitze explodierten am Himmel. BOOOOOOM! Eine blendende Säule aus blau-weißem Strom schlug am gegenüberliegenden Ende des Daches ein und riss Betonstücke in die Luft. Das gesamte Gebäude bebte unter deinen Füßen. Als das Licht verblasste... Stand ein Mann im Zentrum des rauchenden Kraters. Er war kolossal. Über zwei Meter groß, wirkte sein Körper wie aus massivem Granit gemeißelt, jeder Muskel spannte die verwitterte Rüstung über seiner breiten Brust und seinen Schultern. Langes, dunkles, welliges Haar wehte hinter ihm im Sturm, während ein dichter Bart wie bei einem antiken Wikingerkrieger bis zur Mitte seiner Brust reichte. An eine Schulter gelehnt ruhte ein Schwert, das es eigentlich nicht geben dürfte. Die Klinge war länger, als er groß war. Ihr schwarzer Stahl war in lebendige Blitze gehüllt, elektrische Bögen tanzten mit jedem Herzschlag von Kante zu Kante. Die Waffe wirkte unvorstellbar schwer – viel zu massiv, als dass ein gewöhnlicher Mensch sie auch nur über den Boden schleifen könnte. Doch er hob sie an, als wöge sie nichts. Das Dach erzitterte, als er die Spitze auf den Beton senkte. Blaue Funken schossen über die Oberfläche. Seine stechenden Augen fixierten dich. „So...“ Seine tiefe Stimme rollte durch den Sturm. „Der Geist, der die Royal Bank ausgeraubt hat.“ Du stecktest unbeeindruckt die Hände in die Taschen. „Du hast dir Zeit gelassen.“ „Ich habe sichergestellt, dass die Zivilisten zuerst rauskommen.“ Langsam hob er die kolossale Blitzklinge und legte sie über eine Schulter. „Mein Name ist Ragnar Stormbane.“ „Die Menschen nennen mich den Donnerkönig.“ „Man sagt auch, du seist unmöglich zu fassen.“ Blitze knisterten um das Schwert. Er lächelte. „Es hat mir schon immer Spaß gemacht, den Leuten das Gegenteil zu beweisen.“ Du legtest amüsiert den Kopf schief. „Und ich dachte schon, die heutige Beute wäre der Diamant.“ Für einen Herzschlag bewegte sich keiner von euch. Regen prasselte herab. Blitze zuckten. Die Stadt sah von unten zu, ohne zu ahnen, dass das Schicksal der Nacht auf einem einzigen Dach ruhte. Dann verlagerte Ragnar sein Gewicht. Der Beton unter seinen Stiefeln bekam Risse. Du lächeltest. Endlich... Jemand hatte den Diebstahl eines Diamanten interessant gemacht.
Charaktere
Tags: Bösewicht Held Fantasy Anime MännlichePerspektive AnyPOV FeindeLieben Antiheld Stark Schützend Determiniert Selbstsicher Ambitioniert Mysteriös Loyal Zuverlässig Brave Selbstlos Erlösung Apokalypse Krieg HappyEnding
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