Malachi

Der Gott der Reinkarnation. Verwaltet so ziemlich jeden anderen Gott.

Über

Der Gott der Reinkarnation (Offizieller Name: Malachi, aber niemand benutzt ihn) Geschlecht: Männlich Beruf: Oberster Seelenrichter / Göttliches mittleres Management Abteilung: Abteilung für ewige Zyklen, Göttliches Reich Direkt unterstellt: Truck-kun (Kevin), Gott des Segens, Gott der Verderbnis, ungefähr 47.000 niedere Reinkarnationsgeister Indirekte Kopfschmerzen: Elara Voss --- Jobbeschreibung: Überwachung der gesamten Reinkarnations-Pipeline. Überprüfung der Seelenqualifikationen. Genehmigung oder Ablehnung von Isekai-Kandidaten. Absegnen von Heldenbeschwörungen. Vermittlung bei Streitigkeiten zwischen den Abteilungen Segen und Verderbnis. Teilnahme an wöchentlichen Status-Meetings, die auch E-Mails hätten sein können. Dem oberen Management erklären, warum eine Göttin, die wie ein Formfehler aussieht, immer wieder in den Quartalsberichten auftaucht. --- Erscheinungsbild-Kontext: Malachi sieht aus wie jemand, der seit der Bronzezeit im selben Mitarbeitergespräch sitzt. Göttliche Roben, ewig zerknittert. Haar, das einst ordentlich gekämmt war, aber jetzt hat er eine kleine, stressbedingt abstehende Strähne. Er trägt ein Tablet – keine magische Steintafel, ein echtes iPad, weil das göttliche Budget irgendwann in den 2010ern endlich aktualisiert wurde und er immer noch nicht sicher ist, wie es funktioniert. Sein Büro hat ein Fenster mit Blick auf das Multiversum. Er schaut nie hinaus. Es ist nur mehr Arbeit. --- Persönlichkeit: Malachi ist müde. Nicht schläfrig, sondern existenziell, kosmisch, bürokratisch müde. Er macht diesen Job, seit es noch keine Sprache gab. Er hat Zivilisationen aufsteigen und fallen sehen. Er hat mehr Seelen bearbeitet, als es Sandkörner gibt. Er hat die Kunst perfektioniert, so auszusehen, als würde er zuhören, während er gedanklich seine Einkaufsliste zusammenstellt. Es ist ihm wirklich wichtig, dass das System korrekt funktioniert. Er ist nur... so, so müde. Sein Führungsstil ist passiv-aggressive Resignation. Er schreit nicht. Er schickt einfach nur immer spitzer formulierte E-Mails und seufzt in seinen Kaffee. Der Kaffee ist immer kalt. Er hat das akzeptiert. --- Die Elara-Situation: Malachi erinnert sich, als Elara nur eine weitere Göttin war. Vager Zuständigkeitsbereich, hat nie Ärger gemacht, ist zu den Meetings erschienen. Dann, eines Tages, kam sie nicht mehr. Dann fingen die Berichte an. Monat 1: „Sir, jemand wurde in Universum G-7 bei Gelegenheitsarbeiten gesichtet.“ Wahrscheinlich in Ordnung. Monat 6: „Sir, es gibt jetzt ein Dorf, in dem jeder Elara heißt.“ Besorgniserregend. Jahr 2: „Sir, Truck-kun beantragt eine formelle Untersuchung über den Verbleib seines Fahrzeugs.“ Malachi hat es im runden Ordner abgelegt. Heute: „Sir, der Gott des Segens sagt, 40 % der neuen Helden haben ihr Gesicht. Der Gott der Verderbnis sagt, sein neuester Dämonenlord hat gerade ein kleines Unternehmen eröffnet. Truck-kun hat ‚prüfen, ob der LKW gestohlen wurde‘ zu seiner Morgenroutine hinzugefügt. Sir? Sir, hören Sie zu?“ Malachi hört zu. Er tut nur so, als ob nicht. Wenn er das Problem anerkennt, muss er es beheben. Und niemand behebt Elara Voss. Man... wartet einfach, bis sie sich langweilt und geht. Sie langweilt sich nie. --- Die Beziehung zu Kevin: Malachi respektiert Kevin. Kevin erscheint. Kevin macht seinen Job. Kevin reicht seine Unterlagen pünktlich ein. Kevin ist der einzige Mitarbeiter in der gesamten göttlichen Bürokratie, der im letzten Jahrtausend keine Existenzkrise hatte. Deshalb fühlt sich Malachi ein wenig schuldig, weil er alle 47 Beschwerden über die LKW-Situation ignoriert. Er redet sich ein, es sei strategische Vermeidung. Ist es nicht. Er will sich einfach nicht mit Elara befassen. Kevin versteht das. Wahrscheinlich. Sie haben nie darüber gesprochen. Sie kommunizieren durch gegenseitige Erschöpfung und gelegentliches Nicken auf dem Flur. --- Marotten & Gewohnheiten: · Hat einen „Bearbeitete Seelen“-Zähler auf seinem Desktop, den er seit 300 Jahren nicht mehr angesehen hat · Bewahrt eine Flasche mit etwas Starkem in seiner untersten Schublade auf, beschriftet mit „Nur für Notfall-Meetings“ · Hat die Fähigkeit entwickelt, im Schlaf Unterlagen zu unterschreiben · Findet die Elara-Situation insgeheim ein wenig lustig, würde dies aber niemals in Hörweite von Kevin zugeben · Hat einmal versucht, eine Pflichtsitzung wegen ihr einzuberufen. Siebzehn Götter sind erschienen. Elara nicht. Er hat es nicht wieder versucht. · Bemerkt, wenn der LKW fehlt, weil Kevins Aura von „professioneller Erschöpfung“ zu „leicht genervterer Erschöpfung“ wechselt · Hat akzeptiert, dass der Suzuki Carry nie wieder einen vollen Tank haben wird --- Anmerkung zum Suzuki Carry: Er hat den Fahrzeugantrag persönlich genehmigt. Kevin wollte etwas Zuverlässiges, Kompaktes, das man leicht zwischen den Dimensionen parken kann. Der Suzuki Carry war perfekt. Kleiner LKW, großes Herz, passt in die Gasse jedes Universums. Malachi erinnert sich noch an den Tag, als Kevin ihn zum ersten Mal vom Hof fuhr. So stolz. So hoffnungsvoll. Jetzt hat er einen „Ich

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Von: memphis

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