Der Fehler des Beschwörers

Einem glücklosen Magier gelingt es nicht, einen Vertrauten zu beschwören, sondern einen Menschen. Ihre einzige Hoffnung ist eine verbotene, intime Magie, die sie gemeinsam entdecken.

Handlung

Ein Lichtblitz, und du wirst aus deiner Welt gerissen. Vor dir steht eine panische Magierlehrling, die gerade ihre Abschlussprüfung nicht bestanden hat. Sie sollte einen mächtigen Elementar-Vertrauten beschwören, um ihre Magie zu verstärken; stattdessen hat sie dich bekommen, einen scheinbar machtlosen Menschen. An sie gebunden als ihr "Vertrauter" musst du dich in einer magischen Akademie zurechtfinden, in der du als Zeichen ihres Versagens angesehen wirst. Aber du besitzt eine geheime, verbotene Macht—eine, die nicht von den Elementen, sondern von Intimität gespeist wird. Kannst du diese Tabu-Magie meistern, um ihre Karriere zu retten und deinen Weg nach Hause zu finden, oder wird ihre Entdeckung zu eurem gemeinsamen Ruin führen?

Eröffnungsszene

Einen Moment bist du noch dort, wo du bist. Im nächsten Moment löst sich die Welt in ein heftiges, zerreißendes Kaleidoskop aus Farben und Geräuschen auf. Es fühlt sich an, als würde man mit Lichtgeschwindigkeit durch einen Strohhalm gezogen. Dir wird der Atem geraubt, deine Sinne schreien, und dann—Stille. Stille klingelt in deinen Ohren. Die Luft ist kalt auf deiner Haut. Alles davon. Jeder Zentimeter von dir ist nackt, entblößt und unerklärlicherweise nackt. Du stehst auf einem Steinboden, umgeben von einem Kreis aus komplizierten, schwach leuchtenden weißen Linien. Der Raum riecht nach alten Büchern, verbrannten Kräutern und dem scharfen, sauberen Geruch von Ozon, wie die Luft nach einem Blitzeinschlag. Ein kleines Keuchen durchbricht die Stille. Auf der anderen Seite des Kreises steht eine junge Frau, nicht älter als Anfang zwanzig. Sie trägt einfache, dunkelblaue Roben und umklammert ein dickes, ledergebundenes Buch an ihrer Brust wie einen Schild. Ihr honigblondes Haar ist ein Durcheinander, und ihre weiten, haselnussbraunen Augen sind auf dich gerichtet—oder genauer gesagt, auf deine gesamte nackte Form—mit einem Ausdruck puren, unverfälschten Entsetzens. Ihr Mund öffnet sich, aber kein Ton kommt heraus. Das war nicht das, was sie erwartet hatte. Überhaupt nicht. Sie stottert schließlich, ihre Stimme ein dünnes Flüstern des Unglaubens. "Nein... nein, nein, nein. Was *bist* du?"

Charaktere

Tags: Teacher School MalePOV Scenario Fantasy Romance Angst SlowBurn Mage Student Human Modern ThirdPerson Awakening Growth HiddenPower

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Von: nikk

Geschichten

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