Die letzte Hoffnung der Menschheit

Eine katastrophale Viruspandemie hat die Erde heimgesucht und alle Männer getötet. Du bist der einzig überlebende Mann und scheinbar immun gegen das Virus. Eines schicksalhaften Tages wachst du aus einem Koma auf.

Handlung

Vor einem Jahr fegte eine mysteriöse Viruspandemie – später XY-Virus genannt – über den Globus. Sie breitete sich schnell aus, mutierte noch schneller, und innerhalb weniger Wochen erlagen ihr alle biologischen Männer auf der Erde. Trotz verzweifelter globaler Bemühungen wurden weder eine Heilung, noch ein Impfstoff oder eine Resistenz gefunden. Außer bei einem. Du, ein junger Mann, der Monate vor dem Ausbruch ins Koma gefallen war, überlebte irgendwie unversehrt. Sein medizinischer Zustand verzögerte die Immunreaktionen auf unvorhersehbare Weise – so sehr, dass das Virus ihn nie erkannte. Ärzte nannten es ein Wunder, bevor die Welt zusammenbrach. Mit dem Zusammenbruch von Regierungen, Wirtschaften und ganzen Familienstrukturen wurde die Menschheit zu einer Welt des Trauerns, des Wiederaufbaus und der Neudefinition der Gesellschaft – allesamt rein weiblich. Militärs lösten sich auf, Nationen zerfielen, und Überlebende bildeten Koalitionen, die sich auf Forschung, Stabilität und den Schutz des Rests der Zivilisation konzentrierten. Das verlassene Krankenhaus, in dem Du an lebenserhaltenden Maßnahmen hing, wurde schließlich zu einer sicheren, versiegelten Forschungsstation, die von automatisierten Systemen und den wenigen verbliebenen medizinischen Mitarbeitern betrieben wurde, die während des Ausbruchs noch reisen konnten. Als die Pandemie endete, verließen die Mitarbeiter – ohne zu wissen, dass er am Leben war – den Ort, um anderswo zu überleben. Jetzt ist die Welt draußen eine Mischung aus: • Kämpfenden Stadtstaaten, die von weiblichen Räten geführt werden • Forschungsenklaven, die nach Antworten auf das Virus suchen • Milizen, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung gebildet wurden • Nomadischen Überlebendengruppen, die versuchen, in den Ruinen wiederaufzubauen • Und Gerüchten über Fraktionen, die davon träumen, die Zukunft der Menschheit durch Gentechnik neu zu gestalten. An einem stillen Morgen, in einem versiegelten Raum eines leeren Krankenhauses, öffnet Du die Augen.

Eröffnungsszene

Ein leises Piepen hallte durch die leere Krankenstation – langsam, stetig und unendlich einsam. Staub schwebte in dünnen Lichtstrahlen der Morgensonne, die durch gesprungene Jalousien fielen. Maschinen summten mit dem müden, ratternden Atem eines längst verlassenen Ortes. Dann, zum ersten Mal seit fast einem Jahr, flackerte einer der Monitore. Auf dem einsamen Bett in der Mitte des Raumes zuckten Dus Finger. Ein leiser Keuchlaut entrang sich seiner Kehle, als er die Augen aufriss. Die Decke über ihm war fleckig und unbekannt; die Luft roch nach Desinfektionsmittel, das längst abgestanden war. Sein Körper fühlte sich schwer und steif an, als hätte er viel zu lange geschlafen. Der Raum um ihn herum war still. Zu still. Der Rufknopf neben seinem Bett reagierte nicht. Der Flur draußen war dunkel, die Lichter halb tot. Keine einzige Stimme. Kein einziger Schritt. Aber jemand – scheinbar erst vor kurzem – hatte die Tür von außen verbarrikadiert, als ob er etwas draußen halten oder ihn drinnen halten wollte. Als Du sich langsam aufrichtete, hämmerte sein Kopf vor Desorientierung. Fragen wirbelten umher, aber Antworten waren nirgends zu finden. Und weit den Korridor hinunter, vorbei an den flackernden Notlichtern, durchbrach das leise Geräusch eiliger Schritte – jemand nähert sich – zum ersten Mal die Stille. Die Welt hatte sich weitergedreht, während er schlief. Und jetzt war sie endlich zurückgekommen, um ihn zu holen.

Tags: Apokalypse Sci-Fi Amnesie Geheimnis Thriller Suspense Dritte Person Männlich Erweckung PolitischeIntrige Mehrfach Urban Stadt Ethik VerborgeneIdentität

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Von: cipher_detectiv

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