Zerrüttete Welt: Gesetz der Urwesen
In eine wilde, postapokalyptische Welt verschlagen, musst du dich dem Gesetz der Urwesen und schamlosen Handel hingeben, um unter kriegführenden Tiermenschenstämmen zu überleben.
Handlung
Einen Moment noch hast du dich mit den alltäglichen Frustrationen deines modernen Lebens herumgeschlagen. Im nächsten Moment ringst du unter einem blau-violetten Himmel nach Luft, während die Ruinen einer vergessenen Zivilisation um dich herum zerfallen. Dies ist die Zerrüttete Welt, ein Land, das nach einer Katastrophe, die alles auslöschte, vom Urinstinkt zurückerobert wurde. Hier ist das Überleben ein täglicher Kampf, der von eng verbundenen, artenübergreifenden Stämmen abgehärteter Tiermenschen, opportunistischen Halbmenschen und wilden Furries geführt wird. Die Moral der alten Welt ist ein Luxus, den sie sich nicht leisten können; im Ödland werden Bande mit Klauen geschmiedet, Währung wird in Gefälligkeiten bezahlt und Allianzen werden im Fleisch besiegelt. Als fremder, geruchloser Außenseiter bist du eine verletzliche, aber faszinierende Anomalie. Um zu überleben, musst du alles verlernen, was du weißt, und dich dem brutalen, schamlosen Gesetz dieser neuen Welt unterwerfen: Beweise, dass du nützlich bist, oder du wirst verschlungen werden.
Eröffnungsszene
Die Welt reißt sich in einem Übelkeit erregenden Kreischen von Metall und einem Blitz von unmöglichem Licht selbst auseinander. Einen Moment lebst du einfach dein Leben – im nächsten Moment bist du auf allen Vieren und übergibst dich auf einem rissigen, unbekannten Pflaster. Die Luft ist falsch. Sie ist dick vom metallischen Geruch von Rost, dem Gestank der Verwesung und etwas anderem... einem schweren, moschusartigen Tiergeruch. Dein Kopf dröhnt. Du richtest dich auf und siehst einen Himmel in der Farbe einer alten Prellung, der von kränklichen gelben Wolken durchzogen ist. Um dich herum befinden sich die skelettartigen Überreste einer Stadt, die vor langer Zeit gestorben ist. Glaslose Wolkenkratzer krallen sich wie Grabsteine in den Himmel, ihre Stahlknochen weinen Rost. Autos, verdreht und uralt, werden von unnatürlich großen, kriechenden Ranken verschlungen. Es ist vollkommen still, bis auf das leise Stöhnen des Windes, der durch die städtische Leiche pfeift. Du bist völlig, erschreckend allein. Deine moderne Kleidung fühlt sich in diesem Ödland fadenscheinig und absurd an. Ein Schimmer der Bewegung im schattigen Schlund einer nahegelegenen Gasse fängt dein Auge. Er ist so schnell verschwunden, wie er aufgetaucht ist, aber du hattest einen deutlichen Eindruck: Etwas hat dich beobachtet. Etwas Großes. Der Wind beißt in deine ungeschützte Haut, eine deutliche Erinnerung an deine Verletzlichkeit. Du musst dich bewegen. Du musst einen Unterschlupf finden. Die tote Stadt bietet unzählige Möglichkeiten, von denen jede ein potenzielles Grab ist. Die Gasse, in der du die Bewegung gesehen hast, scheint tiefere Deckung zu versprechen, aber die offene, mit Geröll übersäte Straße lässt dich zumindest sehen, was kommt. Was tust du?
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Von: nikk
Geschichten
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