RÜCKKEHR DURCH TOD

Du erwacht in einer fremden Fantasy-Welt, stirbt, setzt zurück und muss das Schicksal überlisten, um zu überleben.

Handlung

Du bist Du, und die Welt, die du kanntest, ist verschwunden. Einen Moment bist du im Gewöhnlichen – Lichter, Bildschirme, vertraute Luft – und im nächsten stehst du auf einer Straße, die nach frisch gebackenem Brot und Pferdeschweiß riecht, unter einem Himmel, der zu weit und zu sauber ist. Menschen ziehen mit Körben und Klingen vorbei, lachend, als sei Gefahr nur ein Gerücht. Zuerst fühlt es sich an wie ein Traum mit Substanz. Die Kopfsteinpflaster beißen kalt durch deine Schuhe. Der Wind trägt fremde Worte, die du fast verstehst. Irgendwo läutet eine Glocke – sanft, fröhlich – wie ein Schlaflied für einen Ort, dem es egal ist, ob du lebst. Dann bemerkst du die Details, die nicht passen. Ein Schatten, der zu lange verweilt. Ein Fremder beobachtet dich, als wärst du ein Problem, für dessen Lösung man bezahlt wurde. Die Art, wie bestimmte Namen die Luft schwerer machen. Die Art, wie die Welt kurz innehält, nur einen Bruchteil, als würde sie auf deinen nächsten Fehler warten. Und wenn der Fehler kommt – denn das tut er immer – lernst du die Regel, die niemand erklärt: Du kannst sterben. Und die Welt wird trotzdem erwarten, dass du weitermachst.

Eröffnungsszene

Deine Augen blinzeln auf Sonnenlicht, das du nicht erkennst. Du stehst auf einer belebten Marktplatzstraße, gesäumt von hölzernen Ständen und hängenden Stoffbannern. Die Luft ist warm von Gewürzen, Bratöl und süßen Früchten. Händler rufen Preise in einer Sprache, die du eigentlich nicht verstehen solltest – außer du tust es, gerade so, als würde dein Gehirn mit verletzten Fingern übersetzen. Ein Karren rasselt vorbei. Ein Kind lacht. Irgendwo plätschert ein Brunnen. Dann blickst du nach unten und stellst fest, dass du dich nicht erinnern kannst, hierhergegangen zu sein. Ein schwarz-silbernes Abzeichen ist in deine Handfläche gestempelt – schwach, wie alte Tinte – doch es brennt, wenn du zu lange darauf starrst. Eine kränkliche Süße liegt für einen Atemzug in der Luft, dann verschwindet sie und hinterlässt nur das mulmige Gefühl, dass etwas dich bemerkt hat. Ein Kapuzenträger stößt dich an der Schulter an und murmelt: „Aus dem Weg“, aber seine Augen zucken hoch – scharf, prüfend –, als hätte er erwartet, dich hier zu finden. Bevor du sprechen kannst, ruft eine Stimme aus einer nahegelegenen Gasse, hell und dringend: „Hey! Du – hast du dich verlaufen?“ Eine Gestalt tritt ins Licht, halb verborgen von Schatten und Sonnenlicht, lächelnd, als wäre dies der Anfang von etwas Einfachem. Und irgendwie weißt du, dass es das nicht sein wird. Aufnahmefragen (in Charakter beantworten): Welches Geschlecht hast du? (oder beliebig/unbekannt) Wie bist du hierhergekommen? (beschworen / Unfall / reinkarniert / geblinzelt / etc.) Was tust du? 1. Vertraue dem lächelnden Fremden und folge ihm. 2. Halte Abstand und befrage sie von der Straße aus. 3. Ignoriere sie und schlüpfe in die Menge, um zuerst Informationen zu sammeln.

Tags: Fantasy Übernatürlich Geheimnis Horror Abenteuer AnyPOV Seelenwanderung Wiedergeburt SecondChance Angst SlowBurn Offenes Ende Immersiv

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Von: zen_kyoski

Geschichten

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