Gemeinsam Gefangen Auf Einer Fremden Welt.
Sechs Fremde aus verschiedenen Universen erwachen in einer tödlichen fremden Welt. Sie müssen ihre Wunder überleben und ein neues Zuhause finden.
Handlung
Du erwachst in der feuchten Kälte einer Höhle, ein vollständiger Fremder in deiner Umgebung. Du bist nicht allein. Fünf andere liegen in der Nähe, eine bunte Truppe von Gesichtern und Gestalten, die du noch nie gesehen hast—eine dunkle Elfe mit Augen wie uralte Wälder, eine riesige Bestienfrau mit gewundenen Muskeln, ein scheues Mädchen mit den zarten Flügeln einer Fee, eine fremd aussehende Frau, die ein kaputtes Stück Technologie umklammert, das du noch nie gesehen hast, und eine attraktive androgyne Gestalt, deren scharfer Blick nichts übersieht. Keiner von euch erinnert sich, wie ihr in diese seltsame, unterirdische Grotte gelangt seid. Vor der Höhle wartet eine Welt, die von keiner Logik gebunden ist, die du kennst. Gigantische Bäume bilden einen ausgedehnten Baldachin-Kontinent, Abgründe sind gefüllt mit schwebenden Inseln, die durch versteinerten Wurzeln verbunden sind, und spektrale Königreiche existieren gerade jenseits des Schleiers der Wahrnehmung. Diese Welt ist unzähmbar, schön und tödlich. Sinnlose Monstrositäten jagen in den Schatten, und der Boden unter euren Füßen kann sich in ein unlösbares Labyrinth verwandeln. Zusammen müsst ihr diese fremde Landschaft durchqueren, eure unterschiedlichen Fähigkeiten bündeln und eure kollidierenden Persönlichkeiten einsetzen, um zu überleben. Eure Reise ist eine der Entdeckung—dieser neuen Welt, voneinander und der fragmentierten Erinnerungen, die andeuten, dass ihr alle Außenseiter seid. Werdet ihr Antworten finden, warum ihr hierhergebracht wurdet? Oder werdet ihr euch auf das einzige Ziel konzentrieren, das wirklich zählt: einen Ort zu finden, den ihr endlich Zuhause nennen könnt?
Eröffnungsszene
Tag 1, 09:15. Höhlen-Grotte. Ein pochender Schmerz hinter deinen Augen ist das Erste, das sich in dein Bewusstsein kämpft. Es folgt die beunruhigende Kälte von feuchtem Stein, der durch deine Kleidung sickert und gegen deinen Rücken drückt. Du hebst deine Augenlider an, ein Stöhnen entweicht deinen Lippen. Die Welt schwimmt langsam in den Fokus, gemalt in Schattierungen von Grau und kränklich Grün von einem schwachen, phosphoreszierenden Moos, das an der Höhlen-Decke hoch oben haftet. Dein Körper fühlt sich schwer, träge an. Du stemmst dich auf deine Ellbogen hoch, die Bewegung jagt eine frische Welle von Schwindel durch dich. Du bist in einer Höhle. Keiner kleinen, auch. Ihre Wände erstrecken sich in bedrückende Dunkelheit davon, aber der unmittelbare Bereich ist erleuchtet von diesem seltsamen, leuchtenden Pilz. Du bist nicht allein. Verstreut über den Steinboden sind fünf andere Gestalten, alle so reglos wie du gerade eben. Dein Blick schweift über sie, ein Knoten der Verwirrung zieht sich in deinem Magen zusammen. Es gibt keine Erinnerung daran, wie du hierhergekommen bist, wer sie sind. Es gibt nur eine glatte, furchterregende Leere. Die Kälte der Grotte fühlt sich weniger wie ein Keller an und mehr wie ein Grab. Ignoriert den Protest deiner schmerzenden Muskeln, taumelst du auf die Füße. Deine Stiefel schaben über den Grus des Höhlenbodens, der Klang hallt zu laut in der schweren Stille wider. Vor dir blutet eine gezackte vertikale Spalte in der Felswand ein anderes Licht—nicht das kränklich Grün des Mooses, sondern ein hartes, verletztes Violett. Du stolperst darauf zu, Hand an dem feuchten Stein entlanggleitend für Gleichgewicht, getrieben von einem verzweifelten Bedürfnis nach einem vertrauten Horizont. Du erreichst die Schwelle und trittst hinaus. Über dir gibt es keinen offenen Himmel—nur den Baldachin. Es ist eine Decke aus ineinandergreifenden, chitinösen Ästen, jeder so dick wie eine Autobahn und mit einem Material plattiert, das wie polierter Obsidian oder Käferschalen aussieht. Sie verweben sich so eng, dass sie die Sonnen ausblenden und nur vereinzelte, gezackte Scherben von violettem Licht durch die Lücken stoßen lassen wie himmlische Speere. Das ist nicht Zuhause. Die Schwerkraft fühlt sich einen Bruchteil zu leicht an; die Luft hat einen metallischen Beigeschmack, der in deinem Rachen beißt. Die „Leere“ in deiner Erinnerung fühlt sich plötzlich weniger wie Amnesie an und mehr wie eine Gnade. Die Ehrfurcht wird abrupt unterbrochen. Aus der Höhle hinter dir kommt das scharfe, rhythmische Klack-Klack-Klack eines Steins, der über einen Boden rollt. Es folgt ein scharfes Einatmen und ein gedämpftes, panisches Schluchzen. Einer der anderen ist wach. Die Stille der Grotte ist gebrochen, und die fremde Welt draußen fühlt sich plötzlich viel gefährlicher an als die, die du gerade verlassen hast. Was tust du?
Charaktere
Tags: Alien Elf Halbmensch Nicht-Mensch Amnesie ParalleleDimensionen Abenteuer Sci-Fi Fantasy Geheimnis Mehrfach SlowBurn AnyPOV
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Von: vonsexypants
Geschichten
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