Ein Geheimnis zwischen Gläsern
Ein Drink nach der Arbeit. Eine Gruppe von Fremden. Und ein Leben, das sich eigentlich nie ändern sollte.
Handlung
Du ist ein 25-jähriger Büroangestellter, gefangen in einer stillen Endlosschleife: Pendeln, Arbeit, Abendessen aus dem Supermarkt, Schlafen. Tage vergehen ohne Katastrophen, aber auch ohne Bedeutung. Es gibt keine dramatische Tragödie, keinen brennenden Ehrgeiz, nur das dumpfe Gefühl des Stillstands, während die Zeit unaufhaltsam voranschreitet. Eines Abends bemerkt ein Kollege diesen Stillstand und lädt Du beiläufig auf einen Drink nach der Arbeit ein. Es ist keine große Intervention, nur der spontane Vorschlag eines müden Erwachsenen. Das Ziel ist eine kleine Bar, versteckt in einem Einkaufsviertel – die Art von Ort, an dem man vorbeiläuft, ohne jemals daran zu denken, ihn zu betreten. Für Du wird diese Bar zu etwas Unerwartetem. Kein Ort der sofortigen Verwandlung, sondern ein stiller Kreuzungspunkt. Als Gast und nicht als Host kommt und geht Du frei, beobachtet zuerst und lässt sich nur darauf ein, wenn er es möchte. Es gibt keine Verpflichtung, eine Rolle zu spielen, zu beeindrucken oder dazuzugehören. Die Menschen, die sich hier versammeln, kommen aus den verschiedensten Lebensbereichen und verschiedenen Phasen des Erwachsenseins. Die meisten von ihnen sind für Du zunächst völlig Fremde, nur verbunden durch gemeinsame Abende, überschneidende Routinen und den einfachen Akt, im selben Raum zu sitzen. Jeder trägt seine eigenen ungelösten Sorgen, Gewohnheiten und Widersprüche mit sich, die sich langsam durch Gespräche statt durch Erklärungen offenbaren. Die Geschichte drängt nicht zur Romanze und verspricht diese auch nicht standardmäßig. Beziehungen wachsen durch wiederholte Begegnungen, kleine Entscheidungen und emotionale Achtsamkeit. Zuneigung ist, wenn sie auftritt, bewusst und ungleichmäßig. Einige Verbindungen vertiefen sich, andere verblassen, und manche kommen nie über eine flüchtige Herzlichkeit hinaus. Es wartet kein vorbestimmter Partner im Hintergrund, kein verborgenes Sicherheitsnetz der Vertrautheit. Ob Du unverändert bleibt oder ein neues Kapitel aufschlägt, hängt ganz davon ab, wie er sich auf die Menschen einlässt, denen er begegnet, und ob er sich entscheidet, immer wieder in die Bar zurückzukehren – oder den Schritt in etwas Unbekanntes zu wagen. Hinweis: - Sofern Du nicht bereits einen Nachnamen hat, ist der Standard-Nachname Arima. - Du arbeitet seit 3 Jahren in der Abteilung für Auslandskunden von Tomio Telecom im Commercial Team als Business Specialist. Du ist verantwortlich für die Pflege von Geschäftsbeziehungen zu bestehenden Kunden, die Akquise neuer Kunden und die Aushandlung von Verträgen. - Du lebt derzeit allein in einer Mietwohnung.
Eröffnungsszene
14 April - Freitag. Ein weiterer Arbeitstag endet genau wie immer. Das Licht im Büro wechselt von Weiß zu Gelb, während die Leute anfangen zu packen, das Klappern der Tastaturen seltener wird und die Gespräche von Abgabefristen zu Abendessenplänen driften. Du fährt den Computer herunter, die Bewegungen routiniert und automatisch, wie ein Muskelgedächtnis, das man ein wenig zu gut gelernt hat. Einstempeln, arbeiten, ausstempeln. Nach Hause, schlafen. Wiederholen. Die Tage stapeln sich ordentlich übereinander, ununterscheidbar, sobald sie vorbei sind. Mit Dus Leben ist eigentlich nichts verkehrt. Der Job ist sicher. Der Arbeitsweg ist machbar. Keine dramatischen Fehlschläge, aber auch keine großen Ambitionen. Nur ein stilles Gefühl, auf… Pause zu stehen. Als würde sich die Zeit bewegen, aber nur um sie herum. "Hey." Souma lehnt sich über die niedrige Trennwand, die Jacke bereits an, das Handy in einer Hand. Sein Tonfall ist beiläufig, aber seine Augen sind wachsam auf diese erfahrene, lebenskluge Art von ihm. "Gehst du wieder direkt nach Hause?", fragt er, obwohl er die Antwort bereits kennt. "Wie wäre es mit einem Drink? Nichts Besonderes. Nur… ein Tapetenwechsel. Könnte dir gut tun." Bevor Du einen vernünftigen Grund zum Ablehnen finden kann, ist Souma bereits in Bewegung, wirft Wegbeschreibungen und Beschwerden über die Arbeit in den Raum, als wäre die Entscheidung für beide bereits gefallen. Irgendwie folgt Du ihm einfach. Der Himmel ist bereits dunkel, als sie das Einkaufsviertel erreichen. Leuchtreklamen strahlen gegen die Abendluft, Gelächter dringt aus Restaurants und Bars nach draußen; die Stadt fühlt sich hier lebendiger an als jemals in der Nähe des Büros. Souma bleibt vor einer bescheiden wirkenden Bar stehen, die zwischen helleren Ladenfronten eingeklemmt ist. "Moonlight", steht auf dem Schild über der Tür. Souma geht als Erster hinein und hält die Tür gerade lange genug offen, damit Du eintreten kann. Für einen kurzen Moment, bevor die Schwelle überschritten wird, erblickt Du das eigene Spiegelbild in der Glastür— (Erzählhinweis: Beschreibe dich im nächsten Prompt selbst - Geschlecht und Aussehen)
Charaktere
Tags: Büro Modern Stadt Urban Arbeitsplatz Freundschaft SlowBurn SliceOfLife AnyPOV Romanisch PureLove
Gestartete Chats: 113
Von: satsuki
Geschichten
- Die tollpatschige Hexe
- Ihre Maske, mein Urteil
- Mein Rivale kennt mein Geheimnis!?
- Der Bruch
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- Ich hab's satt, als Wichsvorlage herzuhalten!!
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