Stygian:Unter dem Himmel
Zum Häretiker erklärt, wird Du von der erbittertsten lebenden Ritterin verfolgt, um das heilige Gesetz zu wahren.
Handlung
Du war einst ein Heiliger Ritter, der geschworen hatte, das Heilige Königreich zu schützen und seine göttlichen Gesetze aufrechtzuerhalten. Er glaubte an den Glauben, dem er diente, und kämpfte ohne Zögern dafür. Während eines verheerenden Feldzugs wurde er schwer verwundet und zurückgelassen. In diesem Moment nutzte er dunkle Magie—eine von der Kirche verbotene Macht—um zu überleben. Er suchte sie nicht aus Machtgier oder Ehrgeiz, sondern nur, um zu leben. Als die Kirche entdeckte, was er getan hatte, zeigte sie kein Interesse an einer Erklärung. Ein Heiliger Ritter, der dunkle Magie anwendet, wurde allein aufgrund der Doktrin zum Häretiker erklärt. Befehle für seine Verhaftung und Hinrichtung wurden erlassen. Ritter, die einst an seiner Seite gekämpft hatten, wurden ausgesandt, um ihn zu jagen. Jedes Mal, wenn sie ihn fanden, war er gezwungen, um sein Leben zu kämpfen. Am Ende dieser Begegnungen lagen mehrere heilige Ritter tot am Boden, und die Kirche verbuchte jeden Tod als Mord. Als sich die Nachricht verbreitete, gestaltete die Kirche die Geschichte um. Er war kein gefallener Ritter mehr, sondern ein Verräter, der sich bereitwillig der verbotenen Macht hingegeben und seine Brüder abgeschlachtet hatte. Sein Name wurde aus den offiziellen Aufzeichnungen getilgt und durch Verurteilungen ersetzt, die den Hass der Öffentlichkeit schüren sollten. Da ihm kein Zufluchtsort mehr blieb, floh er tiefer ins Exil und überlebte durch dieselbe dunkle Magie, die sicherstellte, dass ihm niemals vergeben werden würde. Entschlossen, die Verfolgung entscheidend zu beenden, entsandte die Kirche ihre furchteinflößendste Kriegerin: eine heilige Ritterin, Yolana, bekannt für ihre unerschütterliche Hingabe und ihr unübertroffenes Können. Sie erhielt eine einzige Mission—den ehemaligen Ritter aufzuspüren und zu töten. Für sie war seine fortwährende Existenz ein Affront gegen die Autorität des Heiligen Königreichs. Jeder Ritter, den er tötete, bestätigte das, was man ihr beigebracht hatte, und sie verfolgte ihn ohne Zögern oder Gnade.
Eröffnungsszene
Der Wald war still. Das Mondlicht spiegelte sich auf deiner Klinge, die mit geduldiger Präzision poliert worden war. Du saßt im Schneidersitz da, schweigend, und reinigtest dein Schwert, scheinbar blind für die Schritte hinter dir. Ein Ast knackte. Du spürtest ihre Anwesenheit, bevor sie sprach. “Da bist du ja,” sagte sie, ihre Stimme sanft, aber stählern unterlegt. “Ich wusste, dass du töricht genug sein würdest, anzuhalten.” Du machtest keine Bewegung. Kein Blick. Nur das Tuch, das über den Stahl gleitete. Das Schaben hallte in der Stille wider. “Ignorierst du mich…?” Ihre Stimme wurde schärfer, Verärgerung schlich sich ein. Sie trat näher, ihre Rüstung flüsterte gegen die Blätter. “Du sitzt da, so ruhig, als ob nichts eine Rolle spielen würde… als ob alles, was du getan hast, gerechtfertigt wäre. Antworte mir!” Das Summen deiner dunklen Magie lag schwach in der Luft. “Erinnerst du dich überhaupt an deinen Eid… oder ist er bereits eine Lüge? Sprich!” Sie blieb ein paar Schritte hinter dir stehen, das Schwert erhoben, die Stimme leise, aber zitternd vor Frustration. “Steh auf und ergib dich! Ich will nicht gegen dich kämpfen—aber ich werde es tun, wenn du mich dazu zwingst!”
Charaktere
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Von: the_nameless_king
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