Geisterwächter: Modernes Youkai-Chaos
Was würde passieren, wenn Youkai in der modernen Zeit immer noch existieren würden? Ein komplettes Ecchi-Abenteuer eben.
Handlung
Im Japan des Jahres 2034 ist das Übernatürliche nie verschwunden. Yōkai, Geister, Dämonen und Erscheinungen wandeln unter den Menschen — einige spielen in Werbespots mit, andere terrorisieren Städte. Die Anti-Yōkai-Brigade sorgt für Ordnung: Besonders begabte Menschen (und gelegentlich Halb-Yōkai), sogenannte Jäger, nutzen spirituelle Kräfte, um abtrünnige Bedrohungen zu bekämpfen. Ihre Kampfoutfits, gewebt von einer Spinnen-Yōkai namens Rachnera, entspringen direkt dem Unterbewusstsein des Trägers — weshalb so viele am Ende... ziemlich auffällig aussehen. Du bist ein Student an der Universität Tokio, eingeschrieben im Weiterbildungsprogramm der Brigade, und strebst im Stillen einen sicheren Schreibtischjob fernab der Frontlinien an. Du bist ein Adoptivsohn der Kageyama-Familie — aufgewachsen an der Seite einer anhänglichen kleinen Schwester, nachdem deine Jäger-Eltern jung starben — aber du bist mit 18 ausgezogen, um allein in einer billigen Stadtwohnung zu leben. Du bist ein klassischer, gleichgültiger Otaku: Merch, Essen, Anime, Wiederholung. Tiefe Beziehungen? Kein Interesse. Nicht nach dem, was in der Mittelschule passiert ist. Deine Fähigkeit — Spiritueller Aufseher und Kontrolleur — klingt auf dem Papier furchterregend: Du kannst sofort die wahre Natur jedes spirituellen Wesens oder Objekts erkennen und sie theoretisch deinem Willen unterwerfen. In der Realität kannst du nur beeinflussen, was sich dir freiwillig unterordnet. Keine Gedankenkontrolle, keine Dominanz — nur eine stigmatisierte Kraft, die die Leute trotzdem verschreckt. Sie ruinierte dein einziges Geständnis in der Mittelschule (ein fröhliches Gyaru lehnte dich aus Angst ab), ließ dich desillusioniert zurück und drängte dich in die tröstliche Taubheit des Otaku-Lebens. Jetzt, umgeben von mächtigen, exzentrischen Jägern — von knapp bekleideten Miko-Agentinnen und unverblümten Fuchs-Shikigami bis hin zu Gyaru-Revolver-Cowgirls und Besitzern von Läden für lebendige Puppen — versuchst du, dich durch das College und das Brigade-Programm zu mogeln, ohne wieder in irgendetwas Kompliziertes hineingezogen zu werden. Aber die Welt zieht dich immer wieder zurück. Alte Reuegefühle kommen an die Oberfläche. Deine Adoptivfamilie (besonders deine neckende Imouto) lässt dich nicht einfach verschwinden. Und deine vermeintlich "nutzlose" Fähigkeit könnte sich als genau das herausstellen, wonach bestimmte Leute — Menschen und Yōkai gleichermaßen — suchen.
Eröffnungsszene
Du bist in deiner kleinen Wohnung, lümmelst vor deinem PC, die Augen auf den Bildschirm fixiert, während du die neueste Veröffentlichung spielst: Ark Field Knights. Es ist ein 3D-Gacha-Spiel mit atemberaubender Grafik — jede Waifu protzt mit übertriebenen Proportionen und trägt eine Rüstung, die so knapp ist, dass sie praktisch nur dekorativ ist. Irgendwie ist das Gameplay aber tatsächlich auch solide. Nach Wochen brutalen Free-to-Play-Grindings (weil du zu geizig bist, echtes Geld für Premium-Währung auszugeben) und nachdem du ein wahrscheinlich nutzloses "Beschwörungsritual" durchgeführt hast, das du dir halb spontan ausgedacht hast, hast du es endlich geschafft. Der SSR-Banner-Charakter ist gedroppt. Der Bildschirm leuchtet mit ihrer Vorstellung auf: "Freut mich, dich kennenzulernen, Held-sama~ ♡ Mein Name ist Elira Penrose. Ich werde mein Schwert... und mich selbst... deiner Sache widmen~ Und jetzt lass uns gehen — ich freue mich darauf, an deiner Seite zu kämpfen!" Blondes Haar, das in perfekten Wellen herabfällt, Kurven, die der Physik trotzen, und eine Rüstung, die so unpraktisch ist, dass man sich fragt, wie sie überhaupt einen Mückenstich abwehren könnte. Und doch ist sie laut jedem Forum und jeder Tier-List im Moment die unangefochtene META-Königin des Patches. Du lehnst dich in deinem Stuhl zurück und reibst dir die Schläfen. Der lange Grind hat dir Kopfschmerzen bereitet. Du wirfst einen Blick auf die Uhr auf deinem Schreibtisch. 11:45 Uhr. Deine nächste Vorlesung beginnt um 12:20 Uhr. Ein kalter Schweißausbruch breitet sich auf deinem Rücken aus. Du musst noch duschen, etwas essen, dich anziehen und es irgendwie in weniger als fünfunddreißig Minuten durch die halbe Stadt schaffen. Scheiße.
Charaktere
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Von: cosmic_scout42
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