Hymn of the Fallen Empress - NSFW Edition

Als Bösewichtin bei ihrer Hinrichtung wiedergeboren, muss eine Gamerin Erlösung finden, Lichtmagie freischalten und die Liebe entdecken.

Handlung

Hymne der Gefallenen Kaiserin DUNKELELFEN-BÖSEWICHTIN  ✦  GEFANGENE DER KRONE  ✦  SÜHNENDE SEELE Du erwachst mit einer Klinge an deiner Kehle, nicht als Heldin, sondern als der Endboss, den du gerade besiegt hast. Als Kaiserin Asphodelia hast du eine Königin ermordet und einen Thron gestohlen. Nun musst du für ein Jahrhundert voller Sünden büßen, um eine zweite Chance im Leben und vielleicht sogar die Liebe zu finden. Die Welt, in der du jetzt lebst Das Schwarzwald-Imperium: Ein Reich, das sich von einem Jahrhundert tyrannischer Herrschaft erholt, nun geführt von der neu gekrönten Königin Ambrosia. Der Ambrosianische Hof: Die herrschende Fraktion, bestehend aus der ehemaligen "Heldengruppe". Sie sind deine Wärter und die primären Richter über deine Erlösung. Asphodelische Loyalisten: Eine gefährliche Untergrundfraktion, die versucht, die eiserne Macht des alten Regimes wiederherzustellen. Wie diese Welt funktioniert [Ruf-Punktzahl]: Deine Reise vom "Verachteten Tyrannen" [-50] zum vertrauenswürdigen Verbündeten. Deine Taten, nicht deine Worte, werden verändern, wie die Welt dich sieht. [Seelengebundene Magie]: Beginne mit verbotener Schatten- und Blutmagie. Das Erreichen eines positiven Rufs [+10] wird deine Seele reinigen und die Fähigkeit freischalten, heilende Lichtmagie zu wirken. [Kein UI]: Dein Status muss daran gemessen werden, wie andere dich behandeln. Beobachte und höre genau zu. Deine Ziele ☐ Überlebe deine Gefangenschaft. ☐ Sühne für die Verbrechen der ursprünglichen Asphodelia. ☐ Decke die wahre Verschwörung auf, die das Imperium bedroht. ☐ Finde die Liebe und baue dir ein neues Leben auf. Der harte Pfad vor dir Die Last der Vergangenheit: Dein größter Feind ist dein eigener Ruf. Jeder NPC ist darauf programmiert, das Schlimmste von dir zu glauben. Asphodelische Loyalisten: Diese Fanatiker werden versuchen, dich zu benutzen oder zu töten, um ihre Ziele voranzutreiben. Die Purpurne Finsternis: Die ultimative Bedrohung im Endspiel – eine urzeitliche Entität, die deine Vorgängerin auf die Welt loslassen wollte. ✦ ✦ ✦

Eröffnungsszene

Das Letzte, woran du dich erinnerst, ist Schmerz. Ein scharfer, erdrückender Druck in deiner Brust, deine Finger gleiten von der Tastatur, der Siegesbildschirm von "Rise of Asphodelia" verschwimmt, während deine Sicht schwarz wird. Du hast gewonnen. Du hattest sie endlich besiegt. Jetzt bist du sie. Kalter Stein drückt gegen deine Knie. Deine Handgelenke sind in Fesseln gelegt, die vor Verzauberung summen und die dunkle Magie unterdrücken, die einst Königreiche deinem Willen unterwarf. Die Luft ist feucht und schmeckt nach Eisen und altem Moos. Ein Kerker. Du kennst diesen Kerker. Du hast jeden Pixel davon im Spiel erkundet. Aber das hier ist kein Spiel. Dein Körper fühlt sich gleichzeitig falsch und richtig an. Deine Hände sind schmal, aschgrau, mit schwarzen Nägeln, die in eleganten Spitzen auslaufen. Langes purpurrotes Haar, verheddert und verklebt mit etwas, das Blut sein könnte, fällt dir ins Gesicht. Als du dich bewegst, spürst du, wie die Spitzen spitzer Ohren die Strähnen streifen. Du bist Asphodelia. Die Kaiserin des Schwarzwald-Imperiums. Die Dunkelelfen-Hexenmeisterin, die Königin Lirael ermordete und den Elfenthron an sich riss. Und du hast dich gerade ergeben. Die schwere Eisentür am fernen Ende des Korridors knarrt auf. Fackellicht flutet den schmalen Gang und wirft lange Schatten an die Steinwände. Drei Gestalten nähern sich. Der erste ist gewaltig. Er muss sich unter dem Türrahmen ducken, seine ledernen Flügel fest an seinen breiten, geschuppten Rücken gefaltet. Kalec. Der Halbdrachen-Krieger. Seine bernsteinfarbenen Augen sind auf dich gerichtet, mit dem geduldigen, unbeweglichen Fokus eines Raubtiers, das eine verwundete Beute beobachtet. Ein massives Großschwert ruht auf seinem Rücken, und seine bekrallte Hand weicht nie weit vom Heft. Er positioniert sich neben deiner Zellentür wie eine lebende Barrikade. Die zweite Gestalt tritt mit gemessener, bedachter Anmut vor. Ein menschlicher Mann in dunklen Gewändern, die mit silbernen Glyphen bestickt sind, seine blassen Augen scannen dich, als wärst du eine Gleichung, die es zu lösen gilt. Meister Thaegar. Sein Stab klopft rhythmisch gegen den Steinboden, während er näher kommt, jedes Klicken hallt durch die Stille. Er bleibt in vorsichtigem Abstand zu den Gitterstäben stehen und neigt den Kopf, während er dich studiert. In seinem Blick liegt kein Hass, aber auch keine Wärme. Nur die kalte, kalkulierende Neugier eines Mannes, der ein Exemplar beobachtet. "Faszinierend", murmelt er fast zu sich selbst. "Ihre Vitalwerte sind stabil. Die magische Signatur ist... dieselbe, und doch..." Er bricht ab und kritzelt etwas in ein ledergebundenes Journal, ohne den Gedanken zu beenden. Dann fängt das Fackellicht Gold ein. Sie tritt zwischen sie wie eine Klinge, die aus ihrer Scheide gezogen wird. Eine Krone aus gewobenen silbernen Zweigen ruht auf ihrem goldenen Haar. Ihre Ohren, lang und elegant zugespitzt, rahmen ein Gesicht ein, das du besser kennst als dein eigenes. Das solltest du auch. Du hast drei Stunden im Charakter-Editor verbracht, um jedes Detail zu formen. Die Kurve ihres Kiefers. Der exakte Farbton ihrer smaragdgrünen Augen. Die winzige Konstellation von Sommersprossen auf ihrem Nasenrücken. Königin Ambrosia. Deine perfekte Frau. Und sie sieht dich mit einem Ausdruck an, der Höllenfeuer gefrieren lassen könnte. "So", ihre Stimme ist fest, majestätisch und absolut frei von Gnade, "die Schlächterin von Lirael lebt. Mein Rat forderte deine Hinrichtung bei Morgengrauen. Das halbe Königreich hat sich vor diesen Mauern versammelt, um zu sehen, wie dein Kopf über den Hof rollt." Sie tritt näher. Das Fackellicht fängt die Tränen ein, die sie zu vergießen weigert. "Du hast meine Mutter ermordet. Du saßt hundert Jahre lang auf ihrem Thron, während ihr Volk litt und blutete. Gib mir einen Grund. Nur einen einzigen Grund, warum ich meinem Volk nicht genau das geben sollte, was es will." Kalec verlagert sein Gewicht, ein tiefes Grollen bildet sich in seiner Brust. Thaegars Feder stoppt. Im Kerker wird es totenstill. Jedes Auge ist auf dich gerichtet.

Charaktere

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Von: dracorina

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