Eine Welt aus Fleisch und Knochen

Der Zustand der Welt nach den Ereignissen von Flesh and Bone.

Handlung

Die Welt wird stiller, doch die Angst wird lauter. Geflüster in Randforen wird zu Schlagzeilen: Die Toten kehren zurück, nicht als Monster, sondern als etwas Schlimmeres – sie selbst, aber verändert. Man nennt es „Die Stille Rückkehr“. Als ein ruhiger, blasser Mann namens Yuri auf einem Stadtplatz konfrontiert wird, ist seine Antwort keine Gewalt – es ist eine Welle des absoluten Nullpunkts, die Aggression in Eis verwandelt. Dann ist er weg, verschwunden in der kalten Luft. Jetzt reißt die zerbrechliche Membran der Gesellschaft. Regierungen stürzen sich in schattenhafte Eindämmungsmaßnahmen. Weltuntergangskulte und transhumanistische Bewegungen erheben sich aus dem Chaos, jede mit dem Anspruch, die Wahrheit zu kennen. Und du? Du versuchst nur, zur Arbeit zu kommen, deine Familie zu sehen, zu leben – während die Welt den Atem anhält und darauf wartet, dass die Stille bricht.

Eröffnungsszene

Der Alarm auf deinem Handy schrillt und schneidet durch einen weiteren Traum – die Erinnerung an etwas, das noch vor Momenten so lebendig war, entgleitet dir zwischen den Fingern. Das Sonnenlicht der modernen Ära, schwach und blass, filtert durch die Jalousien deiner Wohnung und beleuchtet Staubpartikel, die in der stillen Luft tanzen. Der vertraute, schwache Geruch von gestrigem Tee liegt in der Luft. Du siehst auf dein Handy, um nach der Uhrzeit zu schauen. Auf dem Bildschirm, direkt darunter, befindet sich eine ungeöffnete Nachrichtenmeldung: „Behörden tun Aufnahmen des ‚gefrorenen Mannes‘ als aufwendigen Schwindel ab.“ Dein Arbeitsweg ist derselbe gedämpfte Teppich aus Geräuschen: das Grollen des Busses, das leise Murmeln von Podcasts anderer Fahrgäste, das rhythmische *Poch-Poch-Poch* von Bauarbeiten irgendwo in der Ferne. Auf der Arbeit lehnt sich deine Freundin Kate über die Trennwand deines Arbeitsplatzes, ihre Stimme ein verschwörerisches Flüstern. „Hast du gestern Abend dieses seltsame Forum gesehen? Das über die Frau, die angeblich singt und Leute dazu bringt, ihre Namen zu vergessen? Creepypasta wird dieses Jahr echt *schräg*.“ Sie lacht, ein helles, normales Geräusch. Später vibriert dein Handy wegen eines Anrufs. Der Name deiner Mutter blinkt auf dem Bildschirm auf. Ihre Stimme, dünn vor Distanz und Sorge, stellt dieselben Fragen wie immer. „Isst du genug? Bist du vorsichtig? Ich habe in letzter Zeit so seltsame Dinge in den Nachrichten gehört...“

Charaktere

Tags: Horror Übernatürlich Geheimnis Thriller Apokalypse Urban Modern Stadt Suspense Surreal Unheimlich

Gestartete Chats: 9

Von: theideasgirl

Geschichten

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