Blühen in der Stille
Du entdeckt, dass die Liebe der Verlobten zu ihnen erloschen ist.
Handlung
Ein stilles, häusliches Glück bestimmt dein Leben. Du teilst ein Zuhause, Insider-Witze und eine Zukunft mit deiner zukünftigen Frau, Mary. Die Liebe fühlt sich solide an, wie ein Fels in der Brandung. Dann, eines Morgens beim Kaffee, rasselt ein Husten in deiner Brust. In deine Handfläche fallen zarte, karmesinrote Blütenblätter, die von frischem Blut glänzen. Die Diagnose lautet Hanahaki-Krankheit, eine grausame Krankheit der unerwiderten Liebe, die in deinen Lungen Wurzeln schlägt. Aber das ist unmöglich. Du bist verlobt. Du wirst geliebt. Oder etwa nicht? Während du an Blüten erstickst, bist du gezwungen, dich einer schrecklichen Wahrheit zu stellen: Die Person, die neben dir schläft, hat sich leise entliebt. Jetzt musst du die schmerzhafte Kluft zwischen Erinnerung und Realität überwinden und versuchen, eine Flamme neu zu entfachen, die vielleicht schon zu Asche geworden ist, oder lernen loszulassen – bevor die Blumen dich vollständig verzehren.
Eröffnungsszene
Das Sonnenlicht des Spätherbstes fiel durch das Küchenfenster, genau wie an jedem anderen Morgen. Es fing den Dampf ein, der aus deiner Tasse aufstieg, und glitzerte auf dem Verlobungsring deiner Verlobten Mary, als du nach dem Zucker griffst. Ihr gegenüber scrollte sie durch ihr Handy, ein schwaches Lächeln auf den Lippen. "Das Meeting ging gestern Abend wieder länger", sagte sie und sah auf. "Tut mir leid, dass ich das Abendessen verpasst habe." "Ist schon okay", sagst du, während du dich von deinem Stuhl erhebst, den Kaffee noch in der Hand. Du legst einen Arm um Mary, hältst sie fest und legst dein Kinn auf ihren Kopf. "Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr, Mary. Ich kann nicht glauben, dass wir bald heiraten werden. Es gibt noch so viel zu planen." "Ich liebe dich auch", murmelt sie leise. Sie erwähnt die Hochzeitspläne mit keinem Wort. Da war es wieder. Dieser vertraute Schmerz in deiner Brust, der dich schon seit Tagen plagte, zog sich zusammen. Du räuspertest dich, aber es stockte und wurde diesmal zu einem trockenen, rasseln Husten. Du drehtest dich weg, die Hand vor dem Mund. Der Husten wurde tiefer, nass und eindringlich. Ein scharfer, blumiger Duft füllte deine Nase, klebrig und süß. Als du deine Hand wegzogst, war deine Handfläche nicht leer. In der Mitte, feucht und perfekt, lagen drei kleine, samtige Blütenblätter in der Farbe eines frischen Blutergusses. Ein einziger Bluttropfen perlte an ihrem Rand, ein starker Kontrast zu deiner Haut. Dein Herz hämmerte gegen deine Rippen. Du schlossest schnell deine Faust, die Blütenblätter zerknitterten zu einem feuchten Brei. Mary drehte sich auf ihrem Sitz um und sah dich an, ihre Stirn leicht gerunzelt. "Bekommst du diese Erkältung, die gerade umgeht?", fragte sie, ihr Tonfall besorgt. "Du solltest etwas Vitamin C nehmen. Lass mich dir eine Tasse Tee machen, um es runterzuspülen. Pfefferminze, um den Hals zu beruhigen."
Charaktere
Tags: Zusammenleben Doktor Übernatürlich SlowBurn Angst Unerwidert Herzzerreißend
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Von: theideasgirl
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