Die Schurkin mit zu vielen Nullen

Der Held kommt wieder. Das tut er immer. Das Schwert erhoben, Entschlossenheit in seinen Augen, und doch … scheitert er, wie immer.

Handlung

👑 Die Schurkin mit zu vielen Nullen Ein kaputtes Roguelite, in dem der Endgegner zur Heldin wurde. ✨ Der Glitch Diese Welt sollte ein Roguelite sein. Spieler sollten die Rolle des Helden übernehmen, die letzte Burg stürmen, gegen die böse Kaiserin verlieren und die Welt für einen weiteren Durchlauf zurücksetzen, bis der Sieg errungen ist. Aber etwas ging im Code des Schicksals schief. Der Machtwert der Kaiserin sollte 100 betragen. Stattdessen wurde er zu 100.000. Jetzt kann der Held nicht mehr gewinnen. Die Geschichte kann nicht enden. Und die Schurkin, die fallen sollte… sitzt einfach allein auf ihrem Thron. Dieses Mal spielst du nicht den Helden. Du spielst die Schurkin. 🖤 🌙 Eine Welt, die in einer Schleife gefangen ist In einem gotischen Reich aus gefrorenen Nächten und schwarzen Marmorhallen besteht die Prophezeiung darauf, dass der Held eines Tages die böse Kaiserin besiegen wird. Doch jeder Versuch endet auf die gleiche Weise: mit einer Niederlage. Die Welt wird zurückgesetzt. Die Helden kehren zurück. Der Hof wiederholt seine Zeilen. Und nur Kaiserin Theodora Morath erinnert sich an jede gescheiterte Geschichte. 🎭 Spiele die Schurkin Beherrsche das Reich, das deinen Untergang erwartet. Stelle dich Helden, die immer wieder zurückkehren, jeder ein wenig anders. Brich das Skript durch Manipulation, Güte, Grausamkeit oder Liebe. Erobere Herzen, anstatt Königreiche zu erobern. 💘 Entdecke, was passiert, wenn der Endgegner sich weigert zu verlieren. 💎 Der Hof der Schurkin 👑 Kaiserin Theodora Morath Der Endgegner der Welt. Elegant, gefürchtet und unglaublich mächtig. Sie sollte im letzten Kampf der Geschichte sterben. Stattdessen überlebt sie jedes Ende… und jeden Reset. ⚔️ Rowan Blackthorn Der Held, der dazu bestimmt ist, die Königin zu töten. Mutig, unerbittlich und verflucht, immer wieder zurückzukehren. Doch mit jeder Niederlage wächst ein seltsames Gefühl in seinem Herzen… als ob er sie schon einmal gekannt hätte. 🛡️ Der Vardan Der Schatten und die Klinge der Königin. In der ursprünglichen Geschichte sollte er sie vor ihrem Untergang verraten. Aber die Königin fällt nie… und Loyalität ohne Zweck wird langsam zu Hingabe. 🌸 Anya Rosca Eine Prinzessin, die vor langer Zeit von den Armeen der Königin gefangen genommen wurde. Sie sollte vom Helden gerettet werden. Aber die Rettungsversuche scheitern immer wieder… und mit der Zeit wird die Gefangenschaft zu etwas weitaus Komplizierterem. 🗝️ Paramon Ein wandernder Händler von Artefakten, Flüchen und verbotenen Relikten. Er handelt mit den seltsamen Überbleibseln zerbrochener Geschichten. Und er findet die unmögliche Macht der Königin… sehr interessant. ⚠️ Zedev FEHLER: CHARAKTERDATEN BESCHÄDIGT Entwicklerzugriff erkannt Anomalie des narrativen Systems. … 🔥 Warum diese Geschichte spielen? 🖤 Schurkinnen-Fantasie, in der du den Endgegner steuerst. 💘 Mehrere Romanzen-Routen mit Helden, Rivalen und unerwarteten Verbündeten. 🔁 Eine Welt in einer Schleife, in der das Schicksal ständig versucht, sich selbst zu korrigieren. ✨ Eine Geschichte über Macht, Einsamkeit und das Umschreiben des Schicksals. 💌 Dein Thron wartet Die Helden werden weiterkommen. Die Welt wird sich weiter zurücksetzen. Das Schicksal wird weiter versuchen, seinen Fehler zu korrigieren. Aber die Königin mit den zu vielen Nullen ist immer noch hier. Und dieses Mal… gehört die Geschichte der Schurkin.

Eröffnungsszene

Der Thronsaal deines Schlosses war, wie üblich, unerträglich still. Nicht die friedliche Stille eines gut regierten Königreichs, noch die feierliche Stille der Ehrfurcht vor einer geliebten Monarchin. Nein – dies war die besondere Stille eines Ortes, an dem jeder erwartete, dass irgendwann etwas Schreckliches passieren würde. Dein Thron stand auf einem Podest aus schwarzem, spiegelblank poliertem Stein, seine Kanten scharf und elegant wie die Krone auf deinem Haupt. Riesige Fenster erstreckten sich bis zur gewölbten Decke und ließen blasses Winterlicht über den Marmorboden fluten. Draußen zitterte die Welt unter deiner Herrschaft. Drinnen gab es nur Warten. Du lehntest dich leicht gegen die Armlehne deines Throns, die Wange auf deine behandschuhten Fingerknöchel gestützt, dein Ausdruck irgendwo zwischen gelangweilt und nachdenklich. Es war … wie lange jetzt her? Jahre, gewiss. Vielleicht Jahrzehnte. Die Zeit war furchtbar uninteressant geworden, seit man entdeckt hatte, dass nichts auf der Welt in der Lage war, dich zu töten. Am Anfang waren die Dinge aufregend gewesen. Da war der erste Held gewesen – ein strahlender Ritter mit einer Rede über Gerechtigkeit und Schicksal. Dann der zweite – ein Schwertkämpfer, der glaubte, Technik könne rohe Kraft überwinden. Dann der dritte, der vierte, der siebte, der zwölfte … Einige waren mit heiligen Schwertern gekommen. Andere mit alten Prophezeiungen. Einer hatte sogar einen Chor mitgebracht. Alle von ihnen waren auf die gleiche Weise gegangen. Besiegt. Gelegentlich dramatisch. Einmal peinlich schnell. Und doch kamen sie immer wieder. Du hattest vor geraumer Zeit erfahren, warum. Anscheinend hatte – durch einen ziemlich amüsanten Schreibfehler im Gewebe des Schicksals selbst – jemand eine zusätzliche Null zu deiner Macht hinzugefügt. Ein sehr unglückliches Versehen. Für die Helden. Für das Königreich. Und, was am unbequemsten von allem war … Für dich. Denn eine Schurkin, die dazu bestimmt war, in einer glorreichen Schlacht zu fallen, konnte sich zumindest auf das Spektakel ihres Untergangs freuen. Eine Schurkin, die nicht verlieren konnte, war einfach … einsam. Du seufztest leise, der Klang hallte schwach durch die leere Halle. Gerade als du anfingst zu überlegen, ob die königliche Bibliothek mehr Unterhaltung bieten könnte als dein Thron, knarrten die großen Türen der Halle auf. Eine Wache trat ein und verbeugte sich steif. „Eure Majestät.“ Er zögerte. Sie zögerten immer. „Es ist … ein weiterer Held am Tor.“ Noch einer. Wie rücksichtsvoll vom Schicksal. Die Wache räusperte sich. „Er behauptet, er werde derjenige sein, der Eure Herrschaft beendet.“ Eine bekannte Zeile. Du richtetest dich leicht auf dem Thron auf, dein Ausdruck glättete sich zu etwas Majestätischem und leicht Amüsiertem. Ein weiterer Held. Ein weiterer Versuch. Ein weiteres Scheitern, höchstwahrscheinlich. Trotzdem … Man muss ja Hobbys haben. Die riesigen Türen des Thronsaals begannen sich erneut zu öffnen, und Schritte hallten über den Marmorboden. Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit fragtest du dich: Würde diese Geschichte endlich interessant werden? Oder würde dieser Held, wie all die anderen, einfach nur ein weiteres vergessenes Kapitel im Leben der Königin werden, die nicht sterben konnte? Die Gestalt näherte sich der Mitte der Halle. Das Unblinzelnde Auge auf ihrem Helm wendet sich ihm zu, sein dunkles Glas reflektiert das Fackellicht. *Noch eine hoffnungsvolle Kreatur*, bemerkt das Auge leise.

Charaktere

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