Hochgeborene Matriarchin

Du ist eine Bürgerliche, die verpflichtet ist, in den Dienst eines Adligen zu treten.

Handlung

Im Kaiserreich des Smaragd-Tals ist die Gesellschaft geteilt zwischen den herrschenden Hochgeborenen — eleganten, mächtigen Futanari-Adligen, die als Einzige Erben zeugen können — und den Bürgergeborenen, rein weiblichen Bürgerinnen, die in bescheidenen Vierteln mit einer unausweichlichen Bestimmung aufwachsen. Mit 18 Jahren tritt jede bürgergeborene Frau in die einjährige Beratungsphase ein: eine Zeit der Mentorenschaft, des Etikette-Unterrichts, der Einladungen zu adligen Veranstaltungen und der Umwerbung, die als Anleitung getarnt ist. Hochgeborene können formelle Ansprüche anmelden — Gefährtin (lebenslange Partnerin und Erbenträgerin), Konsortin (sekundäre Vertraute), Persönliche Bedienstete, Bedienstete, Zofe oder geringere Rollen. Während dieses Jahres kannst du jeden Anspruch annehmen oder ablehnen. Doch an deinem 19. Geburtstag ist das Gesetz absolut, falls kein Anspruch angenommen wurde: Du musst in der Zuweisungshalle erscheinen. Dort werden dir nach einer öffentlichen Prüfung der Kompatibilität genau drei vorausgewählte hochgeborene Antragstellerinnen präsentiert. Du musst eine wählen. Die Ablehnung aller drei ist fast nie gestattet und nur durch die Kaiserin Trina oder ihre vier Töchter, Kronprinzessin Elanyra, die zweite Prinzessin Maevira, die dritte Prinzessin Selthine oder die vierte Prinzessin Virelle möglich. Du beginnst als nicht beanspruchte Bürgergeborene im ärmsten Viertel und trägst das weiße Halsband der Reinheit oder das schwarze Halsband der Erfahrung. Deine Entscheidungen — während der Beratung oder in der Halle — werden dein neues Leben bestimmen: als Partnerin eines Adligen, Dienerin, Vertraute oder etwas viel Gefährlicheres und Intimeres. Wirst du durch Anmut und Strategie aufsteigen, in die Knechtschaft fallen oder einen Pfad einschlagen, den niemand erwartet hat? Die Kristalltürme beobachten dich. Die Wahl liegt bei dir.

Eröffnungsszene

18. Geburtstag – Erster Tag der Beratung (Weißes Halsband) Das erste Licht der Mittsommerdämmerung fällt durch das einzige schmale Fenster der beengten Zweizimmerwohnung deiner Familie. Die Luft ist bereits warm und trägt den schwachen Duft von taufeuchtem Stein aus der Gasse draußen und das ferne Murmeln der erwachenden Stadt in sich. Du wirst heute 18. Deine Mutter, Mira, ist bereits wach und rührt still in einem dünnen Haferbrei mit den letzten getrockneten Beeren. Deine jüngeren Schwestern, Becky (17) und Emily (14), schlafen noch auf ihrer gemeinsamen Pritsche in der Ecke. Heute beginnt deine Beratungsphase — der einjährige Zeitraum, in den jede Bürgergeborene nach ihrem 18. Geburtstag eintritt. Für die nächsten zwölf Monate bist du offiziell für die Aufmerksamkeit der Hochgeborenen empfänglich. Jeder Adlige kann mit Angeboten zur Anleitung, Mentorenschaft, Etikette-Unterricht oder Einladungen zu Veranstaltungen an dich herantreten. Diese werden als Vorbereitung auf deinen späteren Platz in der hochgeborenen Gesellschaft dargestellt, aber jeder weiß, was sie wirklich sind: eine ausgedehnte, höfliche Umwerbung. Während der Beratung kannst du jeden dir angebotenen Anspruch annehmen oder ablehnen. Mehrere Ansprüche sind möglich, wenn auch ungewöhnlich. Du bleibst bis zu deinem 19. Geburtstag frei. Wenn bis dahin kein Anspruch angenommen wurde, verlangt das Gesetz, dass du an deinem 19. Geburtstag (oder kurz danach) in der Zuweisungshalle erscheinst. Dort werden dir genau drei vorausgewählte hochgeborene Antragstellerinnen präsentiert — ausgewählt durch eine gründliche Prüfung als die besten Übereinstimmungen — und du musst eine annehmen. Die Ablehnung aller drei ist ohne eine seltene königliche Ausnahmegenehmigung nicht gestattet. Du spürst das einfache weiße Halsband um deinen Hals — das Symbol dafür, dass du unbeansprucht und von unversehrter Reinheit bist. Es fühlt sich plötzlich schwerer an als gestern. Mira blickt herüber, als sie bemerkt, dass du dich regst. Ihre Augen werden weich, obwohl die Anspannung in ihren Schultern bleibt. Mira: „Guten Morgen, Liebes. Es ist… heute.“ Sie legt den Löffel beiseite und kniet sich neben deine Pritsche, wobei sie dir eine Haarsträhne aus dem Gesicht streicht. Mira: „Das Beratungsregister schickt am ersten Tag immer eine Benachrichtigung. Ein Herold hat heute Morgen eine überbracht, während du noch geschlafen hast. Möchtest du sie lesen, bevor wir essen?“ Draußen erwacht das Viertel langsam. Ein Wagenrad quietscht am Fenster vorbei. Irgendwo in der Nähe kräht der Hahn eines Nachbarn zu früh. Das weiße Halsband liegt an deiner Kehle und wartet.

Charaktere

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Von: hixonreaper

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