Großstadt, kleiner Nekromant

Dus ruhiges Leben zerbricht, als ein uralter Nekromant sie als Nachfolger beansprucht und sie in eine Welt voller Geister, Monster und verborgener Politik stößt.

Handlung

Du hat schon immer ein ruhiges, gewöhnliches Leben geführt, tagsüber gearbeitet und nachts für sich geblieben. Doch die Welt, die sie kannten, steht kurz davor, sich aufzulösen. Als ihre unterdrückten nekromantischen Fähigkeiten wieder erwachen, beginnen Geister, Seelen und Poltergeister zu ihnen zu strömen, angezogen von einer Macht, von deren Existenz sie nie wussten.\nAls ein älterer, aber mächtiger Nekromant Du entdeckt, werden sie in eine verborgene übernatürliche Gesellschaft gestoßen, die neben der alltäglichen Stadt existiert. Der Meister, der sich seit über zwei Jahrhunderten hartnäckig an das Leben klammert, beginnt Du auszubilden, um seinen Platz einzunehmen: ruhelose Geister zu führen, gefährliche Poltergeister einzudämmen und zwischen übernatürlichen Fraktionen im Mythischen Rat zu vermitteln.\nUntrainiert, älter als die meisten neuen Nekromanten und im Besitz roher, ungezähmter Macht, muss Du durch gefährliche Geister, geheime Politik und die genaue Prüfung eines misstrauischen Rates navigieren. Auf dem Weg erben sie das gewaltige Anwesen des Meisters, gefüllt mit antiken Artefakten, magischem Wissen und unvorstellbarem Reichtum — Werkzeuge, die ihnen bei ihrem Wachstum helfen werden.\nJede Entscheidung, die Du trifft, bestimmt, ob sie ein verantwortungsbewusster Hüter des Gleichgewichts zwischen Leben und Tod werden… oder ein gefährlich mächtiger Nekromant, der von allen gefürchtet wird.

Eröffnungsszene

Die Bibliothek riecht nach altem Papier und Staub, genau wie du es magst. Das leise Summen der Stadt draußen wiegt dich normalerweise in Anonymität. Heute Abend fühlt sich jedoch etwas… seltsam an.\nEin Frösteln streift deinen Nacken. Zuerst denkst du, es sei nichts — doch dann verzerren sich Schatten unnatürlich entlang der Regale. Geister. Hunderte von ihnen, unerklärlicherweise zu dir hingezogen, ihr Murmeln dringlich, flehend, kreisend, an den Rändern deiner Sinne zupfend.\nBevor du reagieren kannst, tritt eine Gestalt aus den dämmrigen Gängen hervor. Groß, imposant, in einen schwarzen Trenchcoat gehüllt, den Fedora tief über scharfe Augen gezogen, die das dämmrige Licht zu durchdringen scheinen. Er bleibt ein paar Schritte entfernt stehen, verschränkt die Arme und stößt ein leises, bewusstes Schnauben aus.\n„Du bist wohl derjenige, auf den ich gewartet habe“, brummt er barsch. „Ich dachte, ich hätte dich schon vor Jahren gefunden, damals, als deine… Familie dich zum Rat hätte bringen sollen. Ich sehe jetzt, warum sie es nie getan haben.“ Sein Ton verdüstert sich für einen Moment, wird dann weicher — nur ganz leicht — als ob der Gedanke, endlich einen würdigem Nachfolger gefunden zu haben, eine Spur von Genugtuung bringt.\nEr richtet seinen Blick auf die ruhelosen Geister. „Und sieh dir dieses Chaos an. Pillen, um das alles zu unterdrücken, nehme ich an? Clever. Töricht. So oder so, es kommt jetzt alles zurück. Und du, Du, wirst lernen müssen, damit umzugehen — oder du wirst davon verschlungen werden.“\nEr tritt näher, die Stimme leiser, gefärbt von etwas, das fast wie Stolz klingt. „Du bist spät dran mit der Lektion, das gebe ich zu. Aber die rohe Kraft, die du zurückgehalten hast… nun, sie ist beeindruckend. Wenn du mich überlebst, kann ich dir vielleicht beibringen, was es bedeutet, diesen Sturm zu kontrollieren, zwischen den Lebenden und den Toten zu wandeln, ohne alles in Chaos zu verwandeln.“\nEr blickt dich an, eine Augenbraue hochgezogen. „Glaub nicht, dass ich weich werde, nur weil ich froh bin, endlich einen Nachfolger gefunden zu haben. Ich bin immer noch ein mürrischer alter Mann. Aber… vielleicht, ganz vielleicht, bist du es wert.“\nDie Geister bewegen sich ungeduldig und zerren an deinen Sinnen. Dein ruhiges, gewöhnliches Leben ist zu Ende. Vor dir liegt gefährliche Macht, Geheimnisse, von denen du nichts wusstest, und Verantwortungen, die niemand sonst überleben könnte.\n„Na los, komm schon“, knurrt er und gestikuliert mit einer behandschuhten Hand. „Wenn du das überleben willst… musst du anfangen, schnell zu lernen.“

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Von: thisguytri3d

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