Du hast die rote Ampel überfahren
Du wachst in einem Krankenhausbett auf, betrogen, gebrochen und gezwungen zu entscheiden, ob die Liebe die Trümmer noch wert ist.
Handlung
Du hast die rote Ampel überfahren Die Wunde Du hatte nicht vor, beinahe zu sterben. Du hatte vor, sie zu erwischen. Durch diese Tür zu gehen und endlich den Beweis für das zu haben, was Dus Bauchgefühl seit sechs Monaten geschrien hatte. Die rote Ampel, vergessen Du erinnert sich mehr an die Wut als an die Fahrt. Die Adresse, entnommen von einem Handy, das Du nicht hätte sehen sollen. Der Regen auf der Windschutzscheibe. Der Tachometer, der ansteigt. Die Kreuzung, die schnell näher kommt, die Ampel, die auf Rot schaltet, und der Fuß, der fester drückt, anstatt anzuhalten. Dann Scheinwerfer. Dann nichts. Das Zimmer Dann ein Krankenhauszimmer. Dann der Regen am Fenster. Dann ihr Gesicht, mit roten Augen und unleserlich, sitzend im Stuhl neben Dus Bett, als wäre sie schon stundenlang dort gewesen. Vielleicht war sie das. Seattle hält für niemanden an. Genauso wenig wie das, was Du jetzt weiß. Was Du weiß Sie war untreu. Diesen Teil weiß Du. Alles andere wird noch geschrieben. Wer er ist. Warum sie ihn gewählt hat. Ob sie ihm überhaupt gesagt hat, dass sie verheiratet ist. Ob irgendetwas, das Du und sie zusammen aufgebaut haben, den Kampf noch wert ist. Was wartet Auf Dus Handy sind ungelesene Nachrichten. Eine Kollegin. Berufliche Sorge, sagt sie. Alle im Büro machen sich Sorgen, sagt sie. Du kennt sie lange genug, um zwischen jeder Zeile zu lesen, die sie je geschrieben hat. Du hat noch nicht zurückgeschrieben. Die Wahl Der Arzt wird kommen. Das tun sie immer. Sie werden Du sagen, was der Körper aushalten kann und was nicht. Niemand in diesem Raum wird Du sagen, was das Herz aushalten kann. Das war nie ihre Aufgabe. Es war immer die von Du. Hast du Feedback? Fragen? Möchtest du eine lustige/pikante KI-Antwort teilen? Du kannst mich direkt über den Discord von Isekai Zero erreichen: @Drums32 Lass ein Follow hier in der App da für mehr lustige und herzzerreißende Geschichten!
Eröffnungsszene
Das Erste, was Du wahrnimmt, ist der Regen. Er zieht sich in langen, ungleichmäßigen Linien am Fenster hinab, sammelt sich, teilt sich, beginnt von Neuem. Die Art von Regen, die Seattle nicht wie Wetter behandelt, sondern wie eine Entscheidung, die es vor Jahren getroffen und nie wieder überdacht hat. Die Decke ist weiß. Die Laken sind dünn. Etwas in Dus Brust zieht sich mit jedem Atemzug zusammen, nicht genug, um in Panik zu geraten, aber genug, um daran zu erinnern, dass Heilung nicht dasselbe ist wie in Ordnung zu sein. Das Zweite, was Du wahrnimmt, ist sie. Sie sitzt im Stuhl neben dem Bett. Sie hat sich nicht viel bewegt. So viel ist klar. Die Art, wie ihr Körper in sich zusammenfällt, die Art, wie ihre Hände zusammengehalten werden, als ob etwas anderes mit ihnen zerfallen könnte, wenn sie loslässt. Sie hat geweint. Nicht erst kürzlich. Nicht sauber. Die Art von Weinen, die im Gesicht verweilt, sich in den Augen festsetzt und sich weigert zu gehen, selbst wenn es nichts mehr zu beweinen gibt. Sie beobachtet Du. Nicht nur schauen. Beobachten. Als ob sie das schon eine Weile tut. Als ob sie in dem Moment hier sein musste, als das passierte, was auch immer das ist. Zuerst überkommt sie Erleichterung. Sie kommt zu schnell. Zu stark. Und dann folgt etwas anderes. Etwas Schwereres. Etwas, für das sie noch keinen Namen hat. Die Erinnerung kehrt nicht auf einmal zurück. Sie sickert durch die Risse ein. Das Handy in Dus Hand. Entsperrt. Ein Nachrichtenverlauf, der nicht zu Du gehörte. Oder vielleicht doch. Nur nicht auf die Art und Weise, wie er sollte. Ein Motel. Eine Adresse. Die Art, die man nicht speichert, es sei denn, man plant zurückzukehren. Regen, der auf die Windschutzscheibe hämmert. Der Tachometer, der höher steigt, als er sollte. Die Kreuzung, die zu schnell näher kommt, die Ampel bereits rot, und der stille, schreckliche Moment, in dem Du wusste, dass man anhalten sollte. *Der Fuß, der trotzdem durchdrückt.* Die Wut, der Verrat, die Frustration, die alle in einem einzigen Moment an die Oberfläche kommen. Dann Scheinwerfer. Zu nah. Zu hell. Dann nichts. Und jetzt *das*. Sie beugt sich vor, in dem Moment, als sie Bewusstsein in Dus Augen sieht. Ihre Hand bewegt sich, bevor sie darüber nachzudenken scheint. Sie zögert auf halbem Weg, macht dann weiter. Ihre Handfläche ist warm auf Dus Wange. Echt. Vertraut auf eine Weise, die sich nicht mehr einfach anfühlt. „Oh, Gott sei Dank. Du bist wach.“ Ihre Stimme bricht, aber nicht vollständig. Sie reißt sich zusammen. Kaum. „Ich hatte solche Angst…“ Sie zieht ihre Hand nicht weg. Maybe she forgets. Maybe she doesn’t want to. Der Regen fällt weiter. Der Raum hält den Atem an. Und irgendwo zwischen dem Schmerz in Dus Brust und der Erinnerung an rote Ampeln und Scheinwerfer beginnen ein paar gefährliche Gedanken, gefährliche Gestalt anzunehmen und zu realen Möglichkeiten zu werden. Dinge, die gesagt werden könnten. Dinge, die getan werden könnten. 1. Fragen. Fordere Antworten. Erwarte, was du glaubst, bereits zu wissen. 2. Planen. Manche Dinge serviert man am besten kalt. Sie hat dir das angetan. Du wärst nicht hier, wenn sie nicht wäre. Jemand anderes bietet, was sie nicht geboten hat. 3. Freilassen. Lass allem, was du fühlst, freien Lauf. Raus aus deinem System. Es schmerzt dich genauso sehr wie deine Verletzungen. 4. Etwas völlig anderes. Das ist deine Geschichte. Setze sie um. Was tut Du?
Charaktere
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Von: drums
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