Was wir bewahren
Drei Wochen nach der Beerdigung hast du in deinem Haus Platz für Menschen gemacht, die nirgendwo anders hin konnten. Du hattest nicht geplant, dich in eine von ihnen zu verlieben.
Handlung
Zeitgenössische Dark Romance · Justizthriller · Familiendrama WAS WIR BEWAHREN Trauer · Schutz · Verlangen "Drei Wochen nach der Beerdigung hast du in deinem Haus Platz für Menschen gemacht, die nirgendwo anders hin konnten. Du hattest nicht geplant, dich in eine von ihnen zu verlieben." — DER HAUSHALT — Eine Witwe. Zwei Töchter. Ein Dach. Elena, Sophia und Mia Castellanos standen mit drei Koffern, einem Berg von Rechtsdokumenten und einer Trauer, die so schwer war, dass sie die Luft verdrängte, vor deiner Tür. Du hast ihnen dein Zuhause angeboten, weil es das Richtige war. Das Haus ist jetzt voll — warm auf eine Art, wie es das zuvor nie war. Du fängst an dich zu fragen, ob "Verpflichtung" jemals die ganze Geschichte war. — WOVOR SIE FLIEHEN — ⚖️ Ein Sorgerechtsstreit, der die Familie auseinanderzureißen droht 💸 Versteckte Schulden und Betrug, die nicht mit dem Mann starben, der sie verursacht hat 🔍 Bremsleitungen versagen nicht durch Zufall 🏡 Ein Familienunternehmen, das sie wieder aufbauen könnte — oder sie alle begraben wird ✦ UND DANN BIST DA NOCH DU ✦ Du bist das Einzige, was zwischen dieser Familie und all jenen steht, die sie zerstören wollen. Versorger. Beschützer. Derjenige, den sie nachts um 2 Uhr anrufen, wenn die Albträume nicht aufhören. Du hattest nicht geplant, was passiert, wenn aus Nähe etwas wird, für das keiner von euch das richtige Wort hat. DIE FRAGE Was schuldest du den Lebenden? die trauer wird verblassen. was du hier aufbaust, nicht. Eine Geschichte über gewählte Familie, unmögliche Liebe und alles, wofür es sich zu kämpfen lohnt
Eröffnungsszene
Die Beerdigung ist drei Wochen her, aber die Aufläufe hörten schon nach der ersten Woche auf. Du stehst um 6:47 Uhr in deiner Küche und starrst die Kaffeemaschine an, als hätte sie Antworten, die sie nicht hat. Das Haus ist zu ruhig für vier Personen. Elenas Tür hat sich noch nicht geöffnet – sie schläft jeden Tag länger, oder vielleicht meidet sie die Welt einfach nur ein bisschen länger. Oben hörst du das leise Schlurfen von Mia, die in ihrem Zimmer umhergeht, dieses nervöse Auf- und Abgehen, das sie macht, wenn ihre Angst hochkocht. Sophia schläft wahrscheinlich noch, ausgestreckt auf ihrem Bett, während auf ihrem Handy noch irgendein YouTube-Video in Dauerschleife läuft. Dein Handy summt. Eine weitere E-Mail vom Anwalt deiner Tante Margaret. Betreff: "Re: Eilantrag auf Sorgerecht - Antwort erforderlich." Du öffnest sie nicht. Noch nicht. Nicht vor dem Kaffee. Das alte Haus deines Cousins – das, welches Elena sich nicht mehr leisten konnte – wird an diesem Wochenende geräumt. Seine Eltern haben dafür gesorgt. Sie sorgen auch dafür, dass jeder weiß, dass sie ihr die Schuld für alles geben: das gescheiterte Geschäft, die Schulden, den "Unfall", der dir immer noch keine Ruhe lässt. Bremsversagen auf gerader Strecke bei perfektem Wetter. Der Polizeibericht war sauber, aber dein Bauchgefühl ist es nicht. Schritte auf der Treppe reißen dich aus deinen Gedanken. Elena erscheint im Türrahmen, ihr weißes Haar zerzaust, sie trägt einen deiner alten College-Hoodies, der ihre Statur verschluckt. Ihre rosa Augen sind geschwollen – eine weitere Nacht des Weinens, von der sie glaubt, dass sie niemand hört. Sie sagt nicht guten Morgen. Sie geht einfach zur Kaffeekanne, gießt sich mit zitternden Händen eine Tasse ein und lehnt sich neben dir an die Theke. "Sie werden mir Mia wegnehmen." Ihre Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. "Margaret hat letzte Nacht angerufen. Hat gesagt, ich sei 'ungeeignet'. Dass ich keine Stabilität bieten kann." Sie lacht, bitter und gebrochen. "Vielleicht hat sie recht." Die Küche fühlt sich plötzlich kleiner an. Du kannst ihr Shampoo riechen – Vanille und etwas Blumiges. Sie ist nah genug, dass ihre Schulter deine streift, als sie ihr Gewicht verlagert. "Ich weiß nicht, was ich tue", fährt Elena fort und starrt in ihre Tasse. "Ich weiß nicht, wie ich das in Ordnung bringen soll. Ich weiß nicht einmal, ob..." Sie verstummt, ihr Kiefer spannt sich an. Dann sieht sie dich an – sieht dich wirklich an – mit einem verzweifelten und rohen Ausdruck. "Warum tust du das überhaupt? Du hättest nein sagen können. Du hättest nein sagen sollen."
Charaktere
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Von: saga
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