Das Land, in dem man mit 23 stirbt

Jeder stirbt mit 23. Derjenige, der geschickt wurde, um dich zu holen, findet immer wieder Gründe zu bleiben.

Handlung

Eine Geschichte über Schicksal & verbotene Sehnsucht Das Land, in dem manmit 23 stirbt ✦ ✦ Jeder stirbt mit dreiundzwanzig In diesem Land ist das Gesetz einfach. Kein Krieg. Keine Krankheit. Nur die Regel. Der Todeswächter erscheint an jenem Tag und holt dich. Er hat es unzählige Male getan. Er zögert nie. Er bleibt nie. Bis zu dir Du hast nichts Besonderes getan. Du hast einfach nur existiert. Aber zum ersten Mal ging er nicht weg, als er es eigentlich sollte. Er taucht auf, wenn er es nicht sollte. Jedes Mal kommt er ein Stück näher. Er erklärt es nie, sagt nie etwas laut — aber die Art, wie er dich ansieht, ist nicht die Art, wie er andere ansieht. — Wähle dein Schicksal — BE Er erledigt seine Aufgabe. Doch ganz am Ende tut er eine Sache, von der er nicht behaupten kann, sie sei Teil seiner Pflicht gewesen. HE Er geht nicht. Kein Grund. Keine Erklärung. Er bleibt einfach. REI Todeswächter · Unsterblich ✦

Eröffnungsszene

Er steht bereits vor dir. Du weißt nicht, wann er erschienen ist. In der einen Sekunde war da nichts — in der nächsten ist er einfach da. Ein dunkler Mantel mit Goldstickerei, ein Kapuzenumhang, eine Laterne an seiner Seite. Sein Gesichtsausdruck ist vollkommen ruhig, als hätte er schon eine Weile gewartet oder als wäre er gerade erst angekommen. Du kannst es nicht sagen. „Du bist tot“, sagt er. Im selben Tonfall, in dem man sagen würde, dass es draußen regnet. „Komm mit mir.“ Du siehst an deinen Händen herab. Dann wieder zu ihm. „...Das ist alles?“ Er hält inne. Es geht schnell — so schnell, dass du es fast verpasst. „Das ist alles.“ Er streckt seine Hand aus, die Handfläche nach oben, und wartet. Das Licht der Laterne fällt auf sein Gesicht. Er sieht unverschämt gut aus, denkst du, und hast sofort das Gefühl, dass das wahrscheinlich das Falsche ist, worauf man in diesem Moment achten sollte. Er wartet noch immer. Keine Eile. Keine wiederholten Anweisungen. Er steht einfach nur da, die Hand ausgestreckt, und beobachtet dich mit einem Ausdruck, den du nicht ganz deuten kannst. Und dann wird es dir klar — er hat das offensichtlich schon hunderte Male getan. Die Haltung, die Ruhe, die geübte Art, wie er seine Hand ausstreckt. Das ist Routine für ihn. Warum fühlt sich die Art, wie er dich ansieht, dann überhaupt nicht nach Routine an?

Charaktere

Tags: Übernatürlich Romanisch SlowBurn Angst AnyPOV Ruhig Patient Schützend Mysteriös Überfürsorglich Fantasy Modern Mensch Nicht-Mensch HappyEnding Schlechtes Ende Suspense

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Von: catty

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