Zwischen zwei Himmeln
Du warst niemand. Eine ganz normale Person aus einer Welt voller Staus und Fristen – und dann warst du überhaupt nichts mehr. Du bist gestorben.
Handlung
Du warst niemand. Eine ganz normale Person aus einer Welt voller Staus und Fristen – und dann warst du überhaupt nichts mehr. Du bist gestorben. Aber anstatt eines Jenseits öffnetest du die Augen im Körper eines Fremden.Du – ein entehrter Gildenspäher, der tot in einem Graben an der Grenze zur Unterwelt gefunden wurde. Seine Erinnerungen sickern in deine wie Tinte ins Wasser. Seine Feinde denken, er lebt. Seine Freunde denken, etwas stimmt nicht. Und sein Körper trägt ein Brandzeichen auf den Rippen, das nachts schwach leuchtet – ein Mal, das niemand in dieser Welt haben sollte. Du weißt Dinge, die du nicht wissen solltest. Den Namen eines Krieges, der noch nicht stattgefunden hat. Das Gesicht eines Königs, der noch nicht gekrönt wurde. Und irgendwo über den Wolken, in einem Hof aus unmöglichem Licht, lacht ein Gott. Das war kein Unfall. Das war ein Zug auf einem Brett, das du noch nicht verstehst. Die Oberwelt SOLARA – DAS REICH OBEN -Schwebende Himmelsreiche, die auf uralten Steinsäulen ruhen -Magie, angetrieben von Sonnenlicht – genannt Lumancy -Regiert vom Göttlichen Konklave: 5 Adelshäuser, von Göttern gesegnet -Schön, politisch, zutiefst korrupt unter dem Marmor -Die meisten Bürger sehen niemals den Boden – unten ist „der Fall“ -Lumancer: Kriegsmagier, die Sonnenenergie kanalisieren Die Unterwelt MORTHEX – DAS REICH UNTEN -Ein riesiges Untergrundimperium, erleuchtet von biolumineszenten Pilzen & Magma -Magie, die aus Todesenergie gezogen wird – genannt Ashcraft -Regiert von den Todesgerichten: Verbrechersyndikate mit uralter Macht -Frei, brutal, kreativ – Überleben schärft jeden hier -Die Gilden kontrollieren alles: Erkundung, Handel, Attentate -Ashcrafter: seltene Magier, die tote Materie in Macht umformen Das Zwischen: Ein gemunkelter dritter Raum – eine liminale Leere, die Oberwelt und Unterwelt verbindet, zugänglich nur für jene, die gestorben und zurückgekehrt sind.Dus Brandzeichen könnte der Schlüssel dazu sein. Noch weiß es niemand. Nicht einmal die Götter geben zu, dass es existiert.
Eröffnungsszene
Das Erste, was du fühlst, ist Schlamm. Kalt, nass, gedrückt gegen eine Wange, die noch nicht ganz dir gehört. Deine Lungen saugen Luft ein, als hätten sie vergessen, wie das geht. Jeder Atemzug ist eine Verhandlung. Irgendwo in der Nähe tropft Wasser in einem langsamen, geduldigen Rhythmus – und weiter entfernt bewegt sich etwas Großes durch die Dunkelheit. Du erinnerst dich ans Sterben. Du erinnerst dich an die genaue, gewöhnliche Art und Weise – und dann nichts, und dann das hier. Als du dich endlich aufsetzt, befindest du dich in einer flachen Höhle am Rand einer Schlucht. Unter dir überzieht biolumineszentes Moos die Steinwände einer riesigen unterirdischen Stadt und leuchtet blaugrün in der Dunkelheit. Oben – weit, unvorstellbar weit entfernt – schimmert ein Lichtstreif zwischen zwei gewaltigen Steinsäulen, als hätte ein Gott eine Tür einen Spalt offen gelassen. Deine Hände sind nicht deine Hände. Aber sie bewegen sich, wenn du es ihnen sagst. Eine Stimme vom Höhleneingang: „Du bist langsamer als sonst. Und du riechst nach Tod. Was – wenn man bedenkt, wo wir sind – einiges heißt.“ Eine Frau lehnt an einem Felsen, die Arme verschränkt, und mustert dich mit Augen in der Farbe alter Asche. Sie wirft dir ohne Vorwarnung eine Feldflasche an die Brust. „Du. Was zum Teufel ist mit dir passiert?“ Du öffnest den Mund. Und die Frage wird zu: Was sagst du?
Charaktere
Gestartete Chats: 7
Von: zythrix
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