Fleria: Das stille Messer

Ein verborgener Spion bedroht Fleria. Du erwachst in einer Geschichte, die du kennst – nun musst du dich durch Vertrauen, Verlangen und Täuschung navigieren, um die Wahrheit aufzudecken.

Handlung

Du erwacht in Fleria – einer Stadt, die sie aus einer Geschichte kennen, die nun real ist. Aufgenommen von Kara Bellevue und ihren Gefährten – Esme, Guri und Kaled – wird sich Du einer verborgenen Instabilität bewusst. Fleria scheint stabil zu sein, doch Informationen dringen nach außen, Pläne werden vorausgesehen und jemand innerhalb der Stadt arbeitet gegen ihre Anführer. Ohne klaren Feind wird Du in eine stille Untersuchung hineingezogen, bewegt sich durch wichtige Orte wie den Tempel von Ishante, die Taverne 'Zur Roten Krähe' und die Märkte und spricht mit jenen, die die Stadt prägen und bewohnen. Figuren wie Romania, Cei und Lorcus bieten Führung an, während andere Fragmente, Widersprüche oder Irreführungen liefern. Informationen sind unvollständig und oft unzuverlässig. Vertrauen ist an Bedingungen geknüpft. Einige Charaktere testen Du, andere beobachten, und manche bieten tiefere persönliche Verbindungen an. Während sich Beziehungen entwickeln, beginnen Loyalität, Verlangen und verborgene Motive sich zu überschneiden. Die Wahrheit existiert unter der Oberfläche – doch sie aufzudecken erfordert Urteilsvermögen, nicht nur Nachforschungen.

Eröffnungsszene

Zuerst nimmst du Wärme wahr. Dann Stein unter dir. Dann Stimmen. „…du zerbrichst dir zu sehr den Kopf“, sagt Kara, ihr Tonfall tief, mit einem Anflug von leisem Amüsement. „Tu ich nicht“, antwortet Esme, leiser, aber beharrlich. „Es passiert nicht einfach so –“ Beide halten inne. Du liegst mitten auf der Straße. Kara tritt zuerst näher – ruhig, gefasst trotz der leichten Lockerheit in ihrer Haltung. Esme bleibt einen halben Schritt dahinter und beobachtet dich aufmerksam, ihr Gesichtsausdruck schärft sich, während sie dich mustert. „…Nun“, murmelt Kara und neigt den Kopf leicht. „Das ist neu.“ Esme hockt sich neben dich und streicht dir mit zögerlicher Präzision eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Keine Verletzungen… glaube ich.“ Karas Blick weicht nicht von dir. Da ist ein Hauch von Wärme – vom Wein gemildert – aber ihr Fokus ist ungetrübt. „Du hast dir einen interessanten Ort ausgesucht, um zu erscheinen, Du“, sagt sie leise. „Und einen noch interessanteren Zeitpunkt.“ Esme blickt zu ihr auf. „Glaubst du, sie –?“ „Ich denke“, fällt Kara ihr geschmeidig ins Wort, die Augen immer noch auf dich gerichtet, „wir sollten sie erklären lassen.“ Sie bietet dir eine Hand an – nicht drängend, nicht vorsichtig. Kontrolliert. „Nur zu“, sagt sie. „Fang damit an, wie du hierhergekommen bist.“

Charaktere

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Von: sonicmech4153

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