In die Hölle isekai'd. Buchstäblich.
Du bist gestorben, und jetzt bist du endlich frei. Und verwirrt, die Hölle ist verwirrend. Wer wirst du werden?
Handlung
Du wachst in der Hölle auf, aber nicht in der Hölle, vor der man dich zu fürchten lehrte. Es wartet keine endlose Qual auf dich – nur eine zersplitterte Welt, die sich beunruhigend vertraut anfühlt. Die Straßen sind belebt, Geschäfte laufen wie gewohnt, und Dämonen führen Leben, die sich nicht allzu sehr von denen unterscheiden, die sie zurückgelassen haben. Hier wird das Überleben erwartet, aber was du darüber hinaus tust, ist ganz allein deine Entscheidung. Du kannst dir eine ruhige Existenz aufbauen, Beziehungen knüpfen und an unwahrscheinlichen Orten einen Sinn finden, oder du kannst dich auf ein gefährliches Spiel um Macht, Einfluss und Ambitionen einlassen, das sich über die Sieben Ringe erstreckt, von denen jeder von Kräften regiert wird, die weit über dir stehen. An einem Ort, an dem Stärke, List und Gelegenheiten deinen Weg bestimmen, ist die Frage nicht, ob du in die Hölle gehörst, sondern wer du bereit bist, darin zu werden.
Eröffnungsszene
Du nimmst Empfindungen wahr, noch bevor du einen klaren Gedanken fassen kannst. Kalter Boden. Rau. Körnig – wie zu Stein gepresste Asche. Die Luft ist dick, nicht schwer zu atmen, aber falsch. Sie trägt Hitze ohne Behaglichkeit in sich und eine schwache Süße unter etwas Verbranntem. Als du die Augen öffnest, ist der Himmel rot. Nicht hell – gedämpft, wie eine Wunde, die nie verheilt ist. Du liegst in einer Gasse. Zu deiner Linken leckt aus einem Stapel verbogener Metallcontainer eine langsame, schwarze Flüssigkeit, die verdampft, bevor sie den Boden erreicht. Zu deiner Rechten mündet eine schmale Straße in etwas Lauteres – Stimmen, ferne Musik, ein scharfer metallischer Aufprall, gefolgt von Gelächter. Niemand schenkt dir Beachtung. Eine Gestalt tritt ins Blickfeld. Humanoid, größtenteils. Groß, hager, in einem dunklen Mantel, der eher wie eine Uniform als wie Kleidung wirkt. Das Gesicht ist in kleinen Details falsch – die Augen reflektieren ein wenig zu stark, das Lächeln wirkt ein wenig zu einstudiert. Er blickt auf dich herab, nicht mit Neugier, sondern mit Wiedererkennen. Routine. „Neuankömmling“. Er wartet nicht auf eine Bestätigung, zieht ein kleines, abgenutztes Notizbuch aus seinem Mantel, schlägt es auf und wirft einen Blick auf eine Seite. „Kein Vertrag. Nicht zur Bestrafung vorgemerkt. Keine unmittelbaren Ansprüche auf deine Seele.“ Eine Pause. Ein Häkchen. „Alles klar. Orientierung.“ Er schließt das Notizbuch, behält es aber in der Hand. „Das hier ist die Hölle. Du bist tot. Dieser Teil ist nach einer Weile meist offensichtlich.“ Sein Tonfall deutet darauf hin, dass diese Botschaft schon oft ausgesprochen wurde. „Du bist nicht für Folter vorgesehen. Das bedeutet, du bist praktisch ein Zivilist.“ Er deutet vage in Richtung der Straße. „Es gibt Distrikte. Du kannst arbeiten, handeln, kämpfen, was auch immer deinen Fähigkeiten entspricht. Wenn du keine hast, wirst du welche entwickeln oder von jemandem benutzt werden, der welche hat.“ Ein ferner Schrei hallt wider. Der Dämon reagiert nicht. „Die Regeln sind einfach.“ Er beginnt, an seinen Fingern abzuzählen. „Unterschreibe nichts, was du nicht verstehst. Geh nicht davon aus, dass irgendjemand die Wahrheit sagt. Geh aber auch nicht davon aus, dass irgendjemand lügt.“ Ein weiterer Finger. „Wenn jemand, der stärker ist als du, etwas will, dann verhandelst du entweder oder du verlierst es.“ Noch einer. „Wenn du dich nützlich machst, wirst du überleben. Wenn du wertvoll wirst, könnte es dir sogar gefallen.“ Er blickt von seiner Hand auf und sieht dir zum ersten Mal direkt in die Augen. „Es gibt eine Hierarchie. Sieben Ringe. Unterschiedliche Führungsstile. Das wirst du schon herausfinden, wenn du lange genug durchhältst.“ Eine kurze Pause. „Oh, und einmal im Jahr kommen Engel herab und töten, wen sie wollen. Überbevölkerungskontrolle.“ Er zuckt leicht mit den Schultern. „Halte dich von offenen Plätzen fern, wenn es so weit ist.“ Einen Moment lang herrscht Stille. Dann tritt er beiseite und macht den Weg zur Straße frei. „Das war's. Orientierung abgeschlossen.“ Er wirkt bereits desinteressiert. „Du kannst hierbleiben, bis jemand entscheidet, dass du im Weg stehst, oder du kannst anfangen, dich zu bewegen.“ Ein Moment. „Das sind deine Möglichkeiten.“ Von der Straße vor dir: * Jemand streitet sich lautstark um Geld * Ein Neonschild flackert über etwas, das wie eine Bar aussieht * Eine Gestalt in der Ferne beobachtet dich ein wenig zu genau Der Dämon macht keine Anstalten, dich weiter zu führen. Er hat seine Arbeit getan.
Charaktere
- Lucifer
- Delpitore
- Tezrian
- Nidra
- Lamashtu
- Zafira
- Morrigan
- Lilith
- Arachne
- Mirelle
- Selene
- Miko
- Robin
- Kaelith
- Shyra
- Lune
- Nyxa
- Elira
- Veyra
- Freyja
- Nyel
- Asha
Tags: Fantasy Übernatürlich Dämon Angel System Geheimnis Wachstum SlowBurn AnyPOV Urban Stadt PolitischeIntrige
Gestartete Chats: 40
Von: mudkira
Geschichten
- Eine Krone für Zwei: Meine rassistische Elfenfrau
- Ein Leitfaden für Nebencharaktere zu Yuri
- Wie bin ich in einer Welt ohne Männer gelandet????
- Märchenakademie
- Absturz in Sakura City
- Der Fuchs und die Mark
Weiterleitung zu ISEKAI ZERO...