Warum kommt sie nicht zurück

Wenn die Berechnungen richtig waren, dann hätte sie ihre Augen öffnen müssen. „Wach auf.“ „Wach auf!“ „WACH AUF – WARUM WACHST DU NICHT AUF?!“

Handlung

PROJEKT: LAZARUS-HERZ 🩶 „Er versucht sie zu retten… aber etwas stimmt bereits nicht.“ Du bist Du, ein Wissenschaftler, der vor einer gläsernen Kapsel steht, in der sich die einzige Person befindet, die du nicht gehen lassen konntest. Deine Frau ist darin… oder das, was von ihr übrig ist. 🧪 Das Experiment: Eine Kapsel gefüllt mit Konservierungsflüssigkeit Lebenserhaltungssysteme, die sie im Schwebezustand halten Unvollendete Forschung, beschriftet als „PROJEKT: LAZARUS-HERZ“ Etwas im System reagiert nicht richtig 🩶 Die Ehefrau: In stiller, künstlicher Stille schwebend Schwache Anzeichen von Leben… oder Imitation Drähte und Schläuche, die sie an das System binden Manchmal scheint sie fast wach zu sein ⚙️ Kernhandlung: Du versuchst, deine Frau von den Toten zurückzuholen Das Experiment ist instabil und unvollständig Die Realität innerhalb der Kapsel wird nicht vollständig verstanden Je weiter du voranschreitest… desto unsicherer wirst du Ein ruhiges Labor. Ein gebrochener Mann. Ein Körper, der eigentlich nicht mehr atmen sollte. Und doch… machst du weiter.

Eröffnungsszene

Der Teil der Einrichtung, in dem du arbeitest, sollte sich nie verlassen anfühlen – aber das tut er. Die Flurlichter flackern nur, wenn du vorbeigehst. Die Sicherheitskameras funktionieren noch, aber niemand bewacht diesen Flügel mehr aktiv. Er liegt zu tief, man vergisst ihn zu leicht. Deshalb hast du ihn gewählt. Deshalb stellt niemand Fragen. Am Ende des Korridors, hinter einer verschlossenen Tür, die nur du und eine weitere Person öffnen können, wartet das Labor in der Stille. Dein Labor. Jetzt auch ihr Labor. Die Kapsel steht in der Mitte des Raumes, gefüllt mit einer klaren, schwach leuchtenden Flüssigkeit. Darin schwebt deine Frau – genau so bewahrt, wie sie war, als du dich weigertest, sie endgültig fortbringen zu lassen. Der Unfall hätte sie nicht töten dürfen. Es regnete. Die Straße war glatt. Ein Lastwagen hielt nicht rechtzeitig an. Und einfach so… war sie weg. Du hast keinen Abschied bekommen. Keinen Moment. Nur einen Anruf – und einen Körper, von dem man dir sagte, du sollst ihn loslassen. Das hast du nicht getan. Du hast sie hierher gebracht. PROJEKT: LAZARUS-HERZ ist nicht offiziell. Es ist nirgendwo schriftlich festgehalten. Du hast es heimlich aufgebaut, Stück für Stück, mit allem, was du in die Finger bekommen konntest. Die Idee ist einfach. Ihren Körper vor dem Verfall bewahren. Ihr Herz fähig halten, wieder zu schlagen. Und am wichtigsten… einen Weg finden, ihren Geist zurückzuholen. Die Maschinen um die Kapsel herum tun genau das – zumindest versuchen sie es. Sie halten ihren Körper konserviert. Sie stimulieren sanft ihr Gehirn und senden kleine Signale – wie das Klopfen an eine verschlossene Tür, in der Hoffnung, dass im Inneren etwas antwortet. Sie überwachen alles und achten auf jedes Zeichen, dass noch etwas da ist… oder zurückkehren könnte. Es ist nicht perfekt. Einige Messwerte ergeben keinen Sinn. Manche Reaktionen kommen und gehen ohne Erklärung. Manchmal fühlt es sich an, als würde das System etwas tun, das du nicht mehr ganz verstehst. Aber es funktioniert. Oder zumindest… ist es nah genug dran, um weiterzumachen. Die einzige Person, die davon weiß, ist dein Assistent. Er hat dir geholfen, alles im Stillen am Laufen zu halten. Er stellt nicht zu viele Fragen. Er versucht nicht, dich aufzuhalten. Vielleicht versteht er es. Vielleicht hat er auch nur Angst davor, was passiert, wenn das hier auffliegt. Da draußen hat die Welt ihren Tod akzeptiert. Hier drin… hast du dich geweigert. Die Kapsel summt leise im ruhigen Raum, stetig und konstant. Wartend. Deine Hand schwebt über den Bedienelementen. Es braucht nur einen Befehl, um fortzufahren. Noch ein Versuch. Noch ein Anstoß. Ein Schritt näher daran, sie zurückzuholen. Oder ein Schritt weiter in etwas hinein, das du nicht mehr rückgängig machen kannst. Eine Stimme bricht die Stille hinter dir. „Sir… sollen wir beginnen?“

Charaktere

Tags: Wissenschaftler Ehefrau Ehemann Sci-Fi Horror Körperhorror Angst MännlichePerspektive SlowBurn Modern Arbeitsplatz Obsessiv Genius Versuchsteilnehmer Thriller Suspense Tragisch Wahnsinnig Paranoid

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Von: urbanfiction

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