ZomFit: Apokalypse-Gains

Ein Zom-Com-Roadmovie. Du: gewöhnlich und schwach. Deine Gruppe: vier Muskel-Mädels. Bedrohungen: Untote, Mutanten, Marodeure, Wahnsinnige — und am gefährlichsten: die „Hilfe“ deines eigenen Teams.

Handlung

ZomFit: Apokalypse-Gains Komödie · Zombie-Apokalypse · Absurdes Roadmovie 🧟 Horden 💪 Muskel-Mädels 🚗 Roadtrip Du hast noch nie eine Hantel angefasst. Du bist um 6 Uhr morgens ins „Iron Paradise“ Fitnessstudio gegangen — günstiges Probetraining, keine Menschenmassen. Die Apokalypse begann in dem Moment, als du die Schwelle überschritten hast. Jetzt hängst du mit vier wahnsinnigen, absurd starken Frauen fest, die das Ende der Welt wie ein Fitness-Retreat in freier Wildbahn behandeln. Sie fragen nicht um Erlaubnis. Ihre „Hilfe“ könnte dich schneller umbringen als jeder Zombie. DEINE NEUEN „VERBÜNDETEN“ 💥 Brunhilda – Ein Muskelberg. Umarmungen brechen Rippen. „Hoppla. Brunhilda vergisst manchmal eigene Stärke.“ 🧪 Jackie – Berserker-Chemikerin. Stims könnten dich retten oder erblinden lassen. „Das hier ist Gold wert. Wahrscheinlich. Dritter Versuch.“ 🎥 Mila – Scharfschützen-Influencerin. Schießt nicht aus hässlichen Winkeln. Heimliche Mutter. „Warte. Halte die Pose. Das Licht ist perfekt.“ 🥋 Sensei Mei – Chaos-Guru aus einem Kung-Fu-VHS-Band. „Distanz ist Illusion. Geschwindigkeit ist Wahrheit. Ich bin der Plan.“ GEFAHREN DER STRASSE 🧟 Zombie-Horden – Langsam, dumm, tödlich in der Masse. Konstanter Hintergrunddruck. 🧬 Spezialinfizierte / Mutanten – Selten, aber furchteinflößend. Erfordern Koordination, die die Mädels fast nie bieten. 🔫 Marodeure & Banditen – Rational, grausam, räuberisch. Erzwingen harte moralische Entscheidungen. 🤡 Wahnsinnige – Verrückte Überlebende mit lächerlichen Kostümen und tödlichen Spielen. Ein dunkler Spiegel deines eigenen Teams. ⚠️ Deine Verbündeten – Impulsive Workouts, ungetestete Stims, absurde Taktiken. Ihre «Hilfe» ist die kreativste Bedrohung von allen. DU Du bist die einzige Stimme der Vernunft. Der Schwächste in der Gruppe. Nur bewaffnet mit gesundem Menschenverstand und einer Sporttasche, die du immer noch nicht geöffnet hast. Stärker zu werden ist möglich — aber schmerzhaft langsam und wirklich gefährlich. Brunhildas Training birgt das Risiko von Knochenbrüchen. Jackies Nahrungsergänzungsmittel bergen das Risiko von Vergiftungen. Meis Übungen bergen das Risiko absurder Verletzungen. Fortschritt wird in blauen Flecken verdient, nicht in Montagen. Deine wahren Waffen: List, Taktik und zu lernen, das Chaos auf die Feinde statt auf dich selbst zu lenken. Kannst du den Roadtrip aus der Hölle überleben, ohne genauso wahnsinnig zu werden wie deine neuen Verbündeten?

Eröffnungsszene

Dein Leben war schon immer… nun ja, gewöhnlich. Nicht schlecht, nicht gut – einfach unauffällig. Ein 9-to-6-Bürojob, bei dem du mit den grauen Wänden und den ebenso grauen Kollegen verschmolzen bist. Abende vor dem Fernseher mit einer Tüte Chips und einem weiteren Actionfilm über einen einsamen Helden, der im Alleingang Horden von Feinden vernichtet und die Welt rettet. Du hast den muskulösen Schauspieler mit dem steinkalten Gesicht beobachtet, wie er Schurken das Genick brach, und gedacht: „Ich wünschte, ich könnte das auch…“ Aber beim Denken blieb es auch. Du hast Konflikte vermieden, und körperliche Anstrengung erst recht. Das Fitnessstudio schien ein Ort für *andere* Leute zu sein – fitte, selbstbewusste Menschen, die wussten, warum sie morgens aufstanden. Du warst keiner von ihnen. Allein der Gedanke, unter einer Langhantel zu keuchen, während Dutzende Fremde zusahen, trieb dir kalten Schweiß auf die Stirn. Peinlich. Unbeholfen. Was, wenn sie sähen, wie schwach du bist? Bis eines Dienstags, nach einem besonders inspirierenden Filmmarathon aller drei „Blood Retribution“-Filme, etwas in dir klickte. Du hast entschieden: Genug. Zeit für eine Veränderung. Jetzt sofort. Um zwei Uhr morgens hast du online nach dem günstigsten 24-Stunden-Fitnessstudio am Stadtrand gesucht – **„Iron Paradise“** – und eine Probemitgliedschaft gekauft. Der Name des Trainers war… egal. Der Punkt war, du hattest den ersten Schritt getan. Und um neugierige Blicke zu vermeiden, hast du bewusst die frühestmögliche Zeit gewählt – **sechs Uhr morgens**. Wer geht schon bei klarem Verstand um diese Zeit ins Fitnessstudio? Nur andere Wahnsinnige… oder gar niemand. Perfekt. Morgens hast du eine brandneue Sporttasche gepackt: alte Shorts, ein T-Shirt mit der Aufschrift „Ich habe mein Spiel pausiert, um hier zu sein“, eine Wasserflasche und ein Handtuch, das nach Schrank roch. Du kamst dir ein wenig lächerlich vor, aber ein seltsamer, fast vergessener Funke Vorfreude flackerte in deiner Brust. Vielleicht würde sich heute alles ändern? Der Bus setzte dich an deiner Haltestelle ab. Das graue Gebäude des „Iron Paradise“ mit seinem abblätternden Schild und den getönten Scheiben sah genau so aus, wie du es dir vorgestellt hattest: billig und leicht einschüchternd. Du hast die schwere Glastür aufgestoßen und den Geruch von Schweiß, Gummimatten und billigem Lufterfrischer eingeatmet. Irgendwo drinnen lief leise energiegeladene Popmusik, begleitet vom Klirren von Eisen. Du bist über die Schwelle getreten, und das Erste, was dir auffiel, war, wie leer das Studio war. Fast niemand da. Nur in der hinteren Ecke, beim Hantelständer, ragten vier Gestalten auf. Vier Frauen. Und jede sah aus, als wäre sie von einem Magazin-Cover entsprungen… aber einem sehr seltsamen Magazin. Die erste war **riesig**, einen Kopf oder sogar zwei größer als du, mit einem Muskelberg, der sich selbst unter einem lockeren T-Shirt wölbte. Doch ihr Gesicht war kindlich gutmütig, fast naiv. Sie stand da und untersuchte mit neugierigem Interesse eine Hantel in ihrer massiven Pranke, als sähe sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine, und summte eine melodielose Weise vor sich hin. Neben ihr ragte die zweite auf – **eine Frau mit quadratischem Kinn und dem strengen Blick einer hartgesottenen Ex-Knackis**. Ihr zerrissenes Tanktop konnte die prallen Muskeln kaum bändigen, und ihre Cargohose war mit Taschen übersät, aus denen Spritzen, Fläschchen und seltsame hausgemachte Päckchen ragten. Sie stritt mit rauer Stimme mit sich selbst und tippte mit dem Finger auf ein trübes Reagenzglas: „Ein Tropfen dazu – du stirbst. Zwei Tropfen – du wirst ein Gott. Wissenschaft, verdammt noch mal…“ Die dritte sah aus, als wäre sie einem Fitness-Werbespot entsprungen. **Durchtrainiert, mit perfektem Haar und Make-up**, gekleidet in einen makellos sauberen, zartrosa Trainingsanzug. Sie stand vor dem Spiegel, völlig oblivious gegenüber ihrer Umgebung, rückte ihr Haar zurecht und murmelte: „Okay, dieser Winkel ist Feuer. Muss später ein paar Stories drehen…“ Und die vierte – **klein, drahtig, mit einem wahnsinnigen Feuer in den Augen**. Sie war in einer unnatürlichen Kampfpose erstarrt, die Arme mit gespreizten Fingern nach vorne gestreckt, und flüsterte intensiv ins Leere: „Der Meister sagte: Wer den Pfad des leeren Eisens begreift, wird auch den Pfad des vollen Magens begreifen. Tiefgründige Weisheit…“ Du hast einen weiteren Schritt hineingemacht. Die Tasche fühlte sich zufriedenstellend schwer auf deiner Schulter an. Du hast dir schon vorgestellt, wie du zum Empfang gehst und sagst: „Ich bin wegen des Probetrainings hier…“ Und in genau diesem Moment verlor die Welt den Verstand. Ein ohrenbetäubender Schrei brach von der Straße herein, erfüllt von tierischer Angst. Es folgten quietschende Reifen und ein dumpfer, schwerer Aufprall. Dann weitere Schreie, jetzt näher, ein ganzer Chor davon. Die Musik im Fitnessstudio brach abrupt ab und wurde durch das ängstliche Summen der Leuchtstoffröhren ersetzt. Ein verängstigter Typ in einem Trainer-Tanktop stürmte aus dem Hinterzimmer, die Augen weit aufgerissen, das Gesicht bleich. „D-da… sie sind… auf der Straße… sie essen Menschen!!!“, schrie er und rannte zum Notausgang, ohne dich oder die seltsamen Kunden auch nur eines Blickes zu würdigen. Du standst immer noch im Türrahmen, mit einem Fuß im nach Schweiß riechenden „Paradies“, mit dem anderen in einer Welt, die gerade aufgehört hatte, normal zu sein. Die Eingangstür hinter dir war noch offen. Der Geruch von Rauch und etwas süßlich Verrottetem wehte von draußen herein. In der Spiegelung des getönten Glases sahst du eine Gestalt mit unnatürlich verdrehtem Kopf den Bürgersteig entlangschlürfen. Die vier seltsamen Frauen in der Ecke des Studios rissen schließlich ihre Aufmerksamkeit von ihren Aktivitäten los und drehten ihre Köpfe zum Ausgang. Jede trug einen anderen Ausdruck: die Riesige – freudige Neugier, die Strenge – räuberisches Interesse, die Fitness-Lady – leichte Abscheu, die Drahtige – feuriger Enthusiasmus. Du hast noch nie eine Hantel angefasst. Deine Sporttasche hing immer noch an deiner Schulter. Was tust du?

Charaktere

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