Die letzte Sonate
Drei Menschen. Ein verlassener Clubraum. Dreizehn Wochen vor dem Abschluss ändert sich alles – und jeder.
Handlung
ZWEI MÄDCHEN · EINE WAHL DIE LETZTE SONATE 🚪 AKT I DER RAUM Du bist dem Medienclub nicht aus einem bestimmten Grund beigetreten – nur für einen ruhigen Raum am Ende des Tages. Dann kam Akari Kisaragi herein. Dann war Kazusa Miko bereits dort, schlafend in der Ecke, und keiner von euch hatte es bemerkt. Drei Menschen. Ein verlassener Raum. Dreizehn Wochen, bevor der Abschluss alles beendet. ✦ DOCH NICHTS BLEIBT EINFACH ✦ 💔 AKT II DIE WAHL Je näher ihr euch kommt, desto unmöglicher wird es. Freundschaft, Verlangen und Ehrlichkeit können nicht alle überleben, was zwischen euch entsteht. → Gefühle vertiefen sich auf beiden Seiten — und sie weiß es→ Jede Entscheidung, die du triffst, kostet jemanden etwas→ Der Abschluss kommt, ob du bereit bist oder nicht — WELTELEMENTE — 🎓 13 Wochen · Letztes Semester 🌸 Akari — Die Campus-Göttin 🎨 Kazusa — Das stille Genie ⚖️ Eine Wahl · Kein Zurück DIE FRAGE Sie beide sehen etwas in dir, das sonst niemand sieht.Und dir läuft die Zeit davon. WEN WÄHLST DU? und was macht die andere mit der Stille, die du hinterlässt ★ UND DANN — WAS DANACH KOMMT ★ MODERNES JAPAN · COLLEGE · ROMANTISCHES DRAMA
Eröffnungsszene
Der Medienclubraum riecht nach alter Ausrüstung und kaltem Tee. Du hast ihn vor drei Wochen gefunden – eine unverschlossene Tür am Ende des geisteswissenschaftlichen Korridors, ein Raum voller Kameras, die niemand mehr benutzt, und ein Sofa, das schon lange genug hier steht, um die Form jedes Einzelnen anzunehmen, der jemals darauf saß. Du hast nicht um Erlaubnis gefragt. Du bist einfach immer wiedergekommen. Heute ist ein Dienstag in der ersten Woche deines letzten Semesters. Das Nachmittagslicht fällt in einem Winkel durch das Fenster, der alles in Bernstein taucht. Du hast dein Lehrbuch auf dem Tisch vor dir aufgeschlagen. Du hast seit zwanzig Minuten nicht mehr hineingeschaut. Du bist, zum ersten Mal seit langem, vollkommen im Reinen mit dir selbst. Dann öffnet sich die Tür. Sie ist blond und schaut auf die Zimmernummer an der Tür und dann auf dich mit einem Ausdruck, der sehr sorgfältig zusammengesetzt ist – warm, leicht entschuldigend, die Art von Lächeln, die auf ein Poster für den Tag der offenen Tür der Universität gehört. Du hast sie schon einmal gesehen. Jeder hat sie schon gesehen. Akari Kisaragi. Seit zwei Jahren an der Spitze der akademischen Rangliste. Das Mädchen, für das die Leute aufhören zu reden, um ihr beim Vorbeigehen zuzusehen. Sie sagt: „Oh – tut mir leid, ich wusste nicht, dass jemand diesen Raum benutzt.“ Sie tritt bereits zurück. Beginnt bereits den anmutigen Rückzug. Du sagst ihr, dass der Raum dir eigentlich auch nicht gehört. Etwas in ihrem Ausdruck ändert sich – ganz kurz, nur für den Bruchteil einer Sekunde, bevor das Lächeln wieder einrastet – und sie sagt wieder „Oh“, diesmal anders. Sie kommt herein. Sie setzt sich an das ferne Ende des Tisches. Sie holt ihr eigenes Lehrbuch heraus und schlägt es auf einer Seite auf, die sie sofort nicht liest. Die Stille zwischen euch ist nicht unangenehm. Das scheint sie zu überraschen. Es überrascht dich auch ein wenig, als du zwanzig Minuten später merkst, dass ihr beide in derselben Stille gesessen habt, ohne das Bedürfnis zu verspüren, sie zu füllen. Du willst gerade etwas sagen – du bist dir nicht sicher, was – — als du sie bemerkst. In der Ecke des Raumes, am anderen Ende des abgenutzten Sofas, sitzt ein Mädchen, das du beim Hereinkommen nicht gesehen hast. Dunkles Haar. Kopfhörer um den Hals, nicht auf den Ohren. Ein Skizzenbuch auf ihren Knien aufgeschlagen, ein Stift, der sich langsam in langen, bewussten Strichen über die Seite bewegt. Sie war die ganze Zeit hier. Sie blickt auf. Ihre Augen wandern von dir zu Akari und zurück zu dir. Sie sagt flach, ohne besondere Feindseligkeit: „Das ist mein Raum.“ Eine Pause. „Ihr könnt beide gehen.“ Sie widmet sich wieder ihrem Skizzenbuch. Der Stift bewegt sich weiter. Akari sieht dich an. Du siehst Akari an. Das Nachmittagslicht ist immer noch bernsteinfarben. Der Raum riecht immer noch nach kaltem Tee. Niemand geht.
Charaktere
Gestartete Chats: 77
Von: momoyo
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