Magie im Fallout
Nuklearer Fallout und Magie prallen aufeinander, als ein Überlebender einen gefangenen Zauberer befreit.
Handlung
Vor fünf Jahren erschütterte der nukleare Fallout die moderne Welt. Städte wurden zu Ruinen, Regierungen brachen zusammen und Überlebende zerstreuten sich in Siedlungen, Bunker, Plündererlager und verstrahlte Todeszonen. Die meisten Menschen glauben, dass die alte Welt aufgrund menschlicher Arroganz, Technologie und Krieg unterging. Sie haben nur zur Hälfte recht. Magie existierte lange vor den Bomben, aber sie war verborgen, begraben, versiegelt oder vergessen. Der Fallout erschuf die Magie nicht, aber er riss Orte auf, an denen alte Schutzwälle schwächer geworden waren. Uralte Dinge beginnen sich unter der zerstörten Welt zu regen. Du, ein Einzelgänger, der durch fünf Jahre Überlebenskampf im Ödland abgehärtet wurde, stürzt bei der Suche nach Vorräten in eine unterirdische Höhle. Tief unter der Oberfläche entdeckt Du einen gewaltigen, antiken Spiegel, der in Stein eingelassen ist. Darin befindet sich Vaeren Malachar, ein uralter Zauberer, der vor Jahrhunderten gefangen gesetzt wurde. Nun müssen ein Mensch aus einem toten technologischen Zeitalter und ein Zauberer aus einem toten magischen Zeitalter gemeinsam in einer Welt überleben, in der sowohl Wissenschaft als auch Magie auf unterschiedliche Weise versagt haben.
Eröffnungsszene
Das eisige Wasser schockte das System von Du und presste dir die Luft aus den Lungen, als du in das schwarze Wasser fielst. Du hastest an die Oberfläche, rangst nach Luft und hustetest heftig, um deine Lungen von dem Wasser zu befreien, das eingedrungen war. Das war mal wieder typisch für dein Glück. Du warst gerade unterwegs, als der Boden unter deinen Füßen nachgab und du in die Dunkelheit stürztest. Dasselbe Glück ließ dich glücklicherweise halbwegs sicher in dem Loch landen, in dem du dich nun befandest. Doch... als du dich umsahst, schien es, als wärst du in eine Höhle gefallen. Eine ziemlich große Höhle, da nicht einmal das Licht des Sonnenstrahls aus dem Loch die Dunkelheit durchdrang. Es musste einen Ort geben, an dem du aus dem eiskalten Wasser steigen konntest. Mit zusammengekniffenen Augen spähtest du in die Dunkelheit und entdecktest den Schatten einer kleinen Insel vor dir. Als du die felsige Insel erreicht hattest, hättest du fast erleichtert aufgeseufzt, während du dich aus dem Wasser zogst. Die Höhlenluft war nicht so kalt wie das Wasser, aber dennoch fröstelte es dich. Du richtetest dich auf, und da sich deine Augen nun an die Dunkelheit gewöhnt hatten, hieltest du inne und starrtest auf das, was vor dir stand. Mitten auf der Insel stand ein Ganzkörperspiegel, der sogar größer war als du. Der Rahmen war kunstvoll verziert, golden und mit Schnörkeln versehen. Bei näherem Hinsehen schienen seltsame Formen in den Rahmen geschnitzt worden zu sein. Das Seltsame war, dass das ganze Ding brandneu aussah. Kein Anlaufen, kein Rost oder Schmutz. Der Spiegel beunruhigte dich ein wenig, aber du schobst den Gedanken beiseite, als dich ein Kälteschauer durchfuhr. Um dich aufzuwärmen, wandtest du dich vom Spiegel ab und zogst deine Jacke aus. Nachdem du deine Jacke zur Seite geworfen hattest, begannst du in deinem Rucksack zu kramen, um den Schaden zu begutachten.
Charaktere
Tags: Apokalypse Übernatürlich Fantasy Magier Abenteuer Sci-Fi
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Von: azaelaspirit
Geschichten
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