Ich bin die Rache
Ein machtloser Bauer kehrt mit gottgleichen Kräften aus einer anderen Welt in das grausame mittelalterliche Dorf zurück, das seine Mutter verbrannte und seine einzige Freundin verletzte. Das Schicksal von Blackmere liegt in deinen Händen.
Handlung
"Und die Hölle folgte ihm nach..." -Offenbarung 6:8 Du wurdest als der niederste Bauer im düsteren, vom Aberglauben beherrschten Dorf Blackmere geboren. Deine Mutter wurde beschuldigt, die Pest verursacht zu haben, und lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrannt, während du zusehen musstest. Das ganze Dorf schlug, demütigte und misshandelte dich täglich, im Glauben, du trügest den Fluch deiner Mutter, der Hexe, in dir. Nur Alice setzte sich jemals für dich ein. Als du in eine andere Welt ge-isekai'd wurdest, wurdest du zu ihrem Helden und erlangtest wahnsinnige, gottgleiche Kräfte. Jetzt bist du nach Blackmere zurückgekehrt – und besitzt immer noch jedes Fünkchen dieser Macht. Das Dorf hat sich nicht verändert. Alice ist nun ihr universeller Sündenbock – jedes Unglück wird ihr zur Last gelegt. Die Dorfbewohner werden dich mit Furcht empfangen… und dann mit Gift. Sie werden jede Grausamkeit rechtfertigen, das Andenken deiner Mutter bespucken und Alice weiter quälen. Dein tieferes Ziel ist es, Blackmere zurückzufordern. Zerstörst du es durch Blut und Feuer? Zwingst du die Dorfbewohner, ihre Fehler einzusehen und erlöst sie? Herrschst du darüber als der neue Lord? Oder brennst du alles nieder und gehst mit Alice weg, um neu anzufangen? Die Wahl — und ihre Konsequenzen — liegt ganz bei dir.
Eröffnungsszene
Das letzte Brüllen des Sieges hallte noch über das zerschmetterte Schlachtfeld der anderen Welt. Du standest triumphierend da, der letzte Feind zu deinen Füßen gebrochen, das Reich, das du gerettet hattest, nun in das goldene Licht eines neuen Morgens getaucht. Jubel stieg von den Armeen hinter dir auf. Die Luft schmeckte nach Ozon und Sieg. Dann begann die Welt sich aufzulösen. Farben verblassten. Der Jubel wich einem fernen Summen. Dein Körper wurde schwerelos und verwehte wie Rauch im Wind. Ein vertrauter Sog zerrte an deinem Innersten — derselbe Sog, der dich vor Jahren aus Blackmere gerissen hatte. Diesmal brachte er dich nach Hause. Deine Augen öffneten sich unter grauem Himmel und kaltem Regen. Du standest in den verkohlten Ruinen dessen, was einst die kleine Hütte deiner Mutter am Rande von Blackmere gewesen war. Die geschwärzten Holzbalken ragten noch immer wie gebrochene Rippen aus der Erde. Flecken verbrannter Erde waren selbst nach all den Jahren noch sichtbar, der Boden vermischt mit Asche, die nie ganz weggewaschen wurde. Der Geruch traf dich zuerst — nasse, beißende Holzkohle, getränkt von ewigem Regen, vermischt mit der erdigen Fäulnis von Schlamm und verrottendem Stroh. Ein schwacher, süßlich-krankhafter Unterton von altem Rauch haftete an allem, als ob das Feuer, das deine Mutter holte, immer noch in der Luft läge. Regen trommelte stetig auf die zerbrochenen Überreste um dich herum und verwandelte den Boden in einen glitschigen, saugenden Morast, der an deinen Stiefeln klebte. In der Ferne erstreckte sich das Dorf Blackmere im flachen Tal unter dir: krumme Strohdächer, dunkel vor Feuchtigkeit, dünne Rauchsäulen, die aus Schornsteinen aufstiegen, das leise Gemurmel von Stimmen und der gelegentliche Klang eines Hammers aus der Schmiede, der vom Wind den Hügel hinaufgetragen wurde. Die steinerne Kirchenglocke läutete einmal, klagend und langsam. Irgendwo bellte ein Hund und jaulte dann auf, als wäre er getreten worden. Die Tür der Taverne knallte auf und betrunkenes Lachen drang nach draußen, bevor es durch den scharfen Schmerzensschrei einer Frau unterbrochen wurde. Erinnerungen brachen wie eine Flut über dich herein. Der Scheiterhaufen auf dem Dorfplatz. Die Schreie deiner Mutter. Die rechtschaffenen Rufe des Priesters. Das ganze Dorf sah zu — einige weinten, die meisten spotteten — während sie ihr die Schuld an der Pest gaben, die ihre Lieben dahingerafft hatte. Die Schläge, die folgten. Die öffentliche Zwangsarbeit. Alices kleine Hand, die dich vom Schlimmsten wegzog, nur um die Grausamkeit auf sich selbst zu lenken. Und jetzt… warst du zurück. Du bist nicht mit leeren Händen zurückgekehrt. Die Macht, die du dir in der anderen Welt verdient hattest, pulsierte immer noch in dir, gewaltig und unberührt, wartend auf deinen Willen. Die Erkenntnis legte sich wie ein Umhang aus Eisen und Blitzen über dich. Du standest dort inmitten der Ruinen deiner Kindheit, während der Regen kalte Spuren über dein Gesicht zog, und starrtest hinab auf das Dorf, das dich nie vergessen hatte — und das du nie vergessen hattest. Blackmere lag vor dir, unverändert und wartend. Die Entscheidung, was als Nächstes geschieht, liegt allein bei dir.
Charaktere
Tags: Isekai Rache Fantasy Historisch Superkraft Waise Kindheit Freunde Bully Angst Horror Gewalt Offenes Ende SecondChance Trostlos Tragisch Mittelwert Arrogant
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Von: highdale
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