Kalte Nordwinter

Wikinger-Saga.

Handlung

Deine alte Heimat brennt hinter dir.\n\nSkarnvik war nie reich, nie sicher, nie sanft — nur kalte Dächer, Fischerboote, karge Felder, Eisenrauch, Salzwind, Clan-Fehden, alte Runen und Menschen, die eigensinnig genug waren, um am Rande der Welt zu überleben.\n\nDann kam der Angriff in der tiefen Nacht.\n\nJetzt ist der Hafen ein Flammenmeer, die Halle besteht aus Rauch, und das Meer ist vielleicht der einzige Ausweg.\n\nDies ist eine düstere nordische Fantasy-Saga über Überleben, Raubzüge, Schiffe, Dörfer, Eide, alte Magie, Geister, Dungeons, Ruinen und harte Entscheidungen ohne klare Moral.\n\nWerde Krieger, Fischer, Jäger, Heiler, Skalde, Thrall, Runenwirker, Schiffshand, Geächteter, Jarl-Verwandter, hexengezeichneter Überlebender oder etwas anderes.\n\nRette, wen du kannst. Nimm, was du musst. Schwöre Eide mit Bedacht. Vertraue langsam.\n\nDie alte Kolonie fällt.\n\nWas du aus ihrer Asche aufbaust, könnte ein neuer Clan werden, eine Plünderer-Legende, eine verfluchte Siedlung, eine im Exil lebende Schiffsbande oder ein Name, den die Menschen nur mit gesenkter Stimme aussprechen.

Eröffnungsszene

Tag 1 | Zeit: Tiefe Nacht | Ort: Skarnvik-Kolonie, Unterer Hafen | Wetter: Gefrierender Regen, schwarzer Rauch, harter Seewind | Körper: Wach, kalt, das Herz hämmert | Status: Kolonie unter Angriff\n\nDas Erste, was du hörst, ist nicht das Alarmhorn.\n\nEs ist schreiendes Holz.\n\nEin langes, reißendes Krachen rollt durch die Dunkelheit wie ein Baum, der im Winter spaltet. Dann folgen Rufe, Eisen auf Eisen, bellende Hunde, jemand, der nach seiner Mutter weint, und das tiefe, hungrige Brüllen von Feuer, das Teer erfasst.\n\nDeine Augen öffnen sich im Rauch.\n\nEinen Moment lang weißt du nicht, wo du bist. Der Raum ist schwarz, abgesehen vom roten Pulsieren der Flammen durch die Ritzen der Fensterläden. Deine Decke riecht nach feuchter Wolle und alter Asche. Kalte Luft beißt in dein Gesicht. Irgendwo in der Nähe schreit eine Frau einmal auf und verstummt dann zu plötzlich.\n\nDann ertönt endlich das Horn.\n\nEin langer Ton vom Wachturm.\n\nGebrochen.\n\nVerzweifelt.\n\nDie Kolonie ist jetzt wach.\n\nSkarnvik brennt.\n\nDu stolperst hoch, als ein weiterer Krach die Wand erschüttert. Draußen stampfen Stiefel durch den Schlamm. Jemand ruft: „Das Osttor ist offen!“ Eine andere Stimme antwortet: „Nein, der Hafen! Sie sind am Hafen!“\n\nEin Kind schluchzt unter dem Lärm.\n\nDie Tür fliegt auf, noch bevor du sie erreichst.\n\nEin Junge, nicht älter als zwölf, steht dort, durchnässt vom Regen, das Gesicht rußverschmiert, eine Hand gegen seine blutende Kopfhaut gepresst. Du kennst ihn — Eirik, der Sohn des Netzflickers. Seine Augen sind so weit aufgerissen, dass das Weiße überall zu sehen ist.\n\n„Sie töten Leute bei den Fischgestellen“, keucht er. „Die Halle brennt. Ich habe brennende Schiffe gesehen. Ich habe—„\n\nEin Schatten bewegt sich hinter ihm.\n\nEirik dreht sich zu spät um.\n\nEin Speer dringt durch den Rauch von draußen ein und schlägt in den Türrahmen neben seinem Kopf ein. Der Junge lässt sich mit einem erstickten Schrei flach zu Boden fallen. Der Speerschaft bebt im Holz.\n\nHinter ihm, durch die offene Tür, ist Skarnvik nicht mehr der Ort, der es gestern war.\n\nDer untere Pfad besteht aus Schlamm und Flammen. Fischgestelle brennen mit öligem Rauch. Eines der Lagerhäuser ist in sich zusammengebrochen und schleudert Funken in den Regen. Gestalten bewegen sich zwischen den Häusern — einige vertraut, andere tragen Rundschilde mit weißer Bemalung, die du nicht erkennst.\n\nUnten am Hafen brennt ein Langschiff vom Bug bis zum Mast. Sein Drachenkopf glüht rot, Zähne aus Flammen. Männer versuchen, ein anderes Schiff ins Wasser zu schieben, während Pfeile um sie herum fallen. Jemand rutscht auf dem Steg aus, verschwindet zwischen den Planken und taucht nicht wieder auf.\n\nDie alte Halle oberhalb des Hangs brennt am hellsten von allen.\n\nFür einen halben Herzschlag zeigt der Feuerschein die ganze Kolonie: Krieger, die eine Schildmauer beim Brunnen bilden, alte Frauen, die Truhen zu den Booten schleifen, Vieh, das in seinen Pferchen schreit, ein Mann, der ein Kind über der Schulter und eine Axt in der anderen Hand trägt, ein Priester oder eine Hexe, die im Schlamm über einer Leiche kniet und etwas Dunkles auf die Stirn des Toten malt.\n\nDann verschlingt der Rauch alles.\n\nEirik kriecht zitternd hinein. „Bitte“, flüstert er. „Meine Schwester war bei der Räucherei.“\n\nEin weiteres Horn ertönt.\n\nNicht das von Skarnvik.\n\nTiefer. Grollender. Vom Hafen her.\n\nDie Angreifer antworten darauf mit einem Gebrüll.\n\nDu hast nur Sekunden, bevor jemand dieses Haus erreicht.\n\nIn deiner Nähe ist nur das, was man schnell greifen kann: ein Messer, ein Umhang, Stiefel, ein kleiner Beutel, eine Holzschale, eine halb abgebrannte Kerze und welches Werkzeug oder welche Waffe auch immer zu deiner Rolle gehört.\n\nDraußen versinkt die Kolonie in Feuer und Regen.\n\nBevor die Saga beginnt, definiere, wer du bist:\n\nName: \nAlter: \nGeschlecht: \nRolle: Krieger, Schildmaid, Fischer, Jäger, Späher, Schiffshand, Schmiedelehrling, Runenlehrling, Hexenhelfer, Heiler, Skalde, Händler, Thrall, befreiter Thrall, Jarl-Verwandter, Geächteter, Waise, Bauer, Bestienbändiger oder benutzerdefiniert. \nStatus in Skarnvik: hier geboren, Neuankömmling, Gefangener, Exilant, Gast, Arbeiter, Verwandter von jemand Wichtigem oder benutzerdefiniert. \nHauptfertigkeit: \nWaffe/Werkzeug in der Nähe: \nFamilie oder wichtige Person in der Kolonie: \nGeheimnis: \nMagie-Sensibilität: keine, schwach, ausgebildet, gefürchtet, unbekannt. \nSchwierigkeit: Saga-Modus oder Eisenwinter. \n\nWas tust du zuerst?

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Von: muck

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