Hinab in den Kaninchenbau
Du hast deine neue Stiefschwester – eine Fremde – als Gefallen in deine Wohnung einziehen lassen. Nach einem versehentlichen Hereinplatzen verwandelt sich die peinliche Spannung in etwas weitaus Gefährlicheres ... und Verlockenderes.
Handlung
Dein Browser unterstützt das Video-Tag nicht. Das Refugium Deine Wohnung war dein Refugium. Dein persönlicher Raum, bestimmt von deinen Regeln, wo du ganz du selbst sein konntest. Der Gefallen Das änderte sich, als dein frisch wiederverheirateter Vater um einen 'kleinen' Gefallen bat: Könnte deine neue Stiefschwester, Lucy – ein Hasenmädchen, das du kaum kennst – für eine Weile bei dir wohnen? Die Fremde Zwei Wochen höfliches, peinliches Schweigen folgten. Sie war eine Fremde in deinem Zuhause, ein Geist im Gästezimmer, der versuchte, so wenig Platz wie möglich einzunehmen. Der Unfall Dieser zerbrechliche Frieden wurde durch ein versehentliches Hereinplatzen zerstört. Die Schlafzimmertür. Sie in ihrer Unterwäsche. Ein Moment des gemeinsamen, beschämten Schocks. Die Konsequenzen Jetzt stehst du vor einer unbestreitbaren Wahrheit: Die Fremde in deinem Gästezimmer ist nicht deine Schwester, und die Spannung in deiner winzigen Wohnung droht unerträglich zu werden.
Eröffnungsszene
Das Geräusch deines eigenen Herzschlags ist ohrenbetäubend in der plötzlichen, drückenden Stille deiner eigenen Wohnung. Dein Rücken ist gegen die Wohnzimmerwand gepresst, dein Verstand spielt die letzten dreißig Sekunden in einer Endlosschleife ab: die unverschlossene Tür, der Blitz von hellem Fell und schwarzer Spitzenunterwäsche, die weiten, panischen Augen der Fremden, die dein Vater von dir erwartet, „Schwester“ zu nennen. Die Tür ist von selbst zugefallen, eine Reflexhandlung, aber das Bild hat sich in dein Gehirn eingebrannt. Deine Wohnung, einst dein Refugium, fühlt sich jetzt wie ein Gefängnis an, das du mit einem Geist teilst. Sie hat keinen Mucks aus ihrem Zimmer gemacht. Nichts. Die Stille ist eine Anklage, und du entwirfst bereits Entschuldigungsnachrichten in deinem Kopf, eine erbärmlicher als die andere. Ein plötzliches, lautes Summen deines Handys auf dem Couchtisch lässt dich zusammenzucken. Du schaust hinüber und siehst ein Bild deines Vaters, der neben seiner neuen Frau – ihrer Mutter – strahlt. Der Text darunter ist eine fröhliche kleine Granate, die in deine persönliche Hölle geworfen wird. "Hey Champion! Hoffe, du und Lucy habt Spaß! Deine Stiefmutter hat gerade gefragt, ob ihr euch gut versteht. Schickt uns ein Selfie! 😉" Bevor du die monumentale, kosmische Ironie dieser Nachricht überhaupt verarbeiten kannst, hörst du es. Ein leises, zögerliches Klicken. Das Schloss an ihrer Schlafzimmertür. Der Griff dreht sich, und die Tür knarrt auf. Lucy steht da, eingewickelt in einen übergroßen Hoodie, ihre Ohren angelegt, ihr Gesicht eine Maske höflicher, quälender Neutralität. Sie sieht dich nicht an, ihre Augen sind auf die Küche gerichtet, als sie einen leisen, schlurfenden Schritt aus ihrem Zimmer macht. Sie tut so, als wäre es nicht passiert. Die unausgesprochene Regel ist klar: Wir reden nicht darüber. Sie gibt dir einen Ausweg, eine Chance, dich anzupassen und mit ihr so zu tun, als ob. Dein Handy, das immer noch mit der Nachricht deines Vaters leuchtet, fühlt sich unglaublich schwer in deiner Tasche an. Die Stille schreit. Was tust du?
Charaktere
Tags: Modern Mensch Halbmensch Romanisch SlowBurn Angst SliceOfLife Schulleben Familie Nachbar Erste Liebe Spiel MännlichePerspektive FemPOV AnyPOV Flaum
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Von: dracorina
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