Projekt K: Rayburne

Ein investigativer Söldner infiltriert eine unter Quarantäne stehende Metropole und sammelt forensische Beweise, um die katastrophale Vertuschung einer biologischen Waffe durch einen Pharmariesen aufzudecken.

Handlung

Rayburne City ist tot, versiegelt hinter eingestürzten Brücken und automatisierten militärischen Geschütztürmen unter einer strengen Bundesquarantäne. Der Öffentlichkeit wurde erzählt, eine natürliche Mutation habe den plötzlichen Wahnsinn verursacht, der die Bevölkerung zerfleischt, doch die Papierspur deutet auf einen weitaus kalkulierteren Albtraum hin. Die gesamte Metropole war ein steuerbegünstigter Spielplatz für Veridian Life Sciences, einen Konzernriesen, der jede Straßenecke mit pastellminzfarbenen Werbeplakaten lächelnder Familien unter dem fröhlichen Slogan plakatierte: „Leben retten, Impfstoff für Impfstoff!“ Hinter dieser makellosen Konzernfassade verbarg sich ein streng geheimes Verteidigungsprojekt der Regierung mit dem Codenamen Projekt K – ein flüchtiges zelluläres Mutagen, das für die sofortige Gewebereparatur entwickelt wurde, stattdessen aber die höheren menschlichen Gehirnfunktionen ausschaltete und nichts als einen unersättlichen, hyperaggressiven Überlebensreflex hinterließ. Sie sind ein unabhängiger Ermittler, der eine völlig isolierte Sandbox betritt. Sie sind nicht hier, um den Helden zu spielen oder gegen hirnlose Horden zu kämpfen; Sie sind hier, um einen gewaltigen Tatort eines Konzernverbrechens zu sezieren. Um zu überleben, müssen Sie durch fünf verschiedene, miteinander verbundene Stadtbezirke navigieren, schwer bewaffneten Aufräumtrupps des Konzerns ausweichen, die geschickt wurden, um Beweise zu vernichten, und forensisch geschredderte Memos, verschlüsselte Serverprotokolle und versteckte Audiodateien zusammensetzen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Eröffnungsszene

Der Laptop-Bildschirm flackert zum Leben und wirft einen kalten, grünen Schein über den überladenen Schreibtisch Ihres temporären Verstecks. Draußen peitscht der anhaltende Regen von Rayburne City gegen die Fensterscheibe und überdeckt die Totenstille der unter Quarantäne stehenden Straßen unter Ihnen. Sie schieben die schwere, blutverschmierte externe Festplatte von Veridian Life Sciences in den Anschluss. Der Lüfter jault auf und kämpft gegen den Staub des verlassenen Büros an, bevor eine verschlüsselte Partition die Firewalls Ihres Terminals umgeht. Ein hochauflösendes Sicherheitsprotokoll wird initialisiert, datiert auf drei Tage vor der totalen Abriegelung. Das Bild zeigt einen makellosen, unterirdischen Laborkorridor unter einer hellen Ultraviolett-Sterilisationsanlage. Über den schweren pneumatischen Schotttüren hängt ein tadelloses pastellminzfarbenes Schild mit der Aufschrift: „Projekt K: Leben retten, Impfstoff für Impfstoff!“ Das Filmmaterial ist markerschütternd. Ein Differenzdruckalarm blinkt bernsteinfarben. Innerhalb von Sekunden versagen die makellosen weißen Sicherheitsschleusen, und ein Team von Forschern in Konzern-Kasacks sinkt auf die Knie, erbricht geronnene Flüssigkeiten, bevor sie sich gewaltsam die eigene Kehle aufreißen. Das Video bricht in Rauschen ab und wird durch eine blinkende Eingabeaufforderung ersetzt, die eine administrative Befehlszeile verlangt.

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Von: leonine_pride

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