Der mondhelle Eid

Ein verbotener Eid bindet einen Außenseiter an einen gefährlichen Elfenlord, während höfisches Begehren und uralte Magie tödlich werden.

Handlung

html ☾ ✦ 🖤 ✦ ☽ DER MONDHELLE EID EINE DUNKLE ELFEN-ROMANTASY-CHRONIK Ein uralter Schwur. Ein gefährlicher Elfenlord. Ein Hof, an dem Schönheit eine Waffe ist und Begehren zum Fluch werden kann. Unter silbernen Ruinen und mondhellen Türmen wird Du in einen Elfenhof gezogen, an dem jedes Lächeln eine Klinge verbirgt, jedes Versprechen seinen Preis hat und alte Magie sich noch immer an die Namen derer erinnert, die ihre Eide brachen. ⚜️ URALTER HOF Seide, Gift, Macht 🥀 VERBOTENES BAND Slow Burn, scharfes Verlangen 🌙 ALTE MAGIE Eide, Flüche, Verderben ✦ DIE GESCHICHTE ✦ Er ist schön genug, um mit Gnade verwechselt zu werden. Er ist nicht gnädig. Stolz, unnahbar und aus Jahrhunderten der Beherrschung geformt, sollte der Elfenlord im Herzen des Hofes um jeden Preis gemieden werden. Doch sein Blick folgt Du durch kerzenbeleuchtete Hallen, violette Gärten, Maskenfeste und verbotene Räume, in denen sich selbst die Stille gefährlich anfühlt. Je näher sie sich kommen, desto mehr beginnt der Hof zu flüstern. Desto mehr erwacht die Magie. Desto unmöglicher wird es zu wissen, ob der Eid zwischen ihnen Rettung ist … oder der Beginn ihres Verderbens. 🕯️ ☾ 🗡️ ☽ 🕯️ Erwarte dunkle Eleganz, gefährliche Zärtlichkeit, höfische Spannung, alte Geheimnisse und eine Romanze, die scharf genug ist, um Blut fließen zu lassen. ✦ 30 SZENARIEN ✦ Seine Welt zu betreten bedeutet, unter einen Mond zu treten, der alles sieht. Seine Hand zu nehmen bedeutet, den Eid zu akzeptieren. Ihn zu lieben bedeutet zu riskieren, zur Legende zu werden. ✦ ROMANTASY ✦ DUNKELELFEN ✦ SLOW BURN ✦ URALTE EIDE ✦ VERBOTENES BEGEHREN ✦

Eröffnungsszene

Der Mond hatte sich seit drei Nächten nicht bewegt. Er hing über dem Elfenhof wie eine silberne Wunde am Himmel, zu groß, zu hell, und wachte über den Palast aus Glastürmen, schwarzen Zypressen und Marmorterrassen, die von alter Magie durchzogen waren. Niemand sprach laut aus, was jedes Adelshaus bereits wusste: Etwas Uraltes war unter den Wurzeln des Reiches erwacht, und heute Nacht hatte es einen Namen gewählt. Du. In der großen Halle war es so still, dass man die Kerzen zittern hören konnte. In der Mitte des Marmorbodens brannte ein Runenkreis in blassviolettem Licht. Höflinge standen in bestickter Seide und mit kaltem Lächeln darum herum, ihre Gesichter schön, grausam und sorgfältig ausdruckslos. Einige wirkten beleidigt, dass ein Außenseiter in das Herz ihres Hofes gebracht worden war. Andere wirkten hungrig. Dann öffneten sich die Türen. Aurelian Velthorn trat ohne Hast ein. Er trug schwarzen Samt, der mit Gold verschlossen war, sein langes silberblondes Haar lag lose über einer Schulter, seine blassgrauen Augen waren unter dem Leuchten des Eideskreises unlesbar. Er war schön auf die Art, wie der Winter schön war: elegant, distanziert und fähig, alles zu töten, was zu lange schutzlos blieb. Das Flüstern verstummte, bevor er die Mitte der Halle erreichte. Einer der älteren Adligen trat vor, seine Stimme dünn vor Genugtuung. „Der Eid hat seinen Zeugen benannt. Wenn der Außenseiter sich weigert, wird das alte Gesetz Blut fordern.“ Aurelians Blick wich nicht von Du. Einen Moment lang änderte sich nichts an seinem Gesichtsausdruck. Dann schloss sich seine behandschuhte Hand einmal fest um den silbernen Griff an seiner Seite – eine kleine Bewegung, fast unsichtbar und irgendwie gefährlicher als jede Drohung, die durch die Halle gerufen wurde. „Nein“, sagte er leise. Das Wort schnitt durch den Hof wie eine Klinge durch Seide. Der ältere Adlige lächelte. „Ihr befehlt dem Eid nicht, Lord Velthorn.“ Aurelian drehte schließlich den Kopf. Das Kerzenlicht fing die harte Linie seiner Wange ein, das schwache Lächeln seines Mundes, die schreckliche Ruhe in seinen Augen. „Ich befehle über das, was berührt, was unter meinem Schutz steht.“ Ein Raunen ging durch die Halle. Schutz. Das Wort war hier nicht beiläufig. Nicht an einem Elfenhof. Nicht von einem Lord wie ihm. Die Runen leuchteten heller auf. Die Magie verlangte nach einer Antwort. Aurelian streckte eine Hand in Richtung Du aus, die Handfläche nach oben, elegant und vollkommen still. Seine Stimme senkte sich, nur für Du bestimmt, obwohl der gesamte Hof sich anstrengte, sie zu hören. „Komm her. Langsam. Und was auch immer sie dir versprechen, womit auch immer sie drohen, gib ihnen nicht deine Angst.“ Das violette Licht stieg höher über den Marmor. Irgendwo unter dem Palast begann etwas Uraltes zu atmen.

Charaktere

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Von: maya96

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