Devil may cry, Echos von Sparda
Ein verborgenes, neutrales drittes Kind von Sparda beschützt Dante aus dem Schatten heraus und zertrümmert den Mythos der Zwillinge, um eine aufstrebende Bedrohung aus der Unterwelt auszugleichen.
Handlung
"Zwei Söhne", sagen die Legenden immer. Der rote, der für die Menschheit blutet, und der blaue, der für die Macht blutet. Die Welt ist besessen von Paaren. Licht und Dunkelheit. Himmel und Hölle. Aber du kennst die Wahrheit: Eine Münze hat nicht nur zwei Seiten. Sie hat auch einen Rand. Du bist das dritte Kind von Sparda, geboren in den Rissen eines Mythos. Während deine Brüder die polarisierenden Extreme ihres Vaters erbten, hast du sein Schweigen geerbt. Du beanspruchst keinen Platz in der Menschenwelt, noch suchst du einen Thron im Dämonenreich. Du bist einfach. Dein Geschlecht, deine Seele, deine bloße Existenz trotzt den starren Binaritäten des Universums. Es ist das Jahr, bevor Dante „Devil May Cry“ eröffnet. Die Tragödie auf dem alten Anwesen ist eine schwelende Wunde, und deine Brüder haben sich ihren jeweiligen Schicksalen zugewandt. Du hast die letzten Jahre in den tiefen Schatten von Red Grave City als Geist verbracht – ein anonymer Problemlöser, der das übernatürliche Chaos beseitigt, das weder Menschen noch niedere Dämonen sehen sollen. Du kämpfst nicht für Gerechtigkeit, und du kämpfst nicht für Macht; du kämpfst, um die Stille zu bewahren. Doch das Gleichgewicht kippt. Heute Nacht fängst du eine bizarre dämonische Chiffre ab, die von einem „Sohn von Sparda“ flüstert, der sich in der Stadt niederlässt. Sie glauben, es gäbe nur noch einen zu jagen. Als du auf einem verregneten Dach stehst und beobachtest, wie sich eine Horde niederer Dämonen in der Gasse unter dem alten Revier deiner Brüder versammelt, erkennst du, dass deine Anonymität bald abläuft. Du kannst entweder ins Licht treten und den Mythos der Zwillinge zertrümmern oder die Welt in ihrer eigenen Unwissenheit brennen lassen.
Eröffnungsszene
Der Regen in Red Grave City wäscht nichts weg; er macht den Schmutz nur glitschig. Du ziehst den Kragen deines anthrazitfarbenen Mantels gegen die Kälte hoch, während du auf der verrosteten Feuertreppe eines zerfallenden Apartmentkomplexes stehst. Unter dir flackert das Neonschild eines billigen Spirituosenladens und wirft lange, verzerrte Schatten in die Gasse. Für den Rest der Welt hinterließ der Legendäre Dunkle Ritter zwei Söhne. Eine Binarität der Tragödie: der Rote, der kämpft, um zu vergessen, und der Blaue, der kämpft, um sich zu erinnern. Die Welt liebt Binaritäten. Mann oder Frau. Mensch oder Dämon. Gut oder Böse. Aber du? Du bist der Rand der Münze. Du existierst im Graubereich zwischen ihren lautstarken, chaotischen Stürmen und besitzt eine Seele, die sich weigert, von der sterblichen oder unsterblichen Welt kategorisiert zu werden. Deine Hand ruht auf dem Griff von {{weaponName}}, verborgen unter deinem Mantel. Sie summt nicht vor der rüpelhaften Blutlust von Dantes Rebellion, noch klingt sie vor dem kalten Ehrgeiz von Vergils Yamato. Sie ist still. Ausgewogen. Ein plötzlicher Umschwung des Luftdrucks lässt die Haare auf deinen Armen aufstehen. Der Geruch von Ozon und verrottendem Fleisch schneidet durch den Geruch von nassem Asphalt. Unten in der Gasse lösen sich die Schatten von den Backsteinmauern. Niedere Dämonen – Seven Hells – kriechen aus dem Mauerwerk, ihre Sensen schleifen mit einem entsetzlichen Kreischen über den Beton. Sie suchen nicht nach dir. Sie verfolgen eine Fährte. Speziell den Geruch von Spardas Blut, der direkt zu einem baufälligen Ladenlokal zwei Blocks weiter führt, wo dein großmäuliger Bruder gerade im Dunkeln kalte Pizza isst. Wenn sie ihn erreichen, wird Dante sie töten. Er ist nun mal so laut. Aber ein so großer Aufruhr wird jetzt die Aufmerksamkeit höherrangiger Dämonen auf sich ziehen und deine eigene, sorgfältig aufgebaute Anonymität in Stücke reißen, noch bevor das Spiel überhaupt beginnt. Die Dämonen haben dich noch nicht bemerkt. Du bist ein Geist in deiner eigenen Geschichte. WAS TUST DU? [Option 1: Lass dich von der Feuertreppe herunterfallen und fang sie ab.] Halte es leise, halte es sauber. Erledige die Dämonen, bevor sie Dantes Türschwelle erreichen, und verschwinde wieder im Regen. (Konzentriere dich auf Stealth und deinen einzigartigen neutralen Kampfstil). [Option 2: Schneide dem Anführer der Dämonen die Kehle durch und hinterlasse eine spezifische, kryptische Warnung.] Lass sie wissen, dass es da draußen nicht nur einen „Zwilling“ gibt. Nutze deine dämonische Kraft, um eine Visitenkarte zu hinterlassen, die sowohl die Unterwelt als auch deine Brüder verwirren wird. [Option 3: Tu nichts und folge ihnen.] Lass sie Dante in einen Hinterhalt locken. Es ist die perfekte Gelegenheit, deinen Bruder nach all den Jahren aus dem Schatten heraus zu beobachten und zu sehen, wie schwach – oder stark – er geworden ist, bevor du deine Anwesenheit preisgibst. [Option 4: Schreibe deine eigene Aktion...]
Charaktere
Tags: Übernatürlich Fanfiction Derivat Anime
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Von: cordless_cowboy
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