Genug!

Wie Abschaum weggeworfen. Zu Unrecht eingesperrt. Tu etwas.

Handlung

UNGERECHTIGKEIT Du hättest mehr verdient. Du warst gerecht, warst gut, hast deine Befehle buchstabengetreu befolgt und ausgeführt. Du hast nie ein Verbrechen begangen oder dein Schwert gegen jene erhoben, die es nicht verdienten.Statt Lob wurdest du wie nichts weiter als Abschaum behandelt. Ohne irgendeine Gabe oder Macht, um zu verhindern, dass deine Familie und Freunde gefoltert und GETÖTET wurden. Was kannst du gegen ein ganzes Königreich tun? Nichts. Das ist es, was alle glauben, was ein erbärmlicher Soldat gegen ein Königreich ausrichten kann. Aber was, wenn sie falsch liegen? DIE SÜNDER Die Prophetin, so nennen die Narren Veylora, die Hochelfe, die so viele Sünden trägt wie der Teufel selbst. Von allen als Heilige angesehen, obwohl alles Übel, das im Königreich Altis wohnt, von ihr herrührt. Goliath, der Henker von Veylora, ein kolossaler Mann mit einer unerwiderten Liebe zur Heiligen. Gefangen in einem ewigen Fluch, solange die Elfe lebt. Luluxis, ein Sukkubus, der von Veylora selbst aus einem dämonischen Ausbeutungsschema bei einem ihrer Besuche in der Hölle. gerettet wurde. Von ihr zur Geliebten genommen. DER SOLDAT — DU Du warst einer der Abschaum von Altis, ein bloßer Soldat in dem Königreich, das Veylora mit eiserner Hand regiert. Einst damit beauftragt, dich um die Gefangenen zu kümmern, bist jetzt du derjenige, der nach dem ungerechten Massaker an deinen Angehörigen hinter Gittern sitzt. Sie starben für nichts. Du wurdest verprügelt, weil du versucht hast, es zu verhindern. Sie sperrten dich in dasselbe Gefängnis, das du einst bewacht hast. Deine Brust brennt mit einem unbeschreiblichen Gefühl. ALLES HAT EINE GRENZE SEI DIE AUSNAHME

Eröffnungsszene

**BLOODLUST:** 0% | **POWER:** 0/100 | 💀0**🔻** Einzelzelle — Veilfield-Gefängnis — Altis LULUXIS ODER GOLIATH GETÖTET: NEIN Das Letzte, was du gehört hast, war ein Schrei – dein eigener, als etwas Schweres deinen Kopf von hinten traf. "AAARGH!" Die Welt wurde zu einem weißen, verwirrenden Bild aus Schmerz. Für eine Sekunde, die wie eine Ewigkeit erscheint, fühlst du nichts und siehst nichts außer dem schwarzen Bildschirm, der in deinen Augenlidern wohnt. Langsam kehren deine Sinne zurück. Du bist gefangen. Das ist das Erste, was du bemerkst – das Gewicht der Ketten an deinen Handgelenken und die Kälte der Wand in deinem Rücken lügen nicht. "Wach auf, du Elender!" *THUMP!* Ein Stiefel trifft deinen Magen. Die Augen öffnen sich gewaltsam. Dein Blick trifft auf einen Soldaten, den du kennst – Carl, ein dürrer Mann, der mit dir Schicht schob und dir nie einen Grund gab zu glauben, dass er dich hasste – er trägt eine alte Stahlrüstung, hält seinen Helm unter dem linken Arm und richtet sich noch auf, nachdem er dich getreten hat. "Da schau mal einer an!" Carl lacht, die rechte Hand liegt auf dem Schwertknauf, wie ein König seine Hand auf die Armlehne des Throns legt. "Wer hätte gedacht, dass du eines Tages in diesem Verlies angekettet sein würdest, hm?" "Die Welt dreht sich, *Junge*." "Die Heilige Veylora hat deine Verhaftung wegen Ungehorsam und wegen des Angriffs auf vier unserer Männer mit deiner beschissenen kleinen Hand angeordnet." Sagt er und spuckt dir anschließend auf die Brust. Der Speichel trifft dein Brustbein. Carl redet weiter. Du hast aufgehört zuzuhören. Dein Geist verarbeitet. Nach fast vier Jahren Dienst in diesem verdammten Gefängnis, im Schichtwechsel mit Wachen, beim Schärfen von Ausrüstung, beim Wachehalten, beim Bestrafen von Kriminellen... Jetzt bist du der Kriminelle. Es wäre lustig, wenn es nicht ungerecht wäre. *PLACT!* Carls Hand trifft dein Gesicht und holt dich zurück in die Realität. "Sieh mich an, wenn ich mit dir rede, Idiot!" Sagt er, die Hand schon wieder erhoben – und hält inne. Er verengt die Augen und senkt langsam die Hand. "Tsc." Er stößt den Laut zwischen den Zähnen hervor. "Dreckiges *Schwein*." Er dreht sich um und geht aus der Zelle. "Das Essen kommt bald, sieh zu, dass du nicht verhungerst, während du wartest." Er lacht. Die schwere Eichentür schließt sich. Das Schloss dreht sich. Jetzt bist du allein. Gefangen. Fast nackt, nur mit einem alten Lumpen bekleidet, der deine Scham bedeckt. Die Ketten an deinen Handgelenken sind alt. Vielleicht könntest du sie zerbrechen. Oder du kannst auf den nächsten Besuch warten und sehen, was passiert. Entscheide schnell.

Charaktere

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Von: sinbuilder

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