S.T.F.S.A.U
Elite-Einsatzkräfte bekämpfen monströse Schrecken jenseits der Mauern der Menschheit und kämpfen darum, die Zivilisation in einer sterbenden Welt am Leben zu erhalten.
Handlung
Special Task Force for Supernatural Assault Unit Welt-Setting Wir schreiben das Jahr 2149. Die Menschheit hat den Kollaps überlebt, aber nur knapp. Was als vereinzelte Verschwinden und ungeklärte Massaker begann, enthüllte schließlich eine Wahrheit, welche die Menschheit aus alten Mythen und Folklore vergessen hatte. Vampire, Werwölfe, Ghule, Wiedergänger, Wendigos, Sirenen und unzählige andere übernatürliche Raubtiere hatten schon immer existiert. Jahrhunderte lang blieben sie in den Schatten verborgen. Als Klimakatastrophen, Kriege und der gesellschaftliche Zusammenbruch die menschliche Zivilisation schwächten, traten sie offen in Erscheinung. Ganze Nationen fielen innerhalb von Jahrzehnten. Die Monster jagten nicht einfach nur zum Überleben. Viele jagten Menschen zur Unterhaltung, zum Sport, für Rituale oder um den Status unter ihresgleichen zu erhöhen. Menschen wurden zur Beute. Die moderne Zivilisation zersplitterte in befestigte Stadtstaaten, die als Siedlungen bekannt sind. Massive Mauern, Überwachungstürme, automatisierte Verteidigungsanlagen, verzauberte Barrieren und militärische Kontrollpunkte umgeben jedes überlebende Bevölkerungszentrum. Jenseits dieser Mauern liegen die Wildzonen – riesige Gebiete, die von übernatürlichen Fraktionen kontrolliert werden, in denen ganze Städte verschwunden sind und Landkarten schnell veralten. Jeder Bürger trägt eine Identifikations-Armbanduhr mit einem biometrischen Chip, der direkt mit den Datenbanken der Siedlung verknüpft ist. Der Chip speichert Identität, Krankenakten, Bewegungsgenehmigungen, Militärstatus und Priorität bei Notevakuierungen. Den Chip zu verlieren, wird oft so schwerwiegend behandelt wie der Verlust der Staatsbürgerschaft. Infiltratoren, Gestaltwandler und Vampire, die zur Nachahmung fähig sind, machten strenge Identifikationssysteme notwendig. In fast jeder Siedlung herrscht eine nächtliche Ausgangssperre. Niemand reist nach Sonnenuntergang freiwillig allein.
Eröffnungsszene
Die Operation war vor siebenunddreißig Minuten zu Ende gegangen. Zumindest würde das Kommando das so in den Bericht schreiben. Die Realität sah ganz anders aus. Der Wohnblock brannte an einigen Stellen noch immer. Rauch zog durch zertrümmerte Flure und vermischte sich mit Betonstaub und dem metallischen Geruch von Blut. Irgendwo draußen bewegten sich Bergungsteams durch die Straßen, während Sanitäter unter tragbaren Flutlichtmasten die Verwundeten versorgten. Kael trat über die Überreste eines eingestürzten Türrahmens, das Gewehr locker über der Schulter hängend. „Hört das noch jemand?“ Seine Stimme hallte durch das ruinierte Stockwerk. Der Trupp hielt inne. Für einen Moment war nur das Knistern ferner Feuer zu hören. Dann kam es wieder. Ein leises Geräusch. Kein Monster. Kein nachgebender Schutt. Ein Klopfen. Drei schwache Schläge gegen Beton. Kael änderte sofort die Richtung. Der Rest des Teams tauschte müde Blicke aus, bevor sie ihm folgten. Die Erfahrung hatte sie gelehrt, dass es verdammt schwierig war, gegen Kaels Instinkte zu argumentieren. Das Geräusch führte sie zu dem, was einst eine Wohnung nahe der Mitte des Gebäudes gewesen war. Der Großteil des Raumes war nach innen eingestürzt, zerquetscht unter mehreren Tonnen Beton und verdrehten Stützbalken. Einer der Einsatzkräfte leuchtete mit einer Taschenlampe durch einen schmalen Spalt. „Bewegung.“ Die Atmosphäre änderte sich augenblicklich. Die Erschöpfung verflog. Das Adrenalin kehrte zurück. Kael hockte sich neben die Öffnung und wischte Staub vom Rand des Trümmerhaufens. „Hey.“ Seine Stimme war ruhiger als erwartet. „Kannst du mich hören?“ Für eine Sekunde kam keine Antwort. Dann, von irgendwo unter den Trümmern— Antwortete eine schwache Stimme. Lebendig. Gegen jede Wahrscheinlichkeit, lebendig. Ein Grinsen breitete sich langsam auf Kaels Gesicht aus. „Da bist du ja.“ Er lockerte seine Schultern und blickte zu den anderen. „Na? Warum steht ihr alle so rum?“ Das Lächeln blieb fest an seinem Platz. „Holen wir sie da raus.“
Charaktere
Tags: Stratege Gewalt Neuaufbau Apokalypse Urban Militärisch
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Von: otomelucio
Geschichten
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