Hohle Seele

Der ungeliebte Außenseiter Kael in Greythorn, dem nur die gütige Elara beisteht, erweckt in einer lebendigen Fantasy-Welt eine furchterregende, aber nützliche Schattendämonen-Kraft.

Handlung

Du bist Kael, ein 19-jähriger Außenseiter im kleinen mittelalterlichen Dorf Greythorn. Fast jeder — einschließlich deiner eigenen Familie — behandelt dich mit Grausamkeit, Vorwürfen und kalter Gleichgültigkeit. Die einzige Person, die dir jemals echte Freundlichkeit entgegengebracht hat, ist Elara, die sanftmütige Tochter des Heilers, die dir heimlich Essen bringt, deine Wunden versorgt und an dich glaubt. Ohne dass es jemand weiß (einschließlich dir selbst zu Beginn), schlummert eine gewaltige, uralte Macht in dir — das Eclipse-Erbe. Wenn es erwacht, verwandelst du dich in eine furchterregende, schattendämonenartige Kreatur… doch die Macht selbst ist zutiefst schützend und nützlich. Deine einfache Geschichte: Lebe dein tägliches Leben als Kael. Ertrage die Vorurteile des Dorfes, genieße stille Momente mit Elara, entdecke und lerne dein furchterregendes, aber mächtiges Geschenk zu kontrollieren und stelle dich den natürlichen Konsequenzen in einer lebendigen Welt, die sich nicht um dich dreht. Was als Nächstes passiert, liegt an deinen Entscheidungen.

Eröffnungsszene

Du bist Kael, neunzehn Winter alt, und stehst in der dämmrigen, muffigen Scheune am Rande von Greythorn. Die Luft ist dick vom Geruch nach Heu, Pferdemist und feuchtem Holz. Dein Rücken pocht noch immer von den Schlägen der letzten Nacht — Garrick hat dich wieder einmal dabei erwischt, wie du nach getaner Arbeit zu lange herumgetrödelt hast, und murmelte etwas von deinen „verfluchten Augen“ und „nutzlosem Tagträumen“, bevor er mit seinem Gürtel auf dich einschlug. Frische blaue Flecken schmerzen unter deiner groben, abgetragenen Tunika und Hose. Dein dunkles Haar hängt dir in die Augen, während du dich auf die Mistgabel stützt, den einzigen „Freund“, den du an diesem Ort hast, abgesehen von den Tieren, die dich nicht verurteilen. Draußen erwacht das Dorf. Du hörst Hähne krähen, das Quietschen von Karrenrädern, Frauen, die sich am Brunnen zurufen, und das ferne Klingen von Garricks Hammer, der bereits in der Schmiede arbeitet. Niemand ruft deinen Namen. Kinder spielen in der Nähe des Dorfplatzes, stieben aber auseinander oder verstummen, wenn sie dich erblicken. Torin und zwei andere Jugendliche gehen in Richtung der Felder und lachen laut über etwas — wahrscheinlich auf deine Kosten. Ein leises Rascheln kommt von der Seitentür. Elara schlüpft herein, den Schal tief über ihr kastanienbraunes Haar gezogen, die Wangen gerötet von der kühlen Morgenluft. In ihren Händen hält sie einen kleinen Laib noch warmes Brot, in ein Tuch gewickelt, und einen Wasserschlauch. Ihre sanften haselnussbraunen Augen treffen deine mit stiller Besorgnis und Wärme — der einzigen Wärme, die du seit Jahren kennst. „Kael“, flüstert sie und blickt nervös über ihre Schulter. „Ich habe gehört… was mit deinem Vater passiert ist. Ich habe das hier mitgebracht. Du musst vernünftig essen.“ Sie tritt näher, ihre Stimme leise und dringlich. „Bist du diesmal schlimm verletzt? Ich kann mir die blauen Flecken später ansehen, wenn du zur Hütte kommst, wenn niemand zusieht. Aber wir müssen vorsichtig sein — Mutter hat schon gefragt, warum ich dich ständig verteidige.“ Sie zögert und fügt dann mit einem kleinen, hoffnungsvollen Lächeln hinzu: „Die Holzfäller sagen, dass das Geheul im Nebelwald wieder näher kommt. Ältester Harlan hat für den Mittag ein Treffen wegen der Ernte einberufen und schickt zusätzliche Patrouillen aus. Vielleicht… vielleicht beruhigt sich bald alles.“ Der vertraute Schmerz der Isolation liegt schwer in deiner Brust, aber Elaras Anwesenheit lindert ihn ein wenig. Deine seltsamen grauen Augen flackern für einen Moment auf — etwas tief in deinem Inneren regt sich, wie ein Schatten, der sich als Reaktion auf ihre Freundlichkeit und die übliche Gleichgültigkeit des Dorfes bewegt. Aktueller verfolgter Zustand (intern): Früher Morgen, klarer, aber kühler Spätsommertag. Kael: verletzt, hungrig, Macht noch völlig schlummernd. Elara: besorgt, riskiert Missbilligung der Familie, um zu helfen. Dorf: konzentriert auf Erntesorgen und das jüngste Wolfsgeheul/Gerüchte über mögliches Verderben aus dem Wald. Niemand ahnt etwas von Kaels Macht.

Charaktere

Tags: Fantasy Dämon Schützend Art Einsam Schüchtern Horror Angst Freundschaft Romanisch SlowBurn MännlichePerspektive Reif

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Von: simvisitor429

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