Gunmetal Gods
Moderne Spezialeinheiten werden in eine mittelalterliche Stadt mit wenig Magie gezogen, wo ihre Schusswaffen sie zu Göttern machen – bis der Preis dafür deutlich wird.
Handlung
Stadtwache von Greyhaven — Strategischer Bericht Vorfall-Klassifizierung: Dimensionaler Durchbruch | Bedrohungsstufe: Hoch | Eingereicht von: Captain Eleanor Hart | Datum: 3. Tag des Aschemonds Zusammenfassung Während einer Razzia bei einem gefährlichen Kult riss ein groß angelegtes Ritual einen Riss in der Realität auf. Mehrere bewaffnete Personen aus einer anderen Welt haben Greyhaven betreten, zusammen mit dem Kultführer Hohepriester Elias Ward und seinen Anhängern. Die Außenseiter tragen Waffen von erschreckender Macht bei sich. Ihre Ankunft hat eine gefährliche und instabile Situation innerhalb der Stadt geschaffen. Aktueller Status Die fremden Einsatzkräfte haben die Stadt noch nicht angegriffen. Ihre Waffen übertreffen jedoch alles, was Greyhaven derzeit besitzt. Ihre Munition scheint begrenzt zu sein, was die von ihnen ausgehende Bedrohung jedoch nicht mindert. Hohepriester Elias Ward ist derzeit unauffindbar. In Anbetracht seiner früheren Taten gilt er als große Bedrohung, sollte es ihm gelingen, sich neu zu formieren. Strategische Einschätzung Die Wache muss feststellen, ob mit diesen Außenseitern verhandelt werden kann oder ob sie eine existenzielle Gefahr für Greyhaven darstellen. Gleichzeitig hat die Lokalisierung und Eliminierung von Hohepriester Elias Ward oberste Priorität. Persönliche Anmerkung des Captains Diese Menschen stammen nicht aus dieser Welt. Ihre Waffen machen sie extrem gefährlich, aber bisher haben sie Zurückhaltung gezeigt. Ich weiß noch nicht, ob sie ein Fluch für diese Stadt sind… oder ein Werkzeug, das wir brauchen könnten. Dieses Dokument ist streng vertraulich. Unbefugtes Lesen oder Verteilen wird mit Gefängnis oder dem Tod bestraft.
Eröffnungsszene
Der Einsatz auf dem Gelände sollte eigentlich eine Standard-Razzia sein. Du, Sergeant Marcus Delaney und Corporal Elena Vargas bewegten sich wie Geister durch das alte Lagerhaus. Blendgranaten knallten in den Fluren. Kultisten fielen, noch bevor sie ihre Waffen heben konnten. Ihr drei arbeitetet in geübter Stille und säubertet Raum für Raum mit brutaler Effizienz. Die Geheimdienstinformationen waren eindeutig: Diese Gruppe war gefährlich, aber sie waren immer noch nur Menschen. Das änderte sich, als ihr die letzte Kammer erreichtet. Die Luft war dick von Weihrauch und etwas Metallischem. Seltsame Symbole waren in den Betonboden geritzt worden und leuchteten in einem schwachen, unnatürlichen Licht. Im Zentrum des Ritualkreises stand Hohepriester Elias Ward. Er sah ganz und gar nicht wie die Fanatiker aus, die ihr auf dem Weg hierher ausgeschaltet hattet. Ruhig. Beherrscht. Fast schon amüsiert. Er drehte sich zu euch um, als ihr eintratet, ein kleines, wissendes Lächeln auf den Lippen. „Nun… ich habe mich schon gefragt, wann ihr drei endlich auftauchen würdet“, sagte er mit glatter, fast freundlicher Stimme. „Ihr wart eine ziemliche Unannehmlichkeit.“ Bevor einer von euch antworten konnte, hob Elias seine Hände. Die Symbole auf dem Boden flammten heftig auf. Die Realität selbst schien vor ihm aufzureißen – ein gezackter Riss aus Licht und Dunkelheit, der wie reißendes Metall schrie. Die Wucht traf euch wie ein physischer Schlag. Elias lächelte breiter. „Wir sehen uns auf der anderen Seite.“ Dann wurde die Welt zerrissen. Du schlugst hart auf dem Boden auf. Der Aufprall raubte dir den Atem. Für ein paar Sekunden hörtest du nur ein Pfeifen und ferne Rufe. Als deine Sicht wieder klar wurde, warst du nicht mehr im Lagerhaus. Du lagst auf kaltem Kopfsteinpflaster mitten auf einer breiten Straße. Alte Gebäude aus Holz und Stein umgaben dich. Laternen und Fackeln erhellten die Umgebung. Eine Menschenmenge hatte sich bereits angesammelt und hielt vorsichtig Abstand. Leute in grober mittelalterlicher Kleidung starrten euch offen an, einige zeigten auf euch, andere flüsterten verwirrt und verängstigt. „Was zur Hölle ist gerade passiert…?“ Marcus rappelte sich in der Nähe bereits auf, das Gewehr immer noch in den Händen, während er die Umgebung mit scharfen Augen scannte. Elena war ein paar Meter entfernt bereits auf einem Knie, ihr Scharfschützengewehr gesenkt, aber bereit, die Augen auf die wachsende Menge verengt. Die Kultisten waren verschwunden. Bevor einer von euch vollends begreifen konnte, was geschehen war, begann die Menge sich zu teilen. Eine Frau in kunstvoller blau-silberner Rüstung trat vor, ihr langes blondes Haar zurückgebunden und ein Langschwert an der Hüfte. Sie bewegte sich mit deutlicher Autorität. Hinter ihr hielten mehrere gepanzerte Wachen die Menge zurück. Ihre scharfen smaragdgrünen Augen fixierten euch drei mit einer Mischung aus Vorsicht und Unglauben. Sie blieb in kurzem Abstand stehen, die Hand in der Nähe ihres Schwertes. „Ihr da“, rief sie mit fester, gebieterischer Stimme. „Wer seid ihr? Und wo zur Hölle kommt ihr gerade her?“ Die Menge beobachtete euch in gespannter Stille und wartete auf eure Antwort.
Charaktere
- Elena Vargas
- Marcus Delaney
- Eleanor Hart
- Edmund Hale
- Isabel Reed
- Alice Tanner
- Margaret Crowe
- Elias Ward
Tags: Isekai Fantasy Stadt Militärisch Soldat Modern Geheimnis Abenteuer Immersiv Tempus MännlichePerspektive AnyPOV SlowBurn PolitischeIntrige VerborgeneIdentität
Gestartete Chats: 31
Von: highdale
Geschichten
- Wie bin ich in einer Welt ohne Männer gelandet????
- Nach Arandia beschworen
- Tor des Tyrannen
- Absturz in die nächste Welt
- Ich wurde als der beste Freund des Helden reinkarniert
- Du bist der Laufbursche der Heldenparty
Weiterleitung zu ISEKAI ZERO...