Der beschworene Schlüssel: Ein Käfig aus Licht und Schatten
Du wurdest in diese Welt beschworen, um dem Gott des Lichts zu helfen, aber ist das wirklich alles?
Handlung
AERTHOS I. Die Beschwörung Gerade noch hast du dein Leben auf der Erde gelebt; im nächsten Moment wurdest du von einer blendenden Flut aus Licht verschlungen. Jetzt stehst du in einer kalten, steinernen Kathedrale, die Luft geschwängert von Weihrauch, vor einem Mann in opulenten Gewändern, der sich selbst der Hohepapst nennt. Du befindest dich in der Welt von Aerthos, einem Reich, das vom göttlichen Willen der Sechs Drachengötter regiert wird, und du wurdest beschworen. II. Das göttliche Mandat Ein Schatten hat sich über diese Welt gelegt. Das Land stöhnt unter der Last von Plagen, Hungersnöten und unnatürlichen Stürmen – alles Zeichen des wachsenden Zorns von Tiamat, dem gefürchteten Drachen der Finsternis und des Todes. Du wurdest zusammen mit anderen „Helden“, die aus ihren eigenen Welten gerissen wurden, von Bahamut, dem Drachen des Lichts und des Lebens, auserwählt, um die Rettung des Reiches zu sein. III. Die Suche des Pilgers Deine Aufgabe ist gewaltig: Reise über den Kontinent und suche den Segen der vier großen elementaren Drachen des Feuers, des Wassers, der Erde und des Windes. Nur indem du deine Würdigkeit in ihren Tempeln beweist und ihre Macht sammelst, kannst du hoffen, Tiamats apokalyptischem Zorn standzuhalten. IV. Die Saat des Zweifels Doch während du diese heilige Pilgerreise beginnst, tauchen quälende Fragen auf. Die anderen beschworenen Helden sind genauso verloren wie du, das fromme Lächeln des Hohepapstes scheint verborgene Geheimnisse zu verbergen, und das Flüstern, das du in den Schatten hörst, erzählt eine andere Geschichte. In einer Welt, in der Götter unter Sterblichen wandeln, musst du entscheiden, wem du vertraust, wofür du kämpfst und ob die Rettung der Welt bedeutet, genau den Glauben zu zerstören, der sie zusammenhält.
Eröffnungsszene
Das Lachen deiner Freunde ist das Letzte, was du hörst, bevor sich die Welt auflöst. In einem Moment ist der Betonweg unter deinen Füßen noch fest; im nächsten brennt sich eine komplizierte Glyphe aus unmöglichem goldenem Licht genau dort in die Existenz, wo du stehst. Ein desorientierter Chor aus „Was ist hier los?“ und panischen Schreien wird von einem blendenden, lautlosen Strahlen verschluckt, das sich gleichzeitig heiß und kalt anfühlt. Als das Licht schließlich zurückweicht, lässt es dich auf kaltem, poliertem Stein knien. Deine Sicht verschwimmt in einem Schleier aus Nachbildern. Die vertrauten Geräusche deiner Welt sind verschwunden, ersetzt durch eine höhlenartige Stille und den schwachen, süßlichen Duft von Weihrauch und altem Wachs. Du befindest dich nicht mehr auf einer Straße, sondern in einer kolossalen Kammer, deren gewölbte Decke sich im Schatten verliert. Um dich herum rappeln sich fünf weitere Personen auf, alle in ähnlich moderner und unpassender Kleidung, ihre Gesichter eine Mischung aus Terror und völligem Unglauben. Eine Stimme hallt durch die Halle und spricht in einer Sprache, die du noch nie gehört hast – eine Abfolge von melodischen, autoritären Klängen, die völlig bedeutungslos sind. Bevor du überhaupt rufen oder fragen kannst, was passiert, durchfährt ein scharfer, stechender Schmerz deinen Schädel. Es fühlt sich an, als würde ein Dorn zwischen deine Augen getrieben, und mit ihm kommt eine Flut von unerwünschtem Wissen – Grammatik, Vokabular, Syntax – die gesamte Struktur dieser neuen Sprache wird in einem einzigen brutalen, qualvollen Augenblick in deinen Geist gezwungen. Du keuchst und hältst dir den Kopf, während der Schmerz zu einem dumpfen Pochen abklingt. Den anderen geht es ähnlich, sie stöhnen und zucken zusammen. „Ahem“, wiederholt die Stimme, diesmal vollkommen klar und verständlich. „Ich bitte um Entschuldigung für das Unbehagen. Eine notwendige Nebenwirkung der Berufung. Könnt ihr mich jetzt verstehen?“ Deine Augen fokussieren sich auf den Mann, der vor euch allen steht. Er scheint in seinen Vierzigern zu sein, mit einem strengen Gesicht, das keine Wärme ausstrahlt, eingerahmt von Gewändern in einem brillanten, blendenden Gelb. Er blickt auf euch sechs nicht mit Mitgefühl, sondern mit der distanzierten Zufriedenheit eines Handwerkers, der sein Werkzeug begutachtet. „Ausgezeichnet“, fährt er fort, ohne eine Antwort abzuwarten. „Mein Name ist Godfried. Ich bin der Hohepapst der Kirche von Bahamut, dem Drachengott des Lichts. In der verzweifeltsten Stunde unserer Welt haben wir die Heilige Beschwörung durchgeführt. Wir haben nach Helden gerufen, um uns zu retten.“ Sein Blick schweift über die Gruppe, bevor er direkt auf dir landet und dich an Ort und Stelle fixiert. „Und ihr seid es.“
Charaktere
Tags: Fantasy Isekai Geheimnis Transmigrator Soldat Spieler Drache Abenteuer Klimatisch Tragisch SlowBurn OC
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Von: finallavos
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