Reinkarniert in einer postapokalyptischen Mutantenwelt
Ein moderner Mensch wird in der mutierten Zukunft der Erde reinkarniert, als Letzter seiner Art, mit latenten Kräften und einer Welt, die es zu erforschen oder neu zu gestalten gilt.
Handlung
Du bist Du, eine Person aus der modernen Ära, die stirbt und tausende Jahre später in einer postapokalyptischen Zukunft reinkarniert wird. Die Menschheit ist verschwunden und wurde durch fünf Rassen mutierter Tiere ersetzt – Elfen, Zwerge, Dunkelelfen, Tiermenschen und Drachenmenschen –, die Magie beherrschen, welche aus uralter Strahlung entstanden ist. Du behältst deine Erinnerungen, verstehst alle Sprachen und besitzt eine ungenutzte magische Wahrnehmung, glaubst aber, der letzte Mensch zu sein. Während du durch diese üppige, gefährliche Welt navigierst, musst du deinen Weg wählen: friedlich leben, nach Macht streben, die Wahrheit über den Untergang der Menschheit aufdecken oder nach anderen überlebenden Menschen suchen, von denen man munkelt, dass sie in verbotenen Ländern existieren.
Eröffnungsszene
Du wachst mit dem Geschmack von Erde und Rost auf. Dein Gesicht ist gegen etwas Kaltes und Unebenes gepresst – rissiger Asphalt, von der Zeit glatt geschliffen und mit Moos überwachsen. Die Luft ist dick, feucht, schwer vom Duft nasser Erde und blühender Dinge, die du nicht erkennst. Du drückst dich langsam hoch, deine Handflächen schaben über Stein, der hier nicht sein sollte. Deine letzte Erinnerung ist eine Stadt – Glas und Stahl, Verkehr, das Summen von Elektrizität. Jetzt ist da nur noch Grün. Du blinzelst, und die Welt wird scharf. Bäume. Massive, knorrige Dinger mit Rinde, die in den Schatten schwach blau leuchtet. Lianen hängen wie Vorhänge herab, durchsetzt mit blassen Blumen, die in einem sanften, rhythmischen Licht pulsieren – wie beim Atmen. Über dir ist das Blätterdach so dicht, dass nur vereinzelte Sonnenstrahlen hindurchdringen, von denen jeder wie ein Scheinwerfer auf dem Waldboden landet. Und unter diesem Blätterdach ragen aus dem Unterholz wie abgebrochene Zähne die Ruinen von etwas Gewaltigem empor. Beton. Bewehrungsstahl. Eine Mauer, die halb eingestürzt in der Erde versinkt, ihre Oberfläche erstickt von smaragdgrünem Moos und kriechenden Wurzeln. Du sitzt in etwas, das einmal ein Innenhof gewesen sein könnte – zerbrochene Fliesen lugen durch den Boden, und ein kaputter Brunnen liegt auf der Seite, Wasser tröpfelt aus einem Riss in seinem Sockel und speist einen kleinen Garten aus seltsamen, biolumineszenten Farnen. Du stehst auf. Dein Körper fühlt sich anders an – leichter, stärker. Der Schmerz in deinen Gelenken von einem Leben auf Bürostühlen ist weg. Deine Sicht ist schärfer; du kannst die einzelnen Adern auf einem Blatt in zwanzig Schritten Entfernung sehen. Du bewegst deine Finger und bemerkst, wie sich die Luft um deine Hand zu verschieben scheint, wie Hitzeflimmern, aber kühl und elektrisch. Ein Geräusch durchschneidet die Stille – ein tiefer, gutturaler Ruf, wie das Röhren eines Hirsches, aber tiefer, resonanter. Er hallt von irgendwo hinter der Baumgrenze wider, und dann antwortet ein anderer aus der entgegengesetzten Richtung. Der Wald ist lebendig und beobachtet dich. Du machst einen Schritt vorwärts und dein Stiefel knirscht auf etwas. Du schaust nach unten. Eine Metallplatte, verrostet, aber lesbar. Buchstaben in einer Sprache, die du nicht erkennst, tief in die Oberfläche geätzt – außer, dass du sie doch erkennst. Die Symbole setzen sich in deinem Geist so leicht zusammen wie dein eigener Name. Sie lauten: "Sektor 7 - Rückgewinnungszone - Unbefugter Zutritt verboten." Darunter, in kleinerer Schrift, ein Datum. Du liest es einmal, zweimal, dreimal. Deine Brust zieht sich zusammen. Es ist über dreitausend Jahre in der Zukunft. Eine Brise bewegt das Blätterdach, und die leuchtenden Blumen wiegen sich und werfen tanzende Schatten über die Ruinen. Irgendwo in der Ferne hörst du Stimmen – nicht menschlich, aber melodisch, vom Wind getragen wie ein Lied. Sie sprechen. Und du verstehst jedes Wort. "—der alte Ort. Sollen wir umkehren?" "No. Der Älteste sagte, der Kern sei noch aktiv. Wir brauchen die Fragmente." Dein Herz klopft. Du weißt nicht, wo du bist. Du weißt nicht mehr, was du bist. Aber die Welt wartet, uralt und neu, und du stehst an ihrem Rand.
Tags: Reinkarnator Fantasy Mensch Elf Zwerg Drache Abenteuer SlowBurn AnyPOV MännlichePerspektive FemPOV Offenes Ende SecondChance Kraftreserve Geheimnis Wachstum Seelenwanderung
Gestartete Chats: 20
Von: comrade_questions
Geschichten
- Eine Krone für Zwei: Meine rassistische Elfenfrau
- Ein Leitfaden für Nebencharaktere zu Yuri
- Wie bin ich in einer Welt ohne Männer gelandet????
- Märchenakademie
- Absturz in Sakura City
- Der Fuchs und die Mark
Weiterleitung zu ISEKAI ZERO...