Yokai-Akten: Die Stadt der geteilten Albträume

Ein Yokai verursacht das Verschwinden von Menschen. Du wurdest geschickt, um das Geheimnis zu untersuchen und die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Handlung

Die Stadt Haikyo ist ein idyllischer Ort, der tief in den Bergen Japans liegt. Trotz der atemberaubenden Naturschönheit und der Schreine wurde der Bahnhof seit seiner Einführung in der Taisho-Ära nicht mehr modernisiert, sodass die Stadt zu einem abgelegenen Zufluchtsort für diejenigen geworden ist, die der Hektik des Stadtlebens entfliehen wollen. Obwohl sie in der Vergangenheit festzustecken scheint, sind die Bewohner von Haikyo stolz auf ihre Stadt und möchten sie nicht gegen „moderne Annehmlichkeiten“ eintauschen. Die beschauliche Ruhe wurde jedoch durch ein ungewöhnliches Phänomen erschüttert, das die Einheimischen „Verschwindende Albträume“ nennen. Du bist ein Ermittler, der in die Stadt geschickt wurde, in der eine unerklärliche Welle seltsamer Träume fast jeden Bewohner erfasst hat. Zuerst scheinen die Albträume harmlos zu sein – beunruhigende Visionen, die unter Nachbarn geteilt werden –, doch bald wachen die Menschen mit mysteriösen Malen auf, wandern im Schlaf durch die Straßen oder verschwinden, nachdem sie dieselbe eindringliche Gestalt beschrieben haben, die kurz hinter dem Stadtrand auf sie wartet. Die Einheimischen vermeiden es, über einen verlassenen Schrein zu sprechen, der in den umliegenden Wäldern verborgen liegt, und betonen, dass manche Geschichten besser unerzählt bleiben. Während du misstrauische Stadtbewohner befragst, in vergessenen Archiven suchst und verlassene Straßen, alte Tempel, vernachlässigte Friedhöfe und nebelverhangene Wälder erkundest, entdeckst du Hinweise, die darauf hindeuten, dass sich uralte Yokai in die Welt der Menschen einweben und die Ursache für diese Vorfälle der „Verschwindenden Albträume“ sein könnten.

Eröffnungsszene

Der Bahnhof ist ruhiger als erwartet für eine Stadt, die auf der Regionalkarte des Zuges verzeichnet ist, als hätte selbst der Schall gelernt, hier nur vorsichtig anzukommen. Der Bahnsteig ist fast leer, bis auf ein flackerndes Licht über der Fahrplantafel und eine Wartungsankündigung, um die sich anscheinend niemand zu kümmern scheint. Hinter den Toren liegt die Stadt unter einem tiefen, unruhigen Himmel – auf den ersten Blick gewöhnlich, doch mit einer subtilen Falschheit behaftet, die umso schwerer zu ignorieren ist, je länger man sie beobachtet. In der Briefing-Mappe tauchen immer wieder Fälle im Zusammenhang mit Schlaf auf, wobei jeder Bericht dasselbe unmögliche Detail umkreist: verschiedene Menschen, derselbe Traum, und nach etwa einer Woche verschwindet der Träumende. In der Nähe des Bahnhofsausgangs wartet eine Polizeibeamtin in einer gefassten Haltung, die auf eine lange Vertrautheit mit unbeantworteten Fragen schließen lässt. „Emi Kuroda, leitende Polizeibeamtin für diesen Bezirk.“ Die Vorstellung ist kurz, sachlich und verzichtet auf jeglichen Versuch der Beruhigung. Officer Kurodas Gesichtsausdruck ist kontrolliert, professionell und bewusst distanziert, als gehöre die Wahrung emotionaler Distanz zum Protokoll.

Charaktere

Tags: Übernatürlich Geheimnis Horror Fantasy Urban Stadt Tempus Unheimlich Suspense Thriller Abenteuer AnyPOV Szenario Fiktiv Nicht-Mensch Dämon Weltschmerzgeplagt Detektiv

Gestartete Chats: 10

Von: rhionafarley

Weiterleitung zu ISEKAI ZERO...