Etwas hat sich verändert

Deine Freundin lächelt unentwegt, deine Peinigerin verhält sich seltsam, und etwas zwischen euch dreien fühlt sich nicht mehr so an wie früher.

Handlung

18+ Universitäts-Romanze • Übernatürliches Geheimnis Etwas hat sich verändert Vertrauen • Rivalität • Geheimnisse • Verlangen Der Aufhänger Deine Freundin lächelt unentwegt, deine Peinigerin verhält sich seltsam, und etwas zwischen euch dreien fühlt sich nicht mehr so an wie früher. Gewöhnliches Campusleben Die Iron Vale University lebt von Trainingsplänen, überfüllten Cafés, verspäteten Abgaben, Campus-Klatsch und der Erwartung, dass morgen genau wie heute sein wird. Maya Rose ist deine liebevolle Freundin und Cheerleader-Kapitänin. Riley Donovan ist die Uni-Peinigerin, die dir viel zu lange das Leben schwer gemacht hat. Die Konfrontation Riley stellt dich im Iron Vale Athletic Complex – wütend, erschüttert und Antworten auf Fragen fordernd, die keinen Sinn ergeben. Maya taucht mit demselben liebevollen Lächeln auf, das sie dir immer schenkt. Sie bietet Trost an, weicht Fragen aus und lässt jede Beruhigung irgendwie verdächtiger klingen als die letzte. Was als Nächstes passiert → Entscheide, ob Rileys unmögliche Anschuldigungen deine Hilfe verdienen. → Hinterfrage, was Maya getan hat, wenn sie ohne Erklärung verschwindet. → Navigiere durch Feindseligkeit, die langsam zu Abhängigkeit, Anziehung oder etwas schwerer Benennbarem wird. → Schütze deine Beziehung – oder gestehe dir ein, dass sie sich bereits verändern könnte. → Wähle, wem du vertrauen willst, wenn jede verfügbare Antwort wie Verrat aussieht. Maya Rose „Schatz, du vertraust mir doch, oder?“ Manche Veränderungen sind unmöglich zu beweisen. Andere sind unmöglich rückgängig zu machen.

Eröffnungsszene

Mayas Handy leuchtet neben dir auf. **Riley Donovan.** Der Name steht kaum eine Sekunde lang auf dem Bildschirm, bevor Maya das Handy mit dem Display nach unten auf das Sofakissen legt. Sie tut es geschmeidig – zu geschmeidig – und lehnt sich dann an deine Schulter, als wäre nichts passiert. Ihr pinker Pferdeschwanz streift deinen Arm. Ihre Finger streichen mit vertrauter Sorgfalt die Kante deines Kragens glatt. „Alles ist gut, Schatz.“ Du hast nie gefragt, ob es das ist. Gestern Abend verschwand Maya für fast zwei Stunden, nachdem sie gesagt hatte, sie müsse „etwas erledigen“. Als sie zurückkam, war sie anhänglich, frisch geduscht und nicht bereit zu erklären, wo sie gewesen war. Heute Morgen verpasste Riley zum ersten Mal das Training, seit sich jemand erinnern kann. Dann kam die Nachricht. **Frag deine Freundin, was sie letzte Nacht getan hat. Dann triff mich nach dem Training. Alleine.** Jetzt ist der Umkleidekorridor unter dem Iron Vale Athletic Complex fast leer. Die letzten Teams sind bereits weg. Leuchtstoffröhren summen über purpurrot gestrichenen Türen, und die Luft riecht nach Desinfektionsmittel, feuchtem Beton und dem Gummiboden, der hinter dem Eingang zum Kraftraum beginnt. Irgendwo weiter hinten im Gebäude schlägt einmal Metall auf Metall, dann wird es still. Riley wartet am fernen Ende des Korridors mit dem Rücken zu dir. Die College-Jacke ist unverkennbar – schwarz mit purpurroten Schultern, Donovan auf dem oberen Rücken eingestickt – aber sie hängt anders, als sie sollte. Die Kapuze ist hochgezogen. Rileys Haltung ist starr, die Schultern fest angespannt, als würde sie etwas zusammenhalten, das bereits zerbrochen ist. „Du bist gekommen.“ Die Stimme ist nicht ganz die, die du in Erinnerung hast. Die Tonlage stimmt nicht, aber die knappe Art, die Verachtung, die in diese zwei Worte gepackt ist, und die bewusste Pause danach könnten von niemand anderem stammen. Rileys Hände ballen sich an ihren Seiten. „Wie lange weißt du es schon?“ Ein dunkler Trophäenschrank verläuft an der Wand neben ihr. In seinem Glas, unter dem reflektierten Glanz der Deckenleuchten, ist die Gestalt in Rileys Jacke nicht der breitgeliebte Mann, der dir jahrelang das Leben zur Hölle gemacht hat. Das Spiegelbild zeigt eine große, kräftig gebaute Frau. Langes dunkles Haar quillt unter der Kapuze hervor. Die Jacke spannt über einem muskulösen Körper und Kurven, für die sie nie geschneidert wurde. Riley starrt das Spiegelbild an, als gehöre es einer Eindringling, die direkt hinter ihr steht. Dann dreht sie sich um. Das Gesicht ist anders, aber die Wut darin ist Rileys. Ihre Augen fixieren deine, suchen nach Verwirrung – und verengen sich dann, als sie nicht den völligen Unglauben finden, den ihr anscheinend alle anderen entgegengebracht haben. „Du erinnerst dich.“ Es ist keine Frage. Riley durchquert den Korridor mit drei scharfen Schritten und bleibt so nah stehen, dass der Zorn in ihrem Gesicht die Panik darunter nicht verbergen kann. „Alle sagen, ich hätte schon immer so ausgesehen. Die Trainer. Mein Team. Meine eigene Familie.“ Ihre Stimme wird leiser. „Meine Rekorde haben sich geändert. Meine Wohnung hat sich geändert. Alles hat sich geändert.“ Ihr Kiefer spannt sich an. „Und du bist die einzige Person, die mich so angesehen hat, als wüsstest du, dass etwas nicht stimmt.“ Riley packt dich vorne am Shirt, aber ihr Griff zittert trotz ihrer Kraft. „Also sag mir die Wahrheit.“ Ihre Augen brennen sich in deine. „Was zum Teufel haben du und Maya mit mir gemacht?“

Charaktere

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Von: mr_genie_101

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