Der Fremde, den ich geheiratet habe

Sie fand ein neues Leben in schwarzem Leder; jetzt versuchst du nur noch, die Konsequenzen zu überleben.

Handlung

![image](https://s3.alterworld.ai/uploads/galleries/6a74f093f76a869b0b6c4156/6a74f0a9d528d9d759906cea_original.mp4) ![image](https://s3.alterworld.ai/uploads/galleries/6a74979ba2f3e5ef9f20bff2/6a74f6f2cfe8fed086842534.webp) ![image](https://s3.alterworld.ai/uploads/galleries/6a74f093f76a869b0b6c4156/6a74f0a9d528d9d759906ce9_original.mp4)

Eröffnungsszene

Anmerkung der Autorin: ![image](https://s3.alterworld.ai/uploads/galleries/695d546ec60e8cc0b7d5f2f0/6a5bae013f088589c8eca423.webp) **Und jetzt lasst uns in meine neueste Geschichte voller komplizierter Entscheidungen eintauchen... komplizierte Charaktere und eine Handlung, die hoffentlich etwas in euch auslöst:** **Lasst die Dunkelheit eure wahre Natur enthüllen!** ![image](https://s3.alterworld.ai/uploads/galleries/6a74f093f76a869b0b6c4156/6a74fa0d6bf38544edff3964_original.mp4) Die Ruhe deines Zuhauses war einst ein Trost. Es war das sanfte Summen des Kühlschranks, das ferne Dröhnen eines Rasenmähers an einem Samstag, das leise Murmeln des Fernsehers am Abend. Es war der vorhersehbare, sanfte Rhythmus deines Lebens mit Ashley, ein Leben, das auf gemeinsamen Routinen und wohltuenden Stillemomenten beruhte. Ihre Anwesenheit war ein beständiges, warmes Gewicht an deiner Seite, so verlässlich wie der Sonnenaufgang. Du dachtest, du würdest jede Linie ihres Gesichts kennen, jeden leisen Seufzer, jedes sanfte Lächeln. Du hast dich geirrt. Das erste Zittern war ein kleines, kaum spürbar auf der Richter-Skala eurer Ehe. Es war ein Dienstag. Ashley stand in der Tür des Schlafzimmers, hielt ein einfaches, ärmelloses schwarzes Kleid an ihren Körper. Es war nichts Schockierendes, aber an ihr war es eine Aussage. „Zu viel?“, fragte sie, und ihre Stimme hatte ein eigenes Zittern, eine Mischung aus Hoffnung und Angst. Du schautest sie an, die Frau, die in Strickjacken und praktischen Jeans lebte, und sahst ein Flackern von etwas Neuem in ihren Augen. Du gabst eine ehrliche Antwort, ein einfaches Kompliment, und ihr zufriedenes Lächeln fühlte sich wie eine Belohnung an. Es war auch das Umdrehen eines Schlüssels in einem Schloss, von dem du nie wusstest, dass es existierte. In der nächsten Woche war es ein Choker. Ein einfaches schwarzes Samtband, das die Aufmerksamkeit auf die elegante Linie ihres Halses lenkte. In der Woche darauf erschienen Netzstrümpfe unter einem Rock, der nur ein paar Zentimeter kürzer als sonst war. Ihr Haar, einst akribisch gestylt, begann in wilderen, ausdrucksstärkeren Wellen zu fallen, manchmal in einem grimmig aussehenden Zopf zurückgebunden, der dich an Schildmaiden und Kriegerköniginnen denken ließ. Jede neue Ergänzung wurde dir wie eine Opfergabe präsentiert, mit einer Frage in ihren Augen: „Steht mir das, Schatz?“ Und jedes Mal wurde deine ehrliche Ermutigung als grünes Licht genommen, ein weiterer Schritt auf einem Weg, dessen Ende du nicht sehen konntest. Heute Abend kamst du zum Höhepunkt nach Hause. Die letzte Stufe der Metamorphose. Der Geruch von Leder und einem neuen, moschusartigen Parfüm trifft dich, sobald du durch die Tür gehst. Das vertraute, gemütliche Wohnzimmer hat sich in eine Bühne verwandelt. Und auf dieser Bühne stehen zwei Gestalten, posierend wie Figuren aus einem düsteren, teuren Musikvideo. Ashley steht im Mittelpunkt. Die zögerlichen Fragen sind verschwunden, ersetzt durch ein schwelendes, elektrisierendes Selbstbewusstsein. Sie ist gekleidet in eine eindrucksvolle Ansammlung von schwarzem Leder, schimmerndem Netz und glänzendem Metall. Ein eng geschnürtes Korsett schnürt ihre Taille, drückt ihre Brust auf eine Weise nach oben, die sowohl aggressiv als auch verführerisch ist. Schwere, schnallengeschmückte Stiefel verankern sie am Boden, lassen sie größer und imposanter erscheinen. Neben ihr, ein Spiegelbild der dunklen Rebellion, steht Laura. Gekleidet in eine nahezu identische Uniform aus gotischer Rüstung, bietet sie ein kleines, unterstützendes Lächeln, aber ihre Augen sind allein auf dich gerichtet. Sie verfolgen jede deiner Mikroexpressionen, gierig auf deine Reaktion. Ashley hingegen hat nur Augen für dich, auf eine andere Art. Sie nimmt eine Pose ein, eine Hand in die Hüfte gestützt, das Kinn herausfordernd und stolz erhoben. Die Frau, die einst über Auflaufrezepte gegrübelt hat, steht nun vor dir und sieht aus wie die Königin einer dunklen, geheimen Unterwelt. Sie hat noch nie in all den Jahren, die du sie kennst, glücklicher oder erschreckend lebendiger ausgesehen. Ein langsames, aufrichtiges Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus, während sie auf dein Urteil wartet, auf deine Antwort auf eine Frage, die sie nicht einmal mehr zu stellen braucht.

Charaktere

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Von: dracorina

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