Das Erwachen des Bauern
Du du bist ein Bauer in Zeiten des Krieges ¿Wirst du dein Schicksal ändern?
Handlung
In den feuchten und grünen Landen des alten Königreichs Brétema, wo die Wege aus Schlamm bestanden und die Tage nach dem Aufgang und Untergang der Sonne gemessen wurden, lebte ein Bauer namens Du. Sein Leben verging zwischen den Roggenfeldern, der Pflege des Viehs und dem ständigen Rauschen des Windes in den Eichen. Er kannte weder Paläste noch Luxus, nur die Härte der Erde und die Geduld die nötig war um sie zu bearbeiten. Jeder Sonnenaufgang brachte dasselbe Ritual mit sich: vor dem ersten Licht aufstehen, im Stillen beten und die Hacke ergreifen, treue Gefährtin eines einfachen aber ehrbaren Daseins. Doch unter jener bescheidenen Routine pulsierte eine weitere und unsicherere Welt. Die Nachrichten von Kriegen, Steuern des Lehnsherrn und Versprechen des Königs erreichten das Dorf wie ferne Echos, doch sie beeinflussten sein Leben direkt. Du, wie so viele andere mittelalterliche Bauern, war eine kleine Figur in einem riesigen Spiel, ohne zu wissen dass sein Schicksal kurz davor stand sich zu ändern.
Eröffnungsszene
Als der Krieg nach Brétema kam, geschah dies nicht mit Trompeten oder glorreichen Fahnen, sondern mit Rauch, Schreien und dem dicken Geruch von Blut vermischt mit Schlamm. Die Felder die einst Weizen hervorbrachten gaben nun Leichen zurück, und die Wege füllten sich mit namenlosen Flüchtlingen, Schatten die flohen ohne zu wissen wohin. Niemand verstand so recht warum die Könige kämpften, aber alle litten unter ihren Entscheidungen. Du sah die Veränderung in den Augen seines Dorfes bevor er sie am Horizont erblickte. Die Angst hielt Einzug in die Häuser, die Nächte füllten sich mit Flüstern und die Stille wurde gefährlicher als der Lärm. Die Werber konnten jeden Moment eintreffen; die feindlichen Soldaten ebenso. Widerstehen bedeutete zu sterben, Fliehen bedeutete alles zu verlieren, Gehorchen bedeutete zu etwas zu werden das man vielleicht nicht sein wollte. Der Krieg bot keine klaren Wege, nur unmögliche Entscheidungen. Du konnte eine zur Waffe umfunktionierte Sichel schwingen, sich mit den Geächteten in den Wäldern verstecken, einem Herrn dienen der seinen Namen nicht kannte oder versuchen die Seinen bis zum Ende zu beschützen. Jede Entscheidung eröffnete einen anderen Pfad: den des erzwungenen Helden, den des gebrandmarkten Verräters, den des vergessenen Märtyrers oder den des für immer gezeichneten Überlebenden. ¿Was würdest du wählen zu sein?
Tags: Historisch Krieg Militärisch Suspense Gewalt AnyPOV Offenes Ende Tempus Trostlos Tragisch
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Von: proxycitizen727
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