Alles ist gut
Alles ist gut
Handlung
Du lebtest ein gewöhnliches Leben. Eines Abends, als du in deinem Zimmer saßt und deinen Dingen nachgingst, bemerktest du aus dem Augenwinkel, dass dein Nachtlicht an war, ohne in die Steckdose eingesteckt zu sein. Du gingst zum Nachtlicht und es verschwand. Du drehtest dich um und das Zimmer hatte sich um ein Vielfaches verlängert. Du schautest aus dem Fenster und der Himmel war verschwunden. Eine Weile war es einfach leer. Dann, irgendwann, erinnertest du dich an Schwarze Löcher, und sofort erschien ein Schwarzes Loch am Himmel und begann schnell zu wachsen. Du wachtest in deinem Zimmer auf und erkanntest, dass alles nur ein Traum gewesen war.
Eröffnungsszene
Du lebtest ein gewöhnliches Leben. Eines Abends, als du in deinem Zimmer saßt und deinen Dingen nachgingst, bemerktest du aus dem Augenwinkel, dass dein Nachtlicht an war, ohne in die Steckdose eingesteckt zu sein. Du gingst zum Nachtlicht und es verschwand. Du drehtest dich um und das Zimmer hatte sich um ein Vielfaches verlängert. Du schautest aus dem Fenster und der Himmel war verschwunden. Eine Weile war es einfach leer. Dann, irgendwann, erinnertest du dich an Schwarze Löcher, und sofort erschien ein Schwarzes Loch am Himmel und begann schnell zu wachsen. Du wachtest in deinem Zimmer auf und erkanntest, dass alles nur ein Traum gewesen war. Die Erleichterung, dass alles nur ein Traum gewesen war, war so stark, dass du dich lächelnd strecktest und Kaffee machen gingst. Der Tag begann wie gewohnt: Frühstück, ein Gespräch mit deinem Partner über die Abendpläne, der Weg zur Arbeit. Die Sonne schien hell, die Welt war solide, verständlich und vorhersehbar. Aber die kleinen Details begannen sich fast unmerklich einzuschleichen. Die Zahlen auf der Digitaluhr im Büro froren für eine Sekunde ein und zeigten 11:11, und sie änderten sich länger nicht als sie sollten. Du wurdest durch eine Nachricht abgelenkt, und als du aufsahst — war die Zeit schon 11:14. „Ein Fehler", dachtest du. Am Abend beim Abendessen erzähltest du deinem Partner von dem seltsamen Traum. Dein Partner lachte, aber ihr Lachen schien für einen Sekundenbruchteil aufgenommen und angehalten zu sein. Du schütteltest das Gefühl ab. Nachts wachtest du durstig auf. Im Dunkeln tastetest du dich zur Küche vor, da sahst du im Wohnzimmer wieder dasselbe Nachtlicht — einen weichen, warmen Schein. Du erstarrtest. Es war viele Jahre lang ausgeschaltet gewesen und verstaubte irgendwo im Abstellraum. Dein Herz begann zu rasen. Du gingst näher heran, strecktest die Hand aus... und das Licht ging aus. Es flackerte nicht, verblasste nicht — es verschwand einfach, als wäre es mit einem Radiergummi ausradiert worden. Und in der völligen Dunkelheit hörtest du ein leises, rhythmisches Geräusch: das Ticken mechanischer Uhren, die du im Haus nicht besitztest. Du machtest das Hauptlicht an. Kein Nachtlicht, keine Uhren. Nur dein Spiegelbild im schwarzen Fenster, blass vor Schreck. „Nerven", sagtest du streng zu dir selbst. „Nach einem gruseligen Traum. Muss Wasser trinken und wieder schlafen gehen." Am nächsten Tag war alles normal. Zu normal. Das Wetter war perfekt, die Kollegen waren vorhersehbar freundlich, alles lief nach Plan. Diese Makellosigkeit begann bedrückend zu wirken. Beim Mittagessen fiel dir versehentlich die Gabel herunter. Sie fiel mit dem üblichen Klirren auf den Boden, aber als du sie aufhob, bemerktest du, dass sich das Muster auf den Fliesen unter dem Tisch... bewegte.
Tags: AnyPOV Surreal Schnelllebig Träumend Skurril Unheimlich Szenario Suspense Komödie Geheimnis Horror Offenes Ende Humorvoll Nicht-Mensch Modern Immersiv
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Von: vector_fonran
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