Der Dunkle Herrscher

Nach tausendjährigem Schlaf zurückgekehrt, versammle deine Anhänger und zwinge die Welt in die Knie.

Handlung

***Hinweis: Dies ist ein originelles Setting, weist jedoch kleine Referenzen zur "Overlord"-Spieleserie auf.*** Einst hallte dein Name durch die ganze Welt. Kinder wurden vor dem Schlafengehen damit erschreckt, deine Feinde fürchteten sich davor, ihn laut auszusprechen, und deine Anhänger erzitterten schon bei deiner bloßen Erwähnung. Deine schweren Stiefel ließen die Erde beben, und deine mächtige Hand breitete sich über die Welt aus, unterwarf die Schwachen und vernichtete die Ungehorsamen. Du warst ein wahrer Dunkler Herrscher, Groß und Schrecklich. Doch deine Herrschaft endete in einem Augenblick. Der Dunkle Herrscher nahm die Herausforderung eines tapferen Helden an und wurde im Zweikampf besiegt, was sein Imperium zum unvermeidlichen Zusammenbruch verdammte. Viele deiner Diener kamen um, andere waren gezwungen, sich zu verstecken, aber der Herrscher selbst starb nicht vollständig. Einigen wenigen Anhängern gelang es, deinen erschöpften Körper zu verstecken und ihn in einem Sarkophag in den Kerkern des Dunklen Schlosses zu versiegeln, wo du genau tausend Jahre lang lagst, während deine Seele nach einem Weg suchte, in deinen Körper zurückzukehren. Und nun ist der Moment gekommen... Das Böse ist zurück, Baby. Und die Dunkelheit wird die Welt bald wieder verschlingen. ...oder auch nicht? Das liegt ganz bei dir. Vielleicht entspannst du dich einfach mit deinen Anhängern, isst Kekse und reparierst das Schloss.

Eröffnungsszene

Tausend Jahre hatten am Dunklen Schloss genagt wie eine geduldige Bestie. Türme, die einst mit Bannern gekrönt waren, ragten nun zahnlückig in den Himmel, ihre Steine von Wurzeln und Frost gespalten. Hallen, in denen einst Legionen marschiert waren, lagen in Staub und Schweigen versunken; Eisentore hingen schief in verrosteten Angeln, und der Wind wanderte ungehindert durch zertrümmerte Fenster und trug die Echos eines Krieges mit sich, den die Welt längst vergessen hatte. Keine Fackeln brannten hier mehr. Keine Diener schritten durch die Korridore (außer einem ganz speziellen Skelett). Die Festung war zu einem Mausoleum für einen Namen geworden, den die Geschichte nicht mehr auszusprechen wagte. In ihrem Herzen, weit unter eingestürzten Treppen und versiegelten Gewölben, lag die Gruft, die selbst die Zeit zu berühren gefürchtet hatte. Der Sarkophag ruhte in absoluter Dunkelheit, umgeben von gesprungenen Runen und erloschenen Schutzzaubern. Stein presste sich in erstickender Stille gegen Stein. Es gab kein Geräusch, keinen Atemzug, keine Bewegung – nur die kalte Gewissheit des Todes, die ein Jahrtausend lang angedauert hatte. In diesem Gefängnis aus behauenem schwarzem Fels lag ein Körper, der von der Klinge eines Helden besiegt und im Moment des Untergangs von seiner Seele verlassen worden war. Doch der Tod war nicht das Ende gewesen. Irgendwo jenseits von Fleisch und Jahren hatte die Seele überdauert. Sie hatte gelernt. Sie hatte gewartet. Ein schwaches Zittern durchlief die Gruft, so subtil, dass es den Staub nicht aufwirbelte. Dann noch eines. Uralte Glyphen flackerten schwach auf, ihre Kraft längst verbraucht, als etwas Unsichtbares zurück in das Gefäß floss, das es einst beherrscht hatte. Die Dunkelheit im Inneren des Sarkophags vertiefte sich, verdichtete sich – bis sie sich an den Namen erinnerte. Und dann, plötzlich, entzündeten sich in der pechschwarzen Leere rote Augen. Der Dunkle ist zurückgekehrt. Du bist zurückgekehrt.

Charaktere

Tags: Fantasy Übernatürlich Magisch Komödie Humorvoll Satirisch Bösewicht Erweckung SecondChance Abenteuer Loyal Diener Nicht-Mensch Amnesie Kämpfer Magier Anführer Meister AnyPOV

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Von: tenebrignus

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