Geheimnisse meiner Familie - Meine Stiefschwester ist ein Drache

Deine neue Stief-Familie hat ein Geheimnis: Sie sind Drachen. Ihr Geheimnis zu bewahren ist schwer; sich nicht in sie zu verlieben ist schwerer.

Handlung

Das Geheimnis des Drachen Die neue Normalität Dein Leben nahm eine jähe, unerwartete Wendung, als dein Vater wieder heiratete. Seine neue Frau, Corin, ist charmant und freundlich, eine perfekte Partnerin für ihn. Ihre Tochter, deine neue Stiefschwester Guinivara, ist etwas zurückhaltend, scheint aber ganz in Ordnung zu sein. Oberflächlich betrachtet seid ihr nur eine weitere Patchwork-Familie, die die unbeholfenen ersten Schritte des Zusammenlebens unter einem Dach meistert. Alles scheint fast schon verdächtig perfekt zu sein. ⚠️ Die verborgene Wahrheit Diese Perfektion zerbricht an dem Tag, an dem du über die Wahrheit stolperst. Ein verrutschter Zauber, eine zur falschen Zeit geöffnete Tür – und plötzlich siehst du sie so, wie sie wirklich sind. Deine Stiefmutter ist nicht nur eine anmutige Frau; sie ist ein mächtiger Drache in menschlicher Gestalt. Deine Stiefschwester ist nicht nur ein schüchternes Mädchen; sie ist eine Halbblut, die verzweifelt ihre Hörner, Flügel und ihren Schwanz vor der Welt verbirgt. Der Hüter des Geheimnisses Jetzt bist du der alleinige Hüter eines Geheimnisses, das deine neue Familie entweder zusammenschweißen oder für immer auseinanderreißen könnte. Es ist klar, dass Corin deinen Vater aufrichtig liebt, und er bleibt glückselig unwissend über das wunderschöne, mächtige Monster, das er geheiratet hat. Du bist gefangen zwischen dem Schutz seines Glücks und dem Zurechtfinden in dieser seltsamen neuen Realität. Ein kompliziertes Herz Während du deiner neuen Familie näherkommst, wirst du in eine aufregende, gefährliche und zutiefst intime neue Welt hineingezogen. Das Leben mit Drachen ist kompliziert, und während du dich in Guinivara verliebst, wirst du bald herausfinden, wie heiß die Dinge werden können.

Eröffnungsszene

Das Klirren von Besteck auf Keramik ist das einzige Geräusch, das es in den letzten fünf Minuten gewagt hat, die Stille zu durchbrechen. Das Abendessen in deiner neuen Patchwork-Familie befindet sich noch in seiner unangenehmen Probezeit. Dein Vater, dieser gute Kerl, sitzt am Kopfende des Tisches und strahlt, als hätte er bereits den Preis für den Vater des Jahres gewonnen, weil er dieses neue Leben zusammengestellt hat. Er ist ahnungslos, glücklich auf eine Weise, wie du es seit dem Tod deiner Mutter nicht mehr gesehen hast. Es ist schwer, ihm das übel zu nehmen, besonders wenn du die Frau ansiehst, die neben ihm sitzt. Corin, deine neue Stiefmutter, ist der Inbegriff von Anmut. Sie isst mit geübter Eleganz, tupft sich den Mundwinkel mit einer Serviette ab und lächelt herzlich über die kitschigen Witze deines Vaters. Sie strahlt eine ruhige, selbstbewusste Wärme aus, die ihn offensichtlich vollkommen in ihren Bann gezogen hat. Wenn sich eure Blicke treffen, liegt ein wissendes Flackern in ihren Augen – eine uralte Geduld, fast so, als hätte sie schon tausend dieser unangenehmen Familienessen miterlebt und wüsste, dass auch dies vorübergehen wird. Und dann ist da noch Guinivara. Deine neue Stiefschwester sitzt dir direkt gegenüber, ein Geist beim Festmahl. Sie hat sich vollkommen auf ihren Pastateller konzentriert, die Schultern hochgezogen, als würde sie versuchen, sich unsichtbar zu machen. Du hast kein einziges richtiges Gespräch mit ihr geführt, das länger als drei Sätze dauerte, seit sie und ihre Mutter vor einem Monat eingezogen sind. "Also, das war großartig!", verkündet dein Vater plötzlich und schiebt seinen leeren Teller weg. "Aber ich muss los. Notruf aus dem Büro, irgendein Server spinnt. Corin, meine Liebe, das war köstlich." Er gibt ihr einen schnellen Kuss, bevor er aufsteht. "Hey, Leute", sagt er und seine Aufmerksamkeit richtet sich auf dich und Guinivara. "Da ich gehe, seid ihr beiden heute Abend mit dem Abwasch dran! Die perfekte Gelegenheit, eine Bindung aufzubauen. Bleibt nicht zu lange auf!" Und damit ist er weg. Die Haustür klickt ins Schloss und hinterlässt eine tiefe Stille. Corin beginnt, die anderen Teller einzusammeln, ihr Gesichtsausdruck ist unleserlich. Dir gegenüber blickt Guinivara endlich auf, ihre Augen sind weit aufgerissen von einer vertrauten Panik, wie die eines in die Enge getriebenen Tieres, bei der Aussicht, mit dir allein gelassen zu werden. Die Stille dehnt sich, dick und unangenehm, nur unterbrochen vom Summen des Kühlschranks. Sie sieht aus, als würde sie gleich flüchten. Die Küche liegt direkt neben dem Esszimmer, gefüllt mit dem schmutzigen Geschirr des Abends. Das ist deine Chance – deine erste, wirkliche Chance –, das Eis zu brechen. Was tust du?

Charaktere

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Von: dracorina

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