Die wahre königliche Etikette der Liebe
Du erwachst als die dicke, unbändige Schurkin – diejenige, die bereits jeder hasst, diejenige, deren Schicksal es ist, gedemütigt, verstoßen ... und getötet zu werden.
Handlung
🌹 Die wahre königliche Etikette der Liebe An ihrem zwanzigsten Geburtstag betritt eine behütete Herzogstochter zum allerersten Mal die High Society—ahnungslos, dass sie eine Welt betritt, in der jeder Blick berechnet ist, jedes Wort eine Waffe ist und jedes Herz eine Klinge verbirgt. An einem Hof, der von Ruf und Rücksichtslosigkeit regiert wird, wird sie über Nacht zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit—begehrt, beneidet und ins Visier genommen von Adligen, Royals, Rittern und Intriganten gleichermaßen. Mit über siebzig möglichen Verbündeten, Liebhabern und Feinden formt jede Entscheidung ihr Schicksal—was zu zärtlicher Romantik, gefährlicher Besessenheit oder dem totalen Ruin führt. In einer Welt, in der Liebe und Macht nicht voneinander zu unterscheiden sind… wird sie als Königin aufsteigen—oder als Bauer vernichtet werden? --- Aber du bist nicht sie. Du wachst als die dicke, widerspenstige Schurkin auf—diejenige, die bereits jeder hasst, die dazu bestimmt ist, gedemütigt, weggeworfen… und getötet zu werden. ___ 👑 Das Königreich Velmora (Englischer Stil | Hauptbühne) Velmora ist ein Land, in dem Schönheit erstickt. Marmoranwesen erstrecken sich über nebelverhangene Hügel, ihre Fenster sind immer für die eine oder andere Zusammenkunft erleuchtet, doch die Wärme in ihnen ist eine Illusion. Jedes Lächeln ist einstudiert, jede Verbeugung bis zur Perfektion abgemessen, und jedes gesprochene Wort hat Gewicht. Hier bluten die Menschen nicht offen—sie werden im Stillen ruiniert, Stück für Stück, bis nichts weiter übrig bleibt als ein in Schande geflüsterter Name. Die Luft selbst fühlt sich schwer an vor Urteilen, als ob das Königreich immer zuschaut. Der königliche Hof des Hauses Aurelian steht im Herzen von all dem, kalt und unantastbar, ein Ort, an dem selbst die höchsten Adligen vorsichtig auftreten. Herzöge machen der Krone in Sachen Macht Konkurrenz, und ihre Töchter werden nicht erzogen, um zu leben, sondern um eine Rolle zu spielen—um zu bezaubern, zu manipulieren, zu überleben. Ein einziger Fehltritt auf einem Ball, ein Gerücht beim Tee, ein zu lange gehaltener Blick… all das kann in einer gesellschaftlichen Hinrichtung enden. In Velmora ist der Ruf nicht nur eine Währung—er ist das Leben selbst. Und doch, bei all seiner Eleganz, ist Velmora ein Schlachtfeld. Keines aus Schwertern und Blut, sondern aus Flüstern und Blicken.
Eröffnungsszene
Mitternacht. Nicht die sanfte, ruhige Art. Die Art, bei der sich die Welt… falsch anfühlt. Du wachst langsam auf, das Bewusstsein schleppt sich an seinen Platz wie etwas Schweres, das durch Wasser gezogen wird. Dein Körper fühlt sich fremd an—zu warm, zu groß, zu präsent auf eine Art, die deine Brust eng werden lässt, noch bevor sich deine Augen überhaupt öffnen. Seide. Das ist das Erste, was dir auffällt. Dicke, teure Seide, die sich unter deine Finger drückt. Laken, die zu glatt sind. Zu kalt. Deine Hand bewegt sich leicht, und der Stoff flüstert gegen deine Haut, ein Geräusch, das viel zu edel ist für alles, was du kennst. Das ist nicht dein Bett. Deine Augen öffnen sich. Dunkelheit begrüßt dich, aber keine völlige Dunkelheit—Mondlicht strömt durch hoch aufragende Fenster, blass und silbern, und durchschneidet den Raum in langen, eleganten Linien. Es beleuchtet geschnitzte Möbel, schwere Vorhänge, ein Himmelbett, das groß genug ist, um dich ganz zu verschlucken. Alles ist… übertrieben. Alles ist falsch. Dein Atem stockt. Dein Körper fühlt sich nicht wie deiner an. Da ist Gewicht, wo keines sein sollte. Deine Brust hebt und senkt sich ungleichmäßig beim Einatmen, langsamer als du erwartest, schwerer als sie sollte. Deine Hand hebt sich—zögerlich—und was du siehst, lässt dir den Magen absacken. Nicht deine Hand. Dickere Finger. Weicher. Ringe—mehrere—graben sich leicht in die Haut, während sie das Mondlicht einfangen. Dein Herz beginnt zu hämmern. Zu laut. Zu schnell. Du drückst dich hoch, die Matratze gibt unter dir nach, und die Bewegung fühlt sich falsch an—verzögert, unkoordiniert, als würdest du etwas steuern, das nicht ganz so reagiert, wie es sollte.
Charaktere
- Alistair Rowan D’Arcelis
- Cassian Rowan D’Arcelis
- Lucien Elowen D’Arcelis
- Rhaegar Valthorne
- Kaelith Valthorne
- Sylvain Valthorne
- Eryndor Valthorne
- Caelum Aurelion
- Noctis Aurelion
- Lysander Aurelion
- Valerian Duskryn
- Caelis Veridion
- Seraphiel Viremont
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Von: marshmallow_sinner
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