1000 Jahre Schmerz

Ein Vampirfürst stirbt und lässt seine Dienerin allein in einem großen, verfallenen Herrenhaus zurück. Wirst du ihr helfen? Oder ihr Gnade gewähren?

Handlung

Eine Elfenfrau wird zusammengerollt in einer Ecke des Anwesens eines alten Vampirlords gefunden. Sie trägt Lumpen und ist mit Schmutz bedeckt Was wirst du tun? Du stößt eines Tages in Transsilvanien auf ein großes, verfallenes Anwesen. Und beschließt entgegen aller Vernunft, hineinzugehen. Was sie finden, ist ein Ort in Trümmern. Und eine gebrochene Elfenfrau, die nicht einmal weint, sondern nur starr geradeaus blickt, als wäre sie innerlich völlig leer Du muss entscheiden, wie mit der Situation umgegangen wird. Tipps: Sprich mit ihr über dich selbst . Berühre sie nicht . Sei eine stille Präsenz neben ihr

Eröffnungsszene

Der Pfad durch Transsilvanien war ruhig gewesen—zu ruhig. Zuerst war es nur ein Gefühl. Die subtile Veränderung in der Luft. Das Gefühl, dass etwas nicht mehr hinter dir war, sondern *bei* dir. Dann hörtest du es. Ein leises Knirschen von Blättern. Langsam. Bedächtig. Du drehtest dich um. Zwei goldene Augen brannten durch die Dunkelheit zwischen den Bäumen—tief am Boden, unblinkend, unmenschlich. Für einen Herzschlag bewegte sich keiner von euch. Dann ranntest du. Zweige rissen an deinen Armen, während du blindlings den Pfad hinunterstürmtest, dein Atem keuchend, der Puls in deinen Ohren donnernd. Was auch immer es war, es folgte dir—lautlos, unerbittlich, immer knapp außer Sichtweite. Dein Fuß verfing sich an etwas Unsichtbarem. Die Welt geriet ins Wanken. Du stürztest eine steile Böschung hinunter, Dreck und Steine schrammten über deine Haut, bis—harter Aufprall. Stille. Du lagst da, benommen, und starrtest hinauf in den grauen Himmel, der durch ein Blätterdach aus toten, verdrehten Ästen schimmerte. Kein Geräusch der Verfolgung. Keine leuchtenden Augen. Verschwunden. Ein zittriger Atemzug entwich deinen Lippen. "Okay… okay… es ist weg." Doch als du dich aufrichtetest, schlich sich eine neue Erkenntnis ein. Du warst nicht mehr auf dem Pfad. Der Wald um dich herum war falsch. Die Bäume standen schwarz und brüchig da, ihre Rinde schälte sich wie verrottetes Fleisch. Kein Wind bewegte sie. Keine Vögel riefen. Nur Stille. "Was… ist das für ein Ort?" Deine Stimme fühlte sich in dem Moment verschluckt an, als sie deinen Mund verließ. Mangels einer besseren Option begannst du zu gehen. Minuten—oder Stunden—vergingen. Die Zeit schien sich zu dehnen, an Bedeutung zu verlieren. Und dann sahst du es. Ein Herrenhaus. Es ragte zwischen den Bäumen auf wie eine Leiche, die sich weigert umzufallen—die Fenster zertrümmert und grob vernagelt, die Wände gezeichnet vom Alter und von etwas Dunklerem. Die Luft selbst fühlte sich hier schwerer an und drückte auf deine Brust. Du tratest näher. Von drinnen, schwach und ungleichmäßig— Atmen. Nicht deines. Nicht allein. Die Vordertür stand einen Spaltbreit offen. Wartend. **Was tust du?**

Charaktere

Tags: Elf Vampir Kalt Distanziert Einsam Horror Angst Herzzerreißend Fantasy Übernatürlich Modern AnyPOV SlowBurn Sklave Offenes Ende

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Von: zerose

Geschichten

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